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Produktinformation
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Mr. Barnstaple ist ein von der Arbeit geplagter, aber umgänglicher Provinzjournalist, der von einer Welt ohne Armut träumt. Von außerirdischen Wissenschaftlern wird er auf den Planeten Utopia versetzt. In einer idealen Welt, in Freiheit und Schönheit, leben dort Menschen Göttern gleich. Auch dieser Friede ist allerdings bedroht: Mit Barnstaple gelangt eine Reisegruppe der englischen Upper Class nach Utopia, die sich sogleich daranmacht, die allzu freien Sitten der Gastgeber zu regulieren und eine irdische Ordnung zu befestigen.
Ein Feuerwerk komischer Szenen führt vor Augen, dass der älteste Menschheitstraum - eine bessere Welt - gemäß einer verflixten inneren Logik rückgängig gemacht werden muss, sobald er sich erfüllt hat. Offensichtlich scheint es des Menschen Schicksal, dass das wirkliche Neuartige, Andere und Perfekte kaum ertragen werden kann.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Das Paradies ist nicht immer erstrebenswert,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Menschen, Göttern gleich: Roman (Gebundene Ausgabe)
Auch in diesem Roman verfolgt H.G. Wells diesen einen roten Faden, der sich durch alle seine Bücher zieht. Und zwar versucht er dem Leser zu vermitteln, daß alte Menschheitsträume, sobald sie einmal erfüllt sind, so schnell wie möglich rückgängig gemacht werden wollen.Ein von der Arbeit geplagter Mann reist mit seinem Auto auf der Landstraße entlang, bis er ins Schleudern kommt und sich in einer anderen, viel schöneren Welt befindet. Genauso geht es zwei weiteren Autos, in denen sich ein Mann des Militärs, einer der Regierung, ein Priester und 2 Frauen befinden. Nachdem die erste Verwunderung über die neue Welt, in der sie sich befinden - in der alles so schön ist, die Menschen wie die Pflanzen - überwunden ist, machen sie sich auf den Weg diese Welt zu erkunden und treffen auf ein Volk, deren Erscheinung und Organisation völlig neuartig und ungewohnt ist... Es folgen Beschreibungen, wie sich unsere Reisenden in dieser neuen Welt zurechtfinden und heisse Debatten darüber, welche Welt denn nun die bessere sei, da die neuartigen Geschöpfe behaupten, eine Zeit, aus der unsere Reisenden stammen, hätte es in jener Welt auch schon einmal gegeben. Das wäre die "Zeit der Verwirrung" gewesen und zum Glück seit Jahrtausenden überwunden. Besonders interessant dabei sind die Stellungen, die die verschiedenen Reisenden im Bezug auf ihren Beruf vertreten. Neben den faszinierenden Gedankenspielen, die Wells hier aufstellt, ist es einfach interessant, spannend und lustig zugleich zu sehen, wohin unsere Gesellschaft kommen kann, wenn alles so läuft, wie es sich die Menschheit im günstigsten Fall vorstellt. Es ist ein Roman zum Denken, zum Lachen, Grübeln und vor allem zum Verständnis, daß nicht alles Gold ist was glänzt und man niemals erstreben sollte von jetzt auf gleich in eine "perfekte Welt" zu gelangen. Alles in allem nicht gerade der Beste Roman von Wells, jedoch trotzdem gut und auf jeden Fall lesenswert! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Utopia,
Von Christian P. (Frankfurt am Main) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Menschen, Göttern gleich: Roman (Taschenbuch)
Die Menschen eines Parallel-Universums, dass dem unseren etwa 3000 Jahre voraus ist, haben durch gezielte Erziehung und Auslese die Dummheit, den Neid, die Eifersucht, die Lügen - kurzum alle Laster des menschlichen Wesens - ausgeschaltet und ein quasi kommunistisches System aufgebaut, in dem sich alle Menschen grundsätzlich gleichen. Klassen gibt es keine mehr, durch die Friedfertigkeit und Vernunft des Einzelnen sind Regierungen überflüssig geworden und jeder Mensch strebt nur nach Wissen und Fortschritt, aber in der Gemeinschaft.Sehr interessante (und durch den philosophischen Hintergrund manchmal leider etwas ausschweifende und langatmige) Geschichte, die keineswegs eine blinde Hetze gegen unser System oder eine träumerische Verherrlichung des Kommunismus darstellt, sondern ganz einfach eine wirkliche wortwörtliche Utopie ist, die durch die Beschreibung des von der Erde des 20. Jahrhunderts stammenden Protagonisten erst unsere Mißstände und die Auswirkungen auf den Menschen deutlich macht, gleichzeitig aber auch Utopia nicht unkritisch gegenüber ist. Ein Werk, dass zum Nachdenken anregt und trotz seines Alters (entstanden 1922) aktuell ist. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Philosophische Exkursion,
Von Henne "Henne" (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Menschen, Göttern gleich: Roman (Taschenbuch)
Den Zahn der Zeit merkt man H.G.Wells Roman schon etwas an. Keine Computer gibt es in der Zukunft, dafür eine stilistisch eigentümliche Art der Hochkultur. Und die prall auf eine noch eigentümlichere eingestaubte Gesellschaft des Frühen 20. Jahrhunderts. Den Leser muss es trotzdem nicht stören das man sich teilweise nicht mit den Handlungen der Charaktere identifizieren kann. "Menschen, Göttern gleich" ist ein schönes Werk, das zum nachdenken über die Gesellschaft und den Sinn des Lebens anregt. Was macht der Mensch denn, wenn er alles erreicht hat?Ein indirektes Lob für den Kommunismus. Soziologie für Anfänger und Fortgeschrittene. Dazu eine Hand voll Philosophie und fertig ist ein grundsolider Roman, der die grauen Zellen zum rotieren bringt. Schön das Wells auch hier mit diesem Werk nach mehreren Jahrzehnten nicht seine Wirkung verloren hat. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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