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Clowns für Menschen mit Demenz. Das Potenzial einer komischen Kunst. Mit einem Vorwort von Prof. Dr. Dr. Rolf Dieter Hirsch [Taschenbuch]

Ulrich Fey
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 16,90 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

1. November 2012
Menschen mit Demenz zu pflegen ist anstrengend: Sie tun oft nicht, was wir von ihnen möchten, widersetzen sich. Doch die Eigenwilligkeit der Alten hat ihre Geschichte. Und ist manchmal voller Komik. Ulrich Fey erläutert die Grundlagen wirksamer Clownarbeit und prüft ihre Möglichkeiten im Zusammenhang mit Demenz. Er geht der Frage nach, warum gute Pflegebeziehungen in unserem Gesundheitswesen immer wieder einer Ausnahmeerscheinung wie der des Clowns bedürfen. Ein emotionales Sachbuch mit Anregungen und Analysen für Professionelle in Alten- und Pflegeheimen sowie für alle, die als Clowns auf diesem Feld arbeiten wollen. Auch Betroffene und pflegende Angehörige können von der besonderen Sichtweise eines Clowns auf die Demenz profitieren. ''Der Clown korrigiert, kritisiert niemals. Warum auch? Die Welt der Dementen ist auch seine. Clowns wie Demente haben nur wenig Berührungspunkte zu dem Leben, das von Leistung, Intellekt, Klischees und Gefühlsferne geprägt ist. Zum Alltag eben. Clowns und Dementen sind die neuesten Smartphones völlig egal, sie wissen nicht einmal davon. Das gilt auch für Umstürze in Nordafrika oder Bayern München. Beide leben im Hier und Jetzt, beide sind echt und authentisch. Ganz wesentlich wird aber die Wirkung des Clowns beeinflusst von seiner Absichtslosigkeit: Er hat kein Ziel, ist kein Therapeut. Der einzige Zweck der Begegnung ist die Begegnung. Wie auch immer diese ausfällt. (...) Von dieser Freiheit profitieren alle. Die Bewohner, die sich angenommen, ernst genommen, geborgen fühlen. Die Pflegekräfte, ja alle Arbeitskräfte, weil sich die Atmosphäre im Haus verändert, wenn ein Clown da ist. Wenn er regelmäßig kommt, verändert sie sich sogar, wenn er nicht da ist. Alle bekommen Aufmerksamkeit einfach für ihr Dasein, nicht für ihre Leistung ob Küchenhilfe oder Heimleitung. Zudem erfüllt der Clown in dem anstrengenden, reglementierten Alltag zumindest zeitweise die Sehnsucht nach Freude und Leichtigkeit. Zuletzt erfährt der Clown von diesem besonderen Publikum der Demenzbewohner, was bei anderer Arbeit nur schwer zu bekommen ist: echten Kontakt.'' (Ulrich Fey in demenz.DAS MAGAZIN, September 2011)

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Clowns für Menschen mit Demenz. Das Potenzial einer komischen Kunst. Mit einem Vorwort von Prof. Dr. Dr. Rolf Dieter Hirsch + Der Clown in der pädagogischen Arbeit: Methoden und Techniken wirksam einsetzen + Der Clown in uns: Humor und die Kraft des Lachens
Preis für alle drei: EUR 51,75

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 183 Seiten
  • Verlag: Mabuse-Verlag; Auflage: 1., (1. November 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3863210158
  • ISBN-13: 978-3863210151
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,6 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 32.452 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor

Ulrich Fey war Lehrer und Redakteur, ehe er Clown wurde. Heute arbeitet er freiberuflich als Journalist, Buchautor und Referent in der Journalistenausbildung. Vor allem aber geht er seit vielen Jahren als Clown Albert in Alten- und Pflegeheime und besucht dort vornehmlich Menschen mit Demenz. Seine Erfahrungen gibt er auch in Kursen und Vorträgen weiter.

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Von Amazon bestätigter Kauf
Das Buch zeigt eine andere, besondere Art, sich dementen Menschen zu nähern. Dabei fällt sehr positiv auf, mit welcher Achtung und Werschätzung der Autor diesen Menschen begegnet. Ein Buch für Menschen mit dementen Angehörigen und fast schon ein Muss für diejenigen, die beruflich in der Pflege von dementen Menschen tätig sind.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Außergewöhnliches 18. Dezember 2012
Was macht den Reiz des Buchs „Clowns für Menschen mit Demenz“ aus ? Es ist der Versuch des gelernten Journalisten Ulrich Fey, sich mit den scheinbar verrückten Menschen auf Augenhöhe zu bewegen. Dies geschieht nicht nur dadurch, dass er die Clownerie als „komische Kunst“ bezeichnet. Es passiert auch nicht in der Weise, dass er den Clown als „seltsames Wesen“ kennzeichnet. Es ist vor allem sein Bemühen, sich mit den dementen Menschen auf eine Stufe zu stellen. Fey, der heute selber als Clown arbeitet und seine Erfahrungen in dem Buch „Clowns für Menschen mit Demenz“ niederschreibt, konstatiert, der Clown müsse sich nicht anstrengen, um die Menschen mit demenz zu erreichen, weil er sich bereits auf einer Stufe mit ihnen befinde. Demente Menschen seien wie der Clown: „nicht rational, sondern emotional. Sie machen Sachen, die sonst niemand versteht, manchmal verstehen es beide, Verwirrter und Clown sogar selbst nicht … Hauptsache, sie verstehen einander.“
So ist das Buch „Clowns für Menschen mit Demenz“ vor allem eine Wegbeschreibung in die Welt der verwirrten und verrückten Menschen. Es ist geprägt von einem großen Respekt gegenüber den alten Menschen, die meistens eine große Lebenserfahrung und Lebensleistung mitbringen, bis der Gericlown ihnen begegnet. Und da sind wir bei einem weiteren Schlüsselbegriff des Buchs. Begegnung ist es, was Ulrich Fey als Clown ermöglichen will. Er möchte sie nicht zwingend als Objekt der Fürsorge erleben, sondern als Subjekt der Freude, wenn man es auf diese Weise beschreiben darf. Hier und da klingt es zwar etwas getragen, was Fey schreibt. Doch bringt er es immer wieder auf den Punkt, was gesagt werden muss. Konkret: Menschen mit Demenz erfahren kontinuierlich Verluste und Misserfolge. Da hilft vor allem das Gegenteil, die Wertschätzung ihrer verbliebenen Möglichkeiten … Das hilft auch, schöne Momente, Momente des Glücks, hervorzurufen. Vor allem der Humor stellt einen wesentlichen Faktor dar, Leichtigkeit – für alle Beteiligten – in den Alltag zu bringen.“
Folgt man den Ideen des Gerontopsychiaters Rolf-Dieter Hirsch, der das Vorwort zum Buch „Clowns für Menschen mit Demenz“ geschrieben hat, so erfüllt der Clown weitere Aufgaben. Hirsch ruft quasi zu einer alltäglichen Anarchie auf. „Sie können als fröhliche Chaoten und Anti-Jammerer mehr bewirken als mancher sich vorstellen kann“, schreibt Rolf Hirsch. Das Buch zeige, „dass die Begegnung mit einem verwirrten Menschen ein echtes Erlebnis sein kann, heiter, skurril, hintersinnig“. Dies ist auch die eigentliche Leistung Buchs. Es ist ein Blick hinter die Fassaden und hinter die Masken verwirrter Menschen. Und es ist eine Ermunterung, in den traditionellen Einrichtungen lebendige Wege zu gehen, um den anvertrauten Menschen zu helfen.
Schön ist es, dass das Buch „Clowns für Menschen mit Demenz“ nach Möglichkeitsräumen sucht. Es sucht nach Möglichkeiten, dem grauen Alltag einer Institution Farbigkeit und Lebendigkeit entgegenzusetzen. Es sucht nach Möglichkeiten, dass demente Menschen noch die eigenen Ressourcen spüren und entdecken. Es stellt aber auch die Möglichkeit in den Raum, selber einmal an Demenz leiden zu können und sich die Frage danach zu stellen, was man sich dann selber wünscht. Es geht um die Ausnahmeerscheinungen. Das Buch „Clowns für Menschen mit Demenz“ ist selber eine Außergewöhnlichkeit.
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5.0 von 5 Sternen Geanua was ich suchte 11. Februar 2013
Von gianni
Von Amazon bestätigter Kauf
Es handel sich um eine Nachschlagewerk. Sehr zu empfehelen an Läute die mit Clown arbeiten. Ich habe die Lektüre sehr genossen!
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