Das Buch beginnt mit einem geschichtlichen Überblick über die Elemente, die für den Autoren ihren Beginn in der Jungsteinzeit haben. Viele Bilder und Skizzen erläutern die Theorien und veranschaulichen sie. Besonders interessant wird es, als die Charaktertypen der Elemente erläutert werden, wobei es den Erläuterungen nicht an Witz fehlt und man sich auch damit vergnügen kann, noch ein paar dazu zu erfinden. Auf den Fragebogen zur Bestimmung des vorherrschenden Elements hätte ich dafür verzichten können - denn wer das Buch gelesen hat sollte in der Lage sein dies selbst zu tun und wer es nicht ist, hat etwas nicht verstanden.
Auf die von dem Magier angestrebte Balance zwischen den Elementen wird ebenfalls eingegangen, wie auch auf bestimmte gegenseitige Beeinflussungen. Im Abschluss wird auch auf das fünfte Elemente eingegangen. Nachdem dieses in der Literatur oft vernachlässigt wird, muss ich sagen, dass es hier am ausführlichsten behandelt wird. Im Anhang wird noch auf die Ansichten Carl Gustav Jungs und Fritz Riemanns eingegangen. Besonders praktisch wenn man schnell etwas braucht ist die Tabelle im Anhang.
Dieses Buch eignet sich nicht nur für Tarot und Astrologieinteressierte, sondern bringt einem magisch-interessierten die theoretische Grundlage zur Elementetheorie bei. Praktisch wird zwar nicht besonders darauf eingegangen, aber durch den Umfang der Theorie ist das auch nicht so nötig, dafür sind dann Bücher wie Earth Power und Earth, Air, Fire, Water (im Früjahr, bzw. Herbst unter Handbuch der Naturmagie Teil 1 und 2 auch endlich als deutsche Übersetzung)
Da es vor allem die Theorie abdeckt, ist dieses Buch eine sehr gute Ergänzung zu den praktischen Büchern und ich empfehle es auf jeden Fall denjenigen, die sich mit Elementemagie auseinandersetzen. Es ist allerdings besser, man bringt mindestens ein paar Grundkenntnisse mit.