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Der Mensch und seine Symbole [Taschenbuch]

Carl G. Jung , Marie-Louise von Franz , Joseph L. Henderson
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Über den Autor

Carl Gustav Jung wurde am 26. Juli 1875 in Kesswil in der Schweiz geboren. Er studierte Medizin und arbeitete von 1900 bis 1909 an der psychiatrischen Klinik der Universität Zürich (Burghölzli). 1905 bis 1913 war er Dozent an der Universität Zürich, 1933 bis 1942 Titularprofessor an der ETH und 1943 Ordentlicher Professor für Psychologie in Basel.
Jung gehört mit Sigmund Freud und Alfred Adler zu den drei Wegbereitern der modernen Tiefenpsychologie. Er entwickelte nach der Trennung von Sigmund Freud (1913) die eigene Schule der Analytischen Psychologie. C. G. Jung starb am 6. Juni 1961 in Küsnacht.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
32 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr empfehlenswert ! 28. Oktober 2008
Von B. Nagel
Ich gebe 5 Bewertungspunkte aufgrund 1.) der übersichtlichen Textgliederung, 2.) aufgrund der bildlichen Darstellungen und 3.) für das Gesamtwerk als solches. Für jeden Menschen, der sich mit den Themen menschliche Psyche, dem Selbst, den Archetypen und der Bedeutung von Traumsymbolen auseinander setzt, dürfte dieses hochkarätige Werk mehr als ein einfaches Nachschlagewerk sein. Sehr spannend sind Traumsequenzen und ihre Deutung beschrieben; ich habe bis tief in die Nacht hinein mich durch die einzelnen Kapitel gelesen. Wirklich bemerkenswert sind neben dem Jung'schen Beitrag die Beiträge von Henderson und Franz. Das Buch beinhaltet nur wenige intellektuelle Vokabeln, das Anspruchsniveau an den Leser ist dennoch hoch angesetzt. Mit nichts weniger als dem eigenen Lebensbild muß sich der Leser auseinandersetzen. Empfehlenswert daher wäre es, wenn sich Eltern dieses Werk beschaffen und mit ihren Kindern darüber sprechen. Ich spreche für dieses Werk eine uneingeschränkte Kaufempfehlung aus.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine lesbare Einführung in das Werk C.G. Jung's 7. Oktober 2011
Von Tom Kadi VINE™-PRODUKTTESTER
Das Buch verdanken wir dem amerikanischen Journalisten John Freeman, der 1959 mit C.G. Jung ein längeres Interview für das Fernsehprogramm der BBC durchführte. Der Kontakt war so gut, dass es ihm gelang, den Wissenschaftler zu überreden, in ein Verlagsprojekt einzuwilligen, zu dem er zunächst nicht bereit war: nämlich seine Ideen in populärwissenschaftlicher Form zusammenzufassen. Jung stellte zwei Bedingungen: 1. Dass seine engsten Mitarbeiter an dem Buch mitarbeiten sollten und 2. dass Freeman das Ganze als Redakteur zu begleiten hatte.
Jung verfasste dann 1961 in seinem letzten Lebensjahr das erste Drittel des Werkes "Zugang zum Unbewussten"; Joseph Henderson (Der moderne Mensch und die Mythen), Marie Luise von Franz (Der Individuationsprozess; Das Unbeswusste und die Wissenschaften)), Aniela Jaffè (Bildende Kunst als Symbol)und Jolande Jacobi (Symbole auf dem Weg der Reifung) steuerten die weiteren Teile bei. Freeman achtete penibel darauf, dass die Autoren wirklich allgemeinverständlich formuliertden. Und so ist eine durchweg gut lesbare, reich bebilderte Einführung in das Denken und die Methodik der analytischen Psychologie entstanden, die auch heute noch - mehr als 50 Jahre nach ihrer Entstehung - ihren großen Wert hat. Natürlich gab es auch auf diesem Gebiet eine Weiterentwicklung, kommt heute manches etwas altbacken herüber (z.B. über die Rollen der Geschlechter, über politisches Engagement), wird heute sicher nicht mehr so viel Wert auf die Mandalas gelegt wie damals in dem Züricher Kreis um den Altmeister - aber als erste Orientierung sind die Aufsätze immer noch sehr empfehlenswert - besonders der von Jung selbst wie auch der aon Jolande Jacobi, in dem an Hand eines Therapiefalles ein Blick ins "Labor" geworfen werden kann!
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21 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Träume, Mythen und Symbole 1. Januar 2007
Von Thomas R.
Ziel des Buches ist es, Nichtpsychologen/innen einen verständlichen Zugang zu den Theorien von C.G. Jung zu ermöglichen. Hierzu tritt im ersten Abschnitt des Buches der "Meister" selbst auf, wobei er den Leser in seine Vorstellung vom Unbewußten bzw. dessen Zugang über Träume einführt. Im weiteren Buch befassen sich nun "Jünger" von C.G. Jung mit dessen psychologischen Ansätzen. So geht Joseph L. Henderson auf die Thematik vom Ausgleich von Individuation (Heldenmythos) und Initationriten der Gesellschaft ein. Frau Franz erklärt Anima/Animus bzw. den Ausgleich von männlich und weiblichen Eigenschaften in jedem Menschen. Aniela Jaffe beschreibt eine Art Ausgleich von Harmonie und Kampf in der Kunstgeschichte. Jolande Jacobi beschreibt die positive Indivudalisationsentwicklung am Beispiel eines jungen Mannes. Da das Buch für Einsteiger gedacht ist, wurde es vom Verlag sehr stark bebildert, was mir manchmal zuviel war und mich verwirrte. Ansonsten sind in den einzeln Beiträgen jeweils interessante Punkte enthalten - subjektiv gefiel mir der Beitrag von Frau Franz am Besten, während Frau Jaffe mich weniger beeindruckte. Insgesamt schon gelungen, obwohl mir eine Gewisse Einordnung der Beiträge bzw. Zusammenhänge zwischen den selbigen fehlt.
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