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Der Mensch lebt nicht vom Hirn allein: Wie der Geist in den Körper kommt [Gebundene Ausgabe]

Patrick Spät
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 19,90 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

15. Februar 2012
Wer sich mit dem Ursprung des Geistes beschäftigt, muss dieses Buch lesen. Ein ganz grandioses Bild der Brücke vom Geist zur Materie und zurück.
Harald Lesch (Astrophysiker und ZDF-Moderator von Abenteuer Forschung )
Das Leib-Seele-Problem ist vertrackt: Wie kommt der Geist in den Körper? Und andersherum gefragt: Auf welche Weise kann unser Körper ein bewusstes Erleben hervorbringen? Dass die Neurowissenschaften uns diese Fragen nicht zufriedenstellend beantworten können, zeigt dieses Buch auf anschauliche Weise und präsentiert eine eigene, originelle Antwort.
Zur Auflösung das Weltknotens zwischen Geist und Körper vertritt der Autor eine Position, die er auf den Namen Gradueller Panpsychismus getauft hat: Die gesamte physische Wirklichkeit birgt geistige Eigenschaften. Geist in der Natur statt naturalisierter Geist. Und: Je komplexer ein Ding in physischer Hinsicht ist, desto komplexer ist es in geistiger Hinsicht. Die Lösungsvorschläge führen zu verblüffenden Einsichten.

Wird oft zusammen gekauft

Der Mensch lebt nicht vom Hirn allein: Wie der Geist in den Körper kommt + Das Leib-Seele-Problem: Eine Einführung
Preis für beide: EUR 44,80

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  • Das Leib-Seele-Problem: Eine Einführung EUR 24,90

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 247 Seiten
  • Verlag: Parodos; Auflage: 1 (15. Februar 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3938880465
  • ISBN-13: 978-3938880463
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,4 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 61.879 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor

Patrick Spät, Dr. phil., Studium der Philosophie, Soziologie und Neueren Deutschen Literaturgeschichte in Mannheim, Leipzig und Freiburg; 2010 Promotion in Philosophie an der Universität Freiburg. Spät lebt in Berlin und ist dort als Journalist tätig. Er hat u.a. für das Philosophie Magazin und Psychologie Heute geschrieben.

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5.0 von 5 Sternen Tolles Buch - interessantes Weltbild 25. Februar 2012
Von Pepe
So sollte Philosophie sein: Spannend, kritisch und verständlich. Mit vielen alltäglichen Beispielen zeigt der Autor, "Warum wir kein Haufen Neuronen sind ... und was wir dann sind".

Der von Spät entworfene "Graduelle Panpsychismus" ist ebenso spekulativ wie spannend, und man muss sein Weltbild schon ein bisschen auf links krempeln. Der Autor beschreibt dieses komplexe Thema mit sehr einprägsamen Beispielen. Alles ins allem ein äußerst interessantes und anschaulich geschriebenes Buch, das obendrein für einige Schmunzler sorgt.

Meine Empfehlung: Unbedingt lesen!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein innovativer Ansatz 1. Dezember 2012
Von Amazon bestätigter Kauf
Ein innovativer Ansatz in der philosophischen Reflektion über die moderne Hirnforschung! Der Ansatz des Autors findet(abgesehen von einigen griechischen Philosophen der Antike) stärksten Rückhalt bereits bei Teilhard de Chardin,als auch in der modernen Quantenphysik, wie sie von Prof. Hans Peter Dürr dargelegt wird (Stichworte: Materie als geronnener , bzw. realisierter Geist) Der "graduelle Panpsychismus" ist deutlich plausibler als alle interaktionistisch-dualen Ansätze, als auch die (starke) Emergenzvorstellung. Späts Werk korrespondiert m.E. sehr gut mit den philosophischen Innovationen in dieser Frage von Prof. Godehard Brüntrup. Menschen, die auf der Suche nach einem kohärenten Weltbild sind, finden hier eine ausgezeichnete, rational vertretbare Grundüberzeugung, die auch als Basis eines (christlichen) Panentheismus (nicht Pantheismus!) dienen kann.
Ich bin überzeugt, dass Späts Ansatz bis heute weit unterschätzt wird.
Stephan Sondermann, Theologe aus Köln
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Langfädige Abhandlung ohne Überzeugungskraft 19. Januar 2013
Von et
Von Amazon bestätigter Kauf
Vorab: Ich sympathisiere sehr wohl mit der von Patrick Spät vertretenen These, dass Leben, dass Bewusstsein nicht bloss eine Nebenerscheinung biologisch-chemisch-physikalischer Prozesse ist, sondern dass der "Geist" etwas Eigenständiges, Nichtmaterielles neben der Materie sei. Wenn ich das Buch eher schwach bewerte, hat das nichts mit der philosophischen Haltung, oder der Grundaussage des Buches zu tun, sondern mit der Darreichungsform dieser Haltung.

Das Buch hat einen hervorragenden Titel. Griffig fasst er die Kernthese des Autors zusammen. Chapeau, gut gelungen.

Inhaltlich dominiert im Buch die Kritik am materialistisch-mechanistischen Weltbild der klassischen Naturwissenschaften. Die Kritik ist berechtigt und fundiert - aber ist das ein Grund, das Thema immer und immer wieder zu repetieren? Ist das ein Grund, gönnerhaft und herablassend über die Exponenten dieser Sichtweise zu schreiben (wie zB S.46, erster Abschnitt)?
Ausserdem wurde dieses Thema schon fundierter und nüchterner diskutiert, z.B. von Charles Tart in The End of Materialism: How Evidence of the Paranormal Is Bringing Science and Spirit Together oder Charles Eisenstein Die Renaissance der Menschheit: Über die große Krise unserer Zivilisation und die Geburt eines neuen Zeitalters. Eine kurze Zusammenfassung der Argumente und Verweis auf die breite Literatur hätte gereicht, um diesen Standpunkt fest zu verankern. Damit hätte sich Spät etwa 40% des Textes sparen können.

Dass der Autor im Überschwang der jugendlichen Selbstüberschätzung allen Naturwissenschaftlern geistige Beschränktheit unterstellt, ist zwar nicht weiter schlimm, aber auch kein Zeichen von eigener geistiger Reife. (z.B. S.77 "Eliminative Materialisten sind genauso naiv wie kleine Kinder...")

Leider gibt es auch eine erhebliche Zahl von unbewiesenen Behauptungen, Falschaussagen und Missverständnissen, vor allem in den angeführten physikalischen Aussagen. Beispiele: Wasser kocht keineswegs, weil "sich die Wassermoleküle plötzlich ausdehnen" (S.195). "Das Universum ist kein Computer." (S.42) - Eine unbewiesene Behauptung mit undefinierten Begriffen - Es gibt brauchbare Definitionen für "Computer", die auf das Universum sehr wohl zutreffen. Alan Aspect war nicht der erste Forscher, der die quantenmechanische Verschränkung (EPR-Paradoxon) nachgewiesen hat (S.137).
Die Relativitätstheorie besagt nicht, dass sich "nichts" schneller als das Licht bewegen kann (S.138/9). So kann sich z.B der Raum mit Überlichtgeschwindigkeit ausdehnen, und die Materie mit ihm. Auch die Verbindung zwischen zwei quantenmechanisch verschränkten Teilchen sind nicht an das Tempolimit gebunden, da ihre Verbindung ausserhalb der Raumzeit liegt. Nur Informationen können sich maximal mit Lichtgeschwindigkeit bewegen.

Das grösste Manko dieses Buches ist aber, dass Spät seine Kernthese des graduellen Panpsychismus in keiner Weise belegt oder nachweist. S.155 leitet der den Panpsychismus mit einer Behauptung ein "Alle Eigenschaften, die wir in der Wirklichkeit antreffen, müssen irgendwie "vorbereitet" sein. Folglich kann nichts in Erscheinung treten, was nicht schon in simpler und einfacher Weise im Fundament der Wirklichkeit vorgeformt ist." Daraus leitet er ab, dass die Materie demzufolge aus "Geiststaub" bestehen müsse, einer Art "Materie mit Geist drin".

Mit diesen Bausteinen, also mit der Materialismuskritik, dem Geiststaub und dem Panpsychismus jongliert Spät dann für die restlichen Seiten hin und her, ohne seine These irgendwann irgendwie zu belegen. Weder Gedankenexperimente noch falsifizierbare Tests erlauben dem Leser, das philosophische Konstrukt des Panpsychismus irgendwie zu erhärten. Eine Theorie, die sich nicht widerlegen liesse, ist jedoch eine blosses Glaubenskonstrukt.

Auch wenn ich persönlich mit Spät's Panpsychismus sympathisiere, so finde ich doch in dem Buch keine brauchbaren Ansätze, daraus mehr als eine persönliche religiöse Weltanschauung zu machen. Als Beitrag zum echten Verständnis von Geist und Materie, zum Verständnis von Hirn und Bewusstsein trägt das Buch leider sehr wenig bei.

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