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Mensch bleiben. High-Tech und Herz
 
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Mensch bleiben. High-Tech und Herz [Gebundene Ausgabe]

Dietrich H. W. Grönemeyer
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
  • Verlag: Herder, Freiburg; Auflage: 7 (2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 345128250X
  • ISBN-13: 978-3451282508
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 14,6 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 741.423 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Dietrich Grönemeyer
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Mensch bleiben so lautet das Credo des Buches von Prof. Dietrich Grönemeyer. Die Begriffe "High-Tech" und "Herz" stehen für die verschiedenen Pole, zwischen denen sich eine zukünftige Medizin abspielt. "High-Tech" bedeutet nicht zwangsläufig eine kalte Apparatemedizin, sondern lässt sich mit emotionaler Wärme - "Herz" - zu einer liebevollen Medizin verbinden. Nämlich dann, wenn die schonenden Möglichkeiten moderner Medizin dazu beitragen, dem Arzt und dem therapeutischen Team mehr Zeit für Gespräche, Hinwendung und Fürsorge zu geben. Für die festgefahrene Debatte um Gesundheit fordert Dietrich Grönemeyer die Rückbesinnung auf die inhaltliche Auseinandersetzung und den Blick für das Wesentliche - das Engagement für eine liebevolle Medizin von allen Beteiligten im Gesundheitswesen, auch von den Politikern und der Verwaltung.
Persönliche Erfahrungen, Analysen, aber auch Informationen über den Stand der neuesten Medizin-Entwicklungen und Visionen für eine "gesunde Gesellschaft": das alles bietet das Buch von Dietrich Grönemeyer. Er bestätigt damit seinen Ruf als Wissenschaftler und Arzt - als "Vater der Mikrotherapie" -, aber auch als Querdenker.
Neuerdings häufen sich die Vorschläge, medizinische Leistungen für ältere und alte Menschen zu reduzieren. Es wird bereits vom Generationenkonflikt gesprochen. Gerade hier setzt Grönemeyer an. Sein Buch ist das leidenschaftliche Plädoyer eines Arztes gegen die zunehmende Tendenz, den Wert eines Menschen nach seiner Arbeitskraft und Funktionalität einzuschätzen. Er sieht als zentrale Herausforderung unserer Tage: Mensch sein und bleiben. Den Menschen ein Leben in Würde zu ermöglichen.
Die Zukunft der Medizin liege zwischen High-Tech und Naturheilkunde. Im Mittelpunkt des medizinischen Handelns müssen wieder die Patienten und nicht Formulare oder Verwaltung stehen, mahnt Dietrich Grönemeyer.
Entscheidend für den Therapieerfolg sei das gegenseitige Vertrauen von Arzt und Patient, die menschliche Beziehung zwischen ihnen. Nicht der Blick durch die Kostenbrille dürfe dominant sein, sondern die Schaffung und Erhaltung von Lebensqualität."Heilen statt Kranksparen", so eine seiner Formulierungen.
Dietrich Grönemeyer schildert seine persönliche Auseinandersetzung mit Alter, Sterben und Tod, und erstmals beschreibt er seinen beruflichen Werdegang als Arzt in der 6. Generation.
Das Buch richtet sich an gesundheitsinteressierte Menschen und versteht sich auch als Patienten - Ratgeber. Darüber hinaus richtet es sich an alle, die kulturell interessiert sind und sich mit der Frage auseinandersetzen, in welche Richtung sich unsere Gesellschaft weiterentwickelt. Ein starkes Plädoyer für eine auf einem humanistischen Menschenbild fußende Medizin und Zukunftsgesellschaft. Und natürlich will Dietrich Grönemeyer auch die Entscheider im Gesundheitsbereich erreichen und eine ganz neue Perspektive für die Medizin aufzeigen.

Über den Autor

Prof. Dietrich Grönemeyer, geboren 1952, ist Inhaber des Lehrstuhls für Radiologie und Mikrotherapie der Universität Witten/Herdecke sowie Gründer und Leiter des Entwicklungs- und Forschungszentrums für Mikrotherapie Bochum, des Grönemeyer-Instituts für Mikrotherapie Bochum sowie verschiedener Medizintechnikunternehmen. Weltweite Gastprofessuren.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
51 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Auf der Seite der Patienten 7. November 2003
Format:Gebundene Ausgabe
Hier spricht ein Arzt, ein Facharzt, mit großem Wissen, aber doch kein unfehlbarer „Halbgott in Weiss", sondern einer, der auf der Seite der Patienten steht. Und einer, der sich über sehr wichtige Fragen unserer Gesellschaft Gedanken macht.

Zum Beispiel hat es mich schon lange gewundert, wieso die Regeln, die sonst in der Wirtschaft gelten, plötzlich im Gesundheitswesen versagen. Und zwar: dass der Einsatz moderner Technologien, die selbst teuer sind, die Stückkosten stark senkt. Analog zu Stückkosten wären es in der Medizin die Patientenbehandlungskosten, die durch den Einsatz moderner Medizintechnik und moderner Verfahren gesenkt werden könnten.

Nun sehe ich einen Arzt, der aus seiner fachlichen Perspektive und, was noch wichtiger ist, aus seinem humanistischen Engagement zu einem ähnlichen Schluss kommt: dass diese modernen medizinischen Technologien nicht nur Patienten oft besser helfen und schonender sind, sondern auch Patientenbehandlungskosten senken können.

Das ist einer der Gründe, weshalb ich das Buch von Professor D. Grönemeyer so spannend und interessant finde.

War diese Rezension für Sie hilfreich?
59 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Ich habe mich sehr über die Rezension von Prof. Uhlich aufgeregt. Hier passiert das, was symptomatisch für die deutsche Medizin ist. Ich bin weder Mediziner noch habe ich annähernd das Wissen und die Perspektive des Herrn Prof. Uhlich das Buch von Prof. Grönemeyer fachlich zu beurteilen. Aber darum geht es auch nicht. Ich bin nur Patientin und suche Rat, manchmal auch Trost und Hoffnung um meine Krankheit zu bewältigen. Ich weiss nicht, welche Zielgruppe das Buch von Prof. Grönemeyer ansprechen wollte. "Mensch bleiben" hat mir Hoffnung gegeben , daß ein deutscher Mediziner versucht - ohne daß er dafür bezahlt würde - das Bewußtsein für eine neue "sanfte Medizin" zu schaffen. Herr Prof. Grönemeyer nutzt seine Popularität um das grosse Manko des deutschen Krankheits-Systems zu verändern. Weg von Technokratie und Entfremdung. Prof. Uhlich reagiert darauf - wie ein deutscher Mediziner reagiert, mit Neid und Missgunst. Er beschwert sich über Allgemeinplätze , gibt jedoch keine eigenen Angebote aus der Misere. Mir gibt das Buch von Prof. Grönemeyer Hoffnung, daß in den Köpfen der deutschen Mediziner ein neues Bewußtsein entsteht. Denn nicht nur sie sind Verlierer des Systems - sondern auch ihre Patienten. Weder der deutsche Mediziner ist stolz auf seine Leistungen - noch existiert eine Vertrauensbasis zwischen unseren Ärzten und uns. Wir haben Angst als Patienten über den Tisch gezogen zu werden, weil die Krankenkassen uns sagen, passt auf Eure Rechnungen auf. Die Ärzte haben Angst, daß sie auf Kosten hängen bleiben und wirtschaftlich benachteiligt werden. "Mensch bleiben" ist die Parole sich wieder auf den "gesunden Menschenverstand" zu verlassen und das Verhältnis Arzt und Patient wieder auf eine vertrauensvolle Ebene zu bringen. Hier ist Prof. Grönemeyer Hoffnungsräger und Initiator für ein neues Verständnis der Medizin. Warum soll Herr Prof. Grönemeyer sich auf sein Spezialgebiet beschränken, wenn er etwas für die Gesamtmedizin in Deutschland weiterbringen kann. Wenn Prof. Uhlich hier ein Buch erwartet hat, daß alle medizinische Probleme löst, hat er meiner Meinung nach eine falsche Erwartunghaltung. Das Buch ist nicht ärgerlich sondern es bietet Patienten Hoffnung auf Lösungen und eine menschliche Medizin - auch wenn diese heute noch nicht entwickelt sind. Uns Patienten hilft es überhaupt nicht, wenn sich neid-sozialisierte Ärzte destruktiv kritisieren anstatt - wie Herr Prof. Grönemeyer in seinem Buch - über den Tellerand zu gucken und die Wahrnehmung der Ärzte und Politiker für eine neue patientorientierte sanfte Medizin zu verändern. Das ist eine Aufgabe, die Herr Prof. Grönemeyer mit seinem Buch - zumindest bei mir Herr Prof. Uhlich - erreicht hat. Ich möchte mich bei Herr Prof. Grönemeyer persönlich dafür bedanken und hoffe er macht so weiter und begeistert auch andere Kollegen. Ich empfehle Ihnen das Buch sehr. Annette Stadtler
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Es geht Dietrich Grönemeyer darum, den Patienten liebevoll zu behandeln - trotz Kostensenkung und High-Tech Medizin. Das Buch hat nicht den Anspruch ein Lehrbuch zum Gesundheitswesen zu sein; es ist ein emotionaler, aber sachlich begründeter Diskussionsbeitrag. Dietrich Grönemeyer will mit diesem Buch die Leser motivieren, sich mit dem Gesundheitssystem zu beschäftigen.

Dietrich Grönemeyers Ansatz ist etwas ungewöhnlich: Er beschreibt den Menschen als eine Art Ökosystem. Jeder Eingriff in ein komplexes Ökosystem kann drastische Folgen haben. Deshalb, so Grönemeyer, müssen die medizinischen Verfahren möglichst sanft und schonend sein.

Zwei Geschichten.

Zwei persönliche Erlebnisse schildert Dietrich Grönemeyer zu Beginn des Buches. Diese Begebenheiten stellen seine Grundgedanken in Bildern dar, die nachdenklich machen. In dem einen Beispiel beschreibt er die Situation die sich ihm zeigte, als er zu einem Unfall kam: Sanitäter und Ärzte diskutierten heftig darüber, in welche Klinik der Verletzte gebracht werden soll, während dieser - alleingelassen - mitten auf der Straße lag. Im anderen Beispiel ist Grönemeyer berührt von der Szene in Leo Tolstojs "Krieg und Frieden". Ein Arzt operiert den Fürsten Andrej unter schwierigen Umständen. Dieser erleidet dabei furchtbare Schmerzen. Nach der Operation küsst der Arzt den Patienten voller Empathie und Zuwendung. Hier das technisch Machbare, das vor lauter Machen den Menschen vergisst, dort die Zuwendung zum Patienten, die diesem hilft über seine schweren Stunden hinwegzukommen. Die beiden Beispiele fassen im Kern Dietrich Grönemeyers Plädoyer zusammen: Gegen die Degradierung von Ärzten zu Funktionserfüllern, für eine liebevolle Medizin.

Hier spricht ein engagierter (und erfolgreicher) Arzt von seinen persönlichen Erlebnissen Er erzählt Geschichten von Schmerzen, vom Sterben. Er streift - vielleicht etwas zu oberflächlich und zu wenig kritisch - eine Reihe von schulmedizinischen und alternativen Heilmethoden. Lösungen bietet er nicht an, Vorschläge macht er schon.

Für wen:

Ärzten sei das Buch ans Herz gelegt, die noch Zeit haben über ihre Arbeitsweise zu reflektieren; und natürlich Medizinstudenten und solchen, die im Gesundheitswesen beschäftigt sind. Aber auch Patienten, die Ärzten in gleicher Augenhöhe begegnen wollen, sei es empfohlen: "Der Patient selbst ist der wahre Arzt, wir Ärzte sind nur seine Gehilfen" (Paracelsus)
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Die neuesten Kundenrezensionen
Dieses Buch muß man unbedingt lesen
Das ist ein Super Buch, regt zum Nachdenken an, fordert ein Umdenken, sollte Pflichtlektüre werden, vor allem für Mediziner, Krankenkassen etc.
Vor 6 Monaten von cosimo veröffentlicht
Substanzlos
Dr. Grönemeyer versucht Geld zu machen, indem er Allgemeinplätze für Wahrheiten verkauft.Sein Bruder macht es so mit der Musik. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Dezember 2007 von jojo
Menschlichkeit in der Medizin
Da ich selber aus dem Pflegebereich komme, kann ich alle Aussagen von Dr. Grönnemayer nur bestätigen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. August 2005 von Michaela Maier
Populär aber nicht fair!
Zweifellos ein insgesamt nichtssagendes und
überflüssiges Buch - man wird den Eindruck nicht
los, dass es hier massiv um Popularismus und Marketing geht:... Lesen Sie weiter...
Am 10. August 2005 veröffentlicht
Selbstüberschätzung
Dieses Buch weist von der Thematik sicherlich in die richtige Richtung. Grade im 36h Dienst, wenn mann sich kaum noch halten kann, wenn die 40 Stunden Woche mal wieder am Mittwoch... Lesen Sie weiter...
Am 1. März 2004 veröffentlicht
Überaus lesenswert!
Als angehende Medizinerin habe ich mein medizinisches Vorbild gefunden: Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Dezember 2003 von Melanie Neumüller
Innovative Ideen für die Zukunft der Medizin
Endlich macht sich jemand konkrete Gedanken zur Zukunft der Medizin und des Gesundheitswesen.
Als Patient würde ich mich sehr gut aufgehoben fühlen, wenn diese Ideen... Lesen Sie weiter...
Am 9. November 2003 veröffentlicht
Das Buch: eine vertane Chance
Er mag ein charismatischer Arzt, vielleicht ein guter Wissenschaftler und sicher ein erfolgreicher Unternehmer sein. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Oktober 2003 von Prof Eike Uhlich
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