Kurzbeschreibung
Der Mensch ist sich selbst noch immer das rätselhafteste We¬sen. Daran ändern auch die Fortschritte der Wissenschaften vom Menschen nichts. Es kommt darauf an, jenseits einer Absolutsetzung entweder biologischer Erklä¬rungen (Biologismus) oder kultureller Erklärungen (Kulturalismus), die sich auf das Leben und die Gesetze, unter die das Leben tritt, beziehen, wieder eine wissenschaftlich informierte und philosophisch reflektierte Position einzuneh¬men. Der Mensch soll nicht auf das reduziert werden, was er als (pure) Natur ist oder als (absoluter) Geist sein will. Philosophische Anthropologie und Ethik finden hier ihre modernen Aufgaben.
Buchrückseite
Der Mensch ist sich selbst noch immer das rätselhafteste We¬sen. Daran ändern auch die Fortschritte der Wissenschaften vom Menschen nichts. Es kommt darauf an, jenseits einer Absolutsetzung entweder biologischer Erklä¬rungen (Biologismus) oder kultureller Erklärungen (Kulturalismus), die sich auf das Leben und die Gesetze, unter die das Leben tritt, beziehen, wieder eine wissenschaftlich informierte und philosophisch reflektierte Position einzuneh¬men. Der Mensch soll nicht auf das reduziert werden, was er als (pure) Natur ist oder als (absoluter) Geist sein will. Philosophische Anthropologie und Ethik finden hier ihre modernen Aufgaben. Prof. Dr. Jürgen Mittelstraß Ordinarius der Philosophie an der Uni¬versität Konstanz, seit 1990 zugleich Direktor des Zentrums Philosophie und Wissenschaftstheorie. 1984 - 1990 Mitglied des Wissenschaftsrates. 1997 - 1999 Präsident der Allgemeinen Gesellschaft für Philosophie in Deutschland.