Kurzbeschreibung
Das nur 38 Jahre währende Leben Felix Mendelssohn Bartholdys war ungewöhnlich dicht und facettenreich. Das musikalische Wunderkind aus bedeutender Familie wuchs rasch zu einem berühmten Komponisten heran. Und der Komponist war zugleich auch ein viel reisender Kosmopolit, ein begnadeter Briefschriftsteller, ein charmanter Gesellschafter, dem die Frauenherzen zuflogen, ein Musikdirektor und Gewandhauskapellmeister, der den Konzertbetrieb seiner Zeit revolutionierte und der sich sozial engagierte, ja sogar ein talentierter Maler. Kurt Masur sagte einmal über ihn: "Es gab nichts, was ihn nicht interessierte. Es gab beinahe nichts, wofür er nicht auch begabt war." Der "Mendelssohn-Almanach" von Michael Schulte beleuchtet in kurzen Hörspielszenen, die zuerst im Kulturradio MDR FIGARO gesendet wurden und nun als Hörbuch vorliegen, die wichtigsten Stationen dieses intensiven, kurzen, schnellen, wechselvollen, einzigartigen Lebens.
Der "Mendelssohn-Almanach" ist der abschließende Teil X einer großen Anthologie, die anlässlich des 200. Geburtstages Felix Mendelssohn Bartholdys beim Klassik-Label querstand in Zusammenarbeit mit dem Goethe- und Schiller-Archiv Weimar, dem Mitteldeutschen Rundfunk und anderen Partnern erscheint. Die Anthologie stellt das große Erbe des bedeutenden Komponisten in den musikalischen und musikgeschichtlichen Kontext seiner Zeit. Sie enthält neben Werken Mendelssohns zum Teil in selten zu hörenden Fassungen zahlreiche Werke von Komponisten aus Mendelssohns Freundes- und Bekanntenkreis. Das musikalische Spektrum reicht vom Klang des historischen Hammerklaviers über berührende Vokalmusik bis hin zu großen sinfonischen Werken. Bei einem hohen Anteil an Weltersteinspielungen wird der Hörer eine ganze Reihe von Entdeckungen und Wiederentdeckungen machen. Neben dem "Mendelssohn-Almanach" bietet die Anthologie als weiteres Hörbuch eine musikalisch-literarische Lesung aus Mendelssohns Briefen mit Durs Grünbein.
Über den Autor
Hannelore Hoger, geboren 1942 in Hamburg, ist eine der profiliertesten deutschen Schauspielerinnen. Sie arbeitete u.a. mit Alexander Kluge, Volker Schlöndorff und Helmut Dietl. Populär wurde sie vor allem durch ihre Rolle als TV-Kommissarin "Bella Block", für die sie den Grimme-Preis erhielt.Ilja Richter wurde 1953 in Ost-Berlin geboren. Er übersiedelte später mit seiner Familie nach West-Berlin, dann nach Köln. Von Kindesbeinen an trat er in den Gaststätten seiner Eltern auf sein Talent wurde früh erkannt und er erhielt ein Engagement beim SFB. Er trat in Musicals und Filmen auf, bekannt wurde er mit der Sendung Disco, die elf Jahre lang in der ARD lief. Er arbeitet als Schauspieler und Regisseur und ist ein gefragter Synchronsprecher.