"Men at Arms" war nach Hogfather der zweite Roman, den ich von Terry Pratchet gelesen habe. Anfangs war ich skeptisch, ob jemand mit dem Namen CARROT wirklich Abenteuer erleben kann, die mich fesseln und wurde, noch bevor ich den Gedanken fertigdenken konnte, eines besseren belehrt. Denn er enstpricht in seiner Unbedarftheit dem Benton Fraisier aus "ein Mounty in Chicago". Auf seine liebenswerte und unkomplizierte Art zieht er die "Menschen" (Wesen) in seiner Umgebung auf seine Seite und das mit einer für Aussenstehende sehr witzigen Art. Aber auch seine Compadres landen etliche Lacher und so finde ich die Szene als Nobby (ein kleinwüchsiger vollkörperbehaarter ...mann?) mit den anderen in die Waffenkammer eindringt und sich die tödlichste aller Waffen aussucht. Als ich nach 10 Minuten meine Augen von den Tränen gereinigt hatte mußte ich die selbe Szene nocheinmal lesen, nur um wieder in einem Lachkrampf meine Umgebung in Verwunderung zu versetzen (und wäre dadurch beinahe in eine Nervenheilanstalt eingeliefert worden). Ich kann dieses Buch nur jedem ans Herz legen, der genug Fantasie hat und willens ist, sich ganz dem Humor des Terry Pratchet hinzugeben.