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Memory Almost Full (Ltd.Edt.)
 
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Memory Almost Full (Ltd.Edt.)

Paul McCartney Audio CD
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Produktinformation

  • Audio CD (1. Juni 2007)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Concord (Universal)
  • ASIN: B000PUB9LO
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (26 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 211.372 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Dance Tonight 2:54EUR 0,99
Anhören  2. Ever Present Past 2:56EUR 0,99
Anhören  3. See Your Sunshine 3:19EUR 0,99
Anhören  4. Only Mama Knows 4:17EUR 0,99
Anhören  5. You Tell Me 3:15EUR 0,99
Anhören  6. Mr. Bellamy 3:39EUR 0,99
Anhören  7. Gratitude 3:18EUR 0,99
Anhören  8. Vintage Clothes 2:21EUR 0,99
Anhören  9. That Was Me 2:38EUR 0,99
Anhören10. Feet In The Clouds 3:24EUR 0,99
Anhören11. House Of Wax 4:59EUR 0,99
Anhören12. The End of the End 2:53EUR 0,99
Anhören13. Nod Your Head 1:58EUR 0,99


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
27 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Beschäftigt man sich eingehender mit "Memory Almost Full" wird mehr als deutlich, dass das Album nichts mit "zuckrigem Gesülze" zu tun hat. Im Gegenteil: Vielseitig wie kaum eine McCartney-Veröffentlichung davor und garniert mit immer wieder überraschenden Wendungen. Auch McCartneys Bassspiel feiert hier eine beeindruckende Auferstehung. Während John Lennon für persönliche Texte prädestiniert war und Paul McCartney eher allgemein und fiktiv textete, hatte sich bereits auf dem Vorgänger "Chaos And Creation In The Backyard" angedeutet, dass McCartney eine gewisse Altersweisheit erreicht hat. Erstmals (mit Ausnahme des Lennon-Tributsongs "Here Today", TUG OF WAR (1982)) zeigt sich auch McCartney introspektiv. Ohne falsche Sentimentalität blickt er auf sein einzigartiges Leben zurück (das rock'n'rollende "That Was Me") oder wagt sogar ein Blick auf sein Lebensende ("End Of The End"). An anderer Stelle geben McCartney Songs Rätsel auf, so z.B. beim düsteren "House Of Wax" und dem komplex arrangierten "Mr. Bellamy".

Viele Songs lassen Assoziationen zu, die den Hörer in unterschiedlichste Phasen der Karriere des Ex-Beatles schicken. Besonders die Wings klingen nicht selten durch, beispielweise bei den Harmonien von "See Your Sunshine" (vgl. "Daytime Nighttime Suffering" oder "Wonderful Christmastime") oder dem rockigen Album-Highlight "Only Mama Knows" (vgl. "Helen Wheels" oder "Junior's Farm"). Stellenweise lässt Paul McCartney auch sein Händchen für einfach gestrickte, aber unwiderstehliche Ohrwürmer aufblitzen ("Dance Tonight", "Ever Present Past"). Ob er dabei wirklich beabsichtigt, wieder ganz vorne in den Charts zu landen, ist wahrscheinlich sekundär. Wie der in zweieinhalb Wochen 65-jährige heute Musik macht lässt, kein Zweifel daran, dass er immer noch ungeheueren kreativen Antrieb hat und Spaß am Musizieren hat. Melodien schüttelt er nach wie vor locker aus dem Ärmel - die aber selbstverständlich an seine Beatles-Standards kaum herankommen. Dafür fehlen schlicht und einfach seine ehemaligen Bandkollegen. Das ist sozusagen ein Naturgesetz und trifft auch auf die Solowerke von Lennon und Harrison zu. Ähm, ja, und auch auf Ringo ;-)

Lediglich an McCartney Stimme hat der Zahn der Zeit deutliche Spuren hinterlassen. In den mittleren Lagen und bei der Mehrheit der rockigen Songs weiß er immer noch zu überzeugen, doch die ganz hohen Töne bereiten merklich Schwierigkeiten. Besonders auffällig wird das bei "You Tell Me". Dem prinzipiell schönen Titel hätte es sicher gut getan, wenn Paul McCartney ihn eine Oktave tiefer gesungen hätte.

Doch das schmälert den Gesamteindruck dieses frischen, kantigen und unbekümmerten Albums kaum. "Memory Almost Full" mag sich nicht auf Anhieb erschließen. Doch hat das Album ein paar Runden gedreht, stellt man fest: Es macht fröhlich, nachdenklich, sentimental, es rockt, versetzt ein ums andere Mal ins Staunen - kurz: es macht Spaß. Und süchtig.

Anspieltipps:
Only Mama Knows, Mr. Bellamy, House Of Wax

Wertung: 4 Sterne, die am fünften kratzen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Elisabeth
Format:Audio CD
Wenn der Speicherplatz wirklich fast voll ist, dann sollte Paul McCartney dringendst einige wirklich unwichtige Dinge (falls es diese denn überhaupt geben sollte) aus seinem Leben löschen, denn seine Fans geben sich nicht mit einem begrenzten Datenspeicherplatz zufrieden!!!

"Memory almost full" ist mal wieder genial, so wie auch die letzten beiden Alben "Chaos and Creation in the Backyard" und "Driving Rain": Die Songs sind nicht sofort eingängig (mal abgesehen von "Dance Tonight" und "Nod Your Head"), es ist keine Kaufhaus-Berieselungs-Musik. - Das ist das, was Pauls Musik auch heute noch so besonders macht .
So genial "Chaos and Creation..." auch ist: Bei "Memory almost full" (MAF) macht es sich bemerkbar, dass der Produzent (Kahne) hier nicht so sehr eingegriffen hat wie Godrich beim vorherigen Album. Denn "MAF" ist wieder eher "Paul-ursprünglich"; auch seine Band (Laboriel, Wickens, Anderson, Ray) kommt bei einigen Songs musikalisch (instrumental wie gesanglich) zum Einsatz.
So schließt "MAF" stilmäßig dann auch an "Driving Rain" an - zumindest einige Songs passen in diese Riege. Das ist auch kein Wunder, da Paul ja schon lange vor "Chaos and Creation..." begonnen hatte, an dem aktuellen Album so arbeiten.
"MAF" ist eine bunte Mischung, die absolut lohnenswert ist! Aber, wie schon erwähnt: Nicht nach dem ersten, jedoch spätestens nach dem dritten Hören stellt sich diese Sucht ein - die Songs lassen einen nicht mehr los!

* Dance Tonight:
Ein leichter Song, der Laune macht. Das und nichts anderes hat Paul hier gewollt: kein Tiefgang, keine zu interpretierenden Texte. Einfach nur: schön!
(Genial dazu übrigens auch der Video-Clip, den man sich im Internet ansehen kann. Neben Paul spielen hier die bekannte Natalie Portman (Geist) und Mackenzie Crook (Postbote) mit. Regie führte der erfolgreiche Michel Gondry).

* Ever present Past:
Paul schwelgt in Kindheitserinnerungen (das hat er in früheren Songs schon gerne gemacht) - auch hier mit einer Leichtigkeit, die man ihm ohne Zweifel abkauft.

* See your Sunshine:
"Driving Rain"-like!

* Only Mama Knows:
Der Beginn und das Ende dieses Songs könnten die Filmmusik sein zu einem typisch englischen Film: Man erinnert sich spontan an English Tea" aus Chaos and Creation..." und denkt dabei an Rosenhecken oder an ein geblümtes Tee-Service.
Aber....zwischen dieser Einleitung und dem Ende....geht die Post ab! Sehr rockig, so, wie man Paul auch aus einigen Beatles-Stücken kennt!

* You Tell Me:
Paul zählt den Song an ("...a one, two, three..."), als sei er gerade erst aus dem Bett gefallen oder hätte eben erst einen Joint geraucht: So ist auch der gesamte Song etwas verträumt und melancholisch.
Die Aufregung Mancher über den technisch gesehen nicht mehr ganz astreinen Höhengesang ist unberechtigt: Paul ist 65! Und er hat noch nie einen Hehl aus seinem Alter gemacht, also gehört auch seine Stimme dazu! Fans wissen diesen überaus schönen Song aber - gerade deshalb - zu schätzen! Auch You Tell Me" ist Driving Rain"-like.

* Mr Bellamy:
Jagdhörner zu Beginn!!! (Paul ist Vegetarier!) Schon allein an dieser Einleitung erkennt man: Dieser Song ist voller Ironie! So lässt sich Paul - Stimmen imitierend - wie schon zu Beatles-Zeiten (Eleanor Rigby", Doktor Robert") über eine fiktive Person aus. Super!!!

* Gratitude:
Auch dieser Song strotzt nur so vor Ironie!!! Schon allein der Background-Gesang der Band hätte - statt immer wieder das Wort Gratitude" - auch Schubiduab" beinhalten können. I want to show my gratitude, gratitude..." Man will es Paul eigentlich nicht so richtig glauben - und muss es auch nicht: Auf seine sehr höfliche Art gibt er mit unverkennbarem Augenzwinkern zu erkennen: Ich habe (für die letzten Monate) nicht zu danken..."

* Vintage Clothes:
Als opener of the group of songs" hat Paul dieses Lied selbst vorgestellt und meint damit den Zusammenhang zwischen Vintage Clothes" und den folgenden drei Songs. Sie sind als eine Art Quatrologie" zu betrachten, handeln alle von vergangenen Zeiten.
In Vintage Clothes" bekennt sich Paul zu altmodischer Kleidung, die er immer noch gerne trägt, zum Beispiel ein Jackett (wie) aus Beatles-Zeiten in seinem Video-Clip für Dance Tonight" (s.o.).

* That was me:
Es ist ein wenig so, als würde Paul selbst neben sich stehen und sagen "Das war ich!" oder als würde er einen Film über seine eigene Kinder- und Jugendzeit kommentieren.
Paul fühlt sich Liverpool immer noch sehr verbunden - er hat nie vergessen, wo er herkommt: aus einer Arbeiterstadt! Das macht ihn als Menschen so sympathisch!

* Feet in the Clouds:
Eine kleine, kurze Abrechnung mit seinen Lehrern (wie Paul es auch früher schon mal gerne getan hat) - aber höflich!

* House of Wax:
Auch ein Song, der - wie You Tell Me" und See Your Sunshine" von seiner Struktur her auf das Driving Rain"-Album passen könnte.

* The End of the End:
Es ist nicht das erste Mal, dass sich Paul mit seinem eigenen Tod auseinandersetzt; man denke an Friends to Go" auf Chaos and Creation...". Textlich also schwer", aber mit pfeifender Leichtigkeit vorgetragen, eben typisch Paul. It`s a start of a journey to a much better place...": Uns Fans sollten Zeilen wie diese nicht beunruhigen, denn schließlich hat Paul ja selbst schon verlautbaren lassen, dass man ihn wohl mit 90 noch im Rollstuhl auf die Bühne schieben muss, damit er "Yesterday" singen kann...

* Nod Your Head:
Einige Sekunden Pause zu dem vorherigen Song, aber dann kommt`s:
"Noch lebe ich....!!!" will uns dieser Song vermitteln und reißt seine Hörer regelrecht aus der Nachdenklichkeit heraus. Wieder Paul-typisch" und nicht so ganz ernst zu nehmen: Allein die Vorstellung, dass bei einem Live-Auftritt all seine Fans auf die Zeile If you really love me, Baby...." kräftig im Takt mit dem Kopf nicken, löst bei Paul sehr wahrscheinlich schon ein Grinsen aus.
(Witzig übrigens auch der dazugehörige Clip, den man sich im Internet ansehen kann).

Die so genannten Bonus-tracks (* In Private": ausschließlich instrumental!; * Why So Blue"; * 222") eignen sich nicht lediglich als Bonus-Material", sondern können durchaus mit den anderen Songs mithalten.
Im audio commentary" gibt Paul selbst einen Einblick in die Entstehung der Songs.
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von kpoac TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
... und dabei ein nahezu überraschungsfreies Alterswerk, könnte man meinen. Doch der Altmeister, der fleißigste und einsamste Meister der Beatles brilliert mit den Dingen, die so schön schon damals waren. Mit den Jungs von Liverpool. Mit 64 und einem eigentlich arbeitsfreien Leben kann er nicht anders, als den Stein des Beatles-Erbes immer wieder zu bewegen. Keine Worte über die nahe Heather-Vergangenheit, stattdessen Geigen von Eleanore Rigby, hartes Piano aus Martha, My Dear und die Helter Skelter Gitarre begleiten dieses schillernde und bunte Werk. See your sunshine wird zum Harrison Stück ohne Harrison und das damalige The End als endgültiges Ende der Beatles wird zum erklärten This is the End of the End.

Memory Almost Full - die beste Beatlesplatte, die die Beatles nicht gemacht haben. Pauls Frage, ob man ihn vermisst, wenn er nicht mehr ist, wird mit der auch zukünftigen Erwartung weiterer Grosstaten beantwortet.
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Die neuesten Kundenrezensionen
All ok
Received merchandise in time and excellent conditions.
Delivery time was good too.
All was ok.
Thank you very much.
Woody59
Vor 4 Monaten von Anonyme veröffentlicht
Er kann es noch
Die Anspieltipps:
- Mr. Bellamy
- House Of Wax
- Feet In The Clouds
- Only Mama Knows
- Gratitude
- Nod Your Head

Eine Menge guter... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. September 2007 von Guido Grigat
Ein hervorragendes Album eines genialen Künstlers.
Ich versteige mich nicht in Detailbewertungen mit den von John Lennon so geliebten äolischen Kadenzen - ich habe Ohren. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Juli 2007 von nightbeatle
Spannendes Werk von Sir Paul
Das neue Album "MAF" ist genau wie ich es nach "Chaos and Creation" erwartet habe. Genial, aber nicht für jeden Geschmack gemacht, auch nicht für alle Paul-Fans (wie man... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Juli 2007 von Benjamin Kassner
Künstlerischen Zenit überschritten
So, hier meine Bewertung. Das Album läuft zum vierten Mal: Ich weiß nicht, ich weiß nicht. Die Aufmachung der "Memory almost full" kommt sehr elegant daher. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Juli 2007 von Thomas Steierhoffer
Ein unbeschreiblicher Künstler
Es ist halt ein Mc Cartney ---- kein Pop, kein Rock, keine Schublade für den Durchschnittshörer... Jahr zu Jahr wurde er besser, nicht rockiger, nicht poppiger... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Juni 2007 von Matthias Weiß
Jeder Song ist einen Stern wert !!!
Wenn der Speicherplatz wirklich fast voll ist, dann sollte Paul McCartney dringendst einige wirklich unwichtige Dinge (falls es diese denn überhaupt geben sollte) aus seinem... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Juni 2007 von Elisabeth
Ein Hauch von alten Wings Zeiten
Er spielt sehr viel mit allen möglichen Instrumenten rum, dies lässt sehr stark an seine Zeit mit den Wings einem zurück Blicken. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Juni 2007 von Benjamin Stumpf
Wieder ein schwaches Album
Paul McCartney hat schon während Beatleszeiten gerne auch schon mal alle Instrumente selbst gespielt (beispielsweise im weißen Album der Beatles: Why don't we do it in... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Juni 2007 von Klaudi Today
McCartney ist so gut wie immer und eine Spur besser!
Memory Almost Full ist ein beeindruckend schönes, zeitloses McCartney-Album, dass sowohl für Einsteiger, als auch für die alten Hasen unter den McCartney-Fans sehr... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Juni 2007 von Lukas Schwarz
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