Memories of Murder 2003 CC

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In den 80ern Jahren kommt der akademisch gebildete Cop Seo Tae-Yoon von Seoul in die koreanische Provinz, um die örtliche Polizei in einem Serienkillerfall zu unterstützen. Schnell fällt ihm auf, dass der Dorfdepp, auf den sich die Ermittlungen bislang bequemerweise konzentrierten, gar nicht der Täter sein kann, auch enttarnt er Vorgehensweisen als fragwürdig und ineffektiv, was nicht jeder neue Kollege gerne hört. Doch auch Seo Tae-Yoon kommt trotz fortschrittlicher Methoden und neuer Erkenntnisse kaum weiter.

Darsteller:
Byeon Heui-bong, Song Jae-ho
Verfügbar als:
DVD

Details zu diesem Titel

Discs
  • Film FSK ages_16_and_over
Laufzeit 2 Stunden 12 Minuten
Darsteller Byeon Heui-bong, Song Jae-ho, Song Kang-ho, Kim Sang-kyung
Regisseur Bong Joon-Ho
Genres Thriller
Studio Splendid Film
Veröffentlichungsdatum Derzeit nicht verfügbar
Sprache Deutsch, Koreanisch
Untertitel Deutsch
Originaltitel Salinui chueok

Kundenrezensionen

4.0 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

41 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von frankenfutzi am 17. Oktober 2006
Format: DVD
2003 war ein Traumjahr für den koreanischen Film. Nach dem allseits gefeierten Rachedrama Old Boy und der völlig abgefahrenen Alienjäger-Komödie Save the Green Planet beweist auch der Thriller Memories of Murder die Ausnahme-Klasse des südkoreanischen Kinos.

Dem Film eilt der Ruf einer koreanischen Variante von Se7en voraus - was nur sehr bedingt stimmt. Im Grunde wird hier mit so ziemlich jeder Regel des Serienkiller-Films gebrochen. Das koreanische Kino hält sich nun mal ungern an irgendwelche Regeln. Genau das macht die Sache so spannend.

Es geht hier nicht um eine Darstellung von Psychologie, Motiven oder Taten des Serienkillers. Ganz im Gegenteil, den Killer bekommt niemand zu Gesicht - weder der Zuseher noch das derangierte, sadistische Polizeipersonal, das hilflos von einem Indiz zum nächsten stolpert, sich in Gewalt- und Verzweiflungstaten ergeht und dem Mörder in Sachen Grausamkeit letztlich nicht viel nachsteht.

Da werden offensichtlich Unschuldige mit Fußtritten traktiert, mit dem Kopf nach unten aufgehängt und gezwungen, ihr eigenes Grab zu schaufeln - nur um aus ihnen Geständnisse herauszuprügeln, die das Tonband nicht wert sind, mit dem sie aufgezeichnet werden.

Memories of Murder funktioniert auch als Sittenbild eines außer Kontrolle geratenen staatlichen Gewaltapparats, als Abrechnung mit Koreas undemokratischer jüngerer Vergangenheit. Es hagelt böse Anspielungen auf die Zeit der Militärdiktatur der Achtziger Jahre - etwa als den Cops mitgeteilt wird, dass sie keine Verstärkung erwarten können - alle Polizeikräfte werden nämlich in Seoul gebraucht, um Demonstrationen niederzuprügeln...
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dr. Klaus Veiter am 3. März 2007
Format: DVD
- so nennt die Regie ihr Meisterwerk.
Es wäre ungerecht und ignorant "Memories of Murder" aufgrund seiner Themenverwandschaft mit dem Serienkiller - Subgenre in unmittelbare Verbindung zu bringen - und das hat seitdem vor über 15 Jahren die Lämmer geschwiegen haben, spätenstens aber seit "Se7en", nichts bedeutendes mehr hervorgebracht.
Bong Joon-Ho baut seinen Plot ausgehend von einer grausamen Frauen-Mordserie in der südkoreanischen Provinz 1987 auf - die nie aufgeklärt wurde. Auf dieser Basis kommen dann einige bekannte Versatzstücke wie "Buddy - Cop" Mechanismen und konventionelle Spannungselemente zum Einsatz, die in ihrer virtuosen Verwendung aber zeigen: Nicht der Song, sondern der Sänger macht die Wirkung aus. Die Interpretation ist alles.
Im flächendeckenden Beziehungsgef(l)echt (exakt gezeichnet zwischen den ermittelnden Polizisten und verallgemeinert in Bezug auf Bevölkerung und Militätdikatatur) wird zuerst mit bösartigem Humor eine provinzielle, diletantische Polizei mit einem Serienkiller konfrontiert, die zweite Filmhälfte aber dem Prädikat eines Spannungsfilms eher gerecht.
Während der vielgesehene Kang-Ho Song in einer Glanzleistung die animalischen Seiten seines Dorfpolizisten nach außen kehrt, zerbricht Sang-Kyung Kims Citycop an der - in grandiosen Bildern eingefangenen - Hoffnungslosigkeit der Provinz. Wenn sich die Protagonisten jenseits der Legalität durch Verdächtige prügeln, in der Sauna Ausschau nach Menschen ohne Schamhaare halten oder Wunschkärtchen an Radiosender überprüfen zeichnet der Film ohne seine humane Wärme im Wahnsinn zu verlieren, ein vielfach interpretierbares Gesellschaftsbild in der Militärdikatur.
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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Stephan am 10. August 2006
Format: DVD Verifizierter Kauf
Ich weiß nicht, warum dieser einfache Kriminalfilm mit einer recht gewöhnlichen und nicht besonders spannenden Geschichte so lange nachwirkt - ich war zwischendurch gelangweilt, manchmal fand ich ihn blöd und das Ende hat mich genervt. Und doch ist es gerade dieses Ende, dass mich jetzt noch, Wochen später, beschäftigt. Dahinter verbirgt sich eine größere Allegorie, ein Bild über das Ergebnis all unserer Mühen, am Ende. Wir wissen nichts von anderen Menschen und der Welt. Und die Blödheit z.B. der Ermittlungsbeamten, die der Film abbildet, die ist wohl real, so ist es wohl wirklich. Eigentlich sollte das nicht überraschend sein, und doch: überraschend ist die unbedarfte Naivität, die dahinter steckt, die belanglose Freundlichkeit, mit der man den Verdächtigen in den Magen tritt, eben weil die Verhältnisse so sind, und wenn sie nicht mehr so sind, lässt man es. Das so zu vermitteln, harmlos und hinterhältig erleuchtend: ein Meisterwerk.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Forced to Dream am 28. November 2010
Format: DVD Verifizierter Kauf
aufgrund der vielen positiven kritiken (der film war in korea wirklich ein hit) habe ich zugeschlagen,
allerdings kann ich nicht bestätigen was ich so gelesen habe. der film zeigt die ratlosigkeit und agressivität, mit der die örtliche polizei dem fall nachgegangen ist. er ist nicht so richtig spannend wie erwartet, aber gibt die bittere realität wieder: manchmal tappt die polizei im dunkel. polizisten sind auch nur menschen.

die darsteller, sowie das setup überzeugen. ein guter film, der einen am ende genauso resigniert dasitzen lässt, wie den ermittler.

da das bild der dvd so unglaublich schlechte qualität hat und links auch noch ein flimmernder streifen zu sehen ist gebe ich 1* abzug. der film lohnt sich trotzdem. er ist aber kein meilenstein meiner meinung nach.
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