denkt man, tut sich da auf. Anfang und Ende einer Liebe, an die der Ich-Erzähler sich heran arbeitet, den dubiosen Sekretär immer im Blickwinkel. Wäsche rein, Waschpulver dazu und dann dreht er am Knopf und der Memomat strudelt die Erinnerungen ein, schäumt sie auf und ist nicht mehr zu stoppen. Das Programm läuft durch. Dann zum Schluss, wenn der Memomat nach dem Schleudern noch ein paar Mal nachdreht, wenn man das Buch zu und die Maschine auf macht, kommt da noch eine zweite Liebesgeschichte zum Vorschein. Jene noch viel ältere zwischen Ost und West.
Auch wenn die Sprache mitunter obszön anmutet - wirklich obszön sind ganz andere Dinge. Und auch wenn die Lehrer in dem Buch ein "Pack" sind: jeder Lehrer, dem an seinen Schülern liegt, sollte es ihnen wiederum ans Herz legen. Denn da gibt es eine Stimme mit einer sensiblen Beobachtungsgabe, die in Bewegung setzt was ein Geschichtsbuch so niemals zu leisten vermag.