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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Mariahs stimmigstes Album dieses Jahrzehnts!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Memoirs Of An Imperfect Angel (Audio CD)
Bevor ich meine Rezension beginne, möchte ich alle Leser darauf hinweisen, dass ich zu jenen Musikhörern gehöre, die sich sowohl im Mainstream als auch im Indie-Bereich (Death Cab for Cutie, Killers, Arctic Monkeys, Damien Rice) zu Hause fühlen. Ich habe mich bis dato immer geweigert, mich zu einem der beiden Lager ganz zu bekennen. Das wird besonders dann deutlich, wenn ich meine beiden Lieblings-Acts nenne - Tori Amos und Mariah Carey. Unterschiedlicher geht es kaum. Dennoch - Mariah Carey gehört seit meinem 11. Lebensjahr zu meinen absoluten Favourites. Ich habe lange gebraucht, um mich an ihre Hip Hop-lastige Musik seit 1997 zu gewöhnen. Mittlerweile gehört "Butterfly" zu meinen absoluten Lieblingsalben von ihr - vor allem wegen der Liedtexte! Umso erfreuter war ich, als ich das Booklet von "Memoirs of an imperfect angel" aufschlug und auf eine ähliche lyrische Brillanz traf. Mariah ist sicherlich keine Tori - aber sie verfügt über ein sehr gesundes Maß an Selbstironie! So ehrlich wie auf diesem Album war sie sicherlich auch schon lange nicht mehr. Lieder wie "Up out my face", "Obsessed" oder "It's a wrap" sprechen eine deutliche und unverschörkelte Sprache: "When it's gone, it's gone!" (It's a wrap) oder "When I break, I break boy" (Up out my face) - dem ist nichts mehr hinzuzufügen! In "Betcha gon' know" offenbart uns die Diva dagegen ihre bisher eher verborgene Ader für echtes Storytelling. Besonders persönlich wird es in den Liedern "Languishing" und "H.A.T.E.U.", die so auch von einer Mary J. Blige stammen könnten. Sowieso klang die Carey lange nicht mehr so relaxt und so im R&B verhaftet, wie auf diesem Album. Die bisweilen nervenden Gastauftritte des ach so aktuellen Rappers der US-Musikszene, die auf ihren letzten Alben die Regel waren, fallen diesmal genauso weg, wie triefende Duette mit Westlife und Co. Dafür gibt es Mariah pur! Ihre Stimme hat sicherlich einiges an Volumen eingebüßt. Trotzdem hat sie lange nicht mehr so gut geklungen. Wenig bis gar kein Gesäusel - kein Hin und Her Springen zwischen ihren unzähligen Oktaven! Dafür gibt es kräftigen Gesang in vornehmlich tieferer Stimmlage, hier und da etwas Flötenregister, das sich gekonnt in die Melodieführung der Lieder intergriert (H.A.T.E.U.) und hin und wieder sogar richig langgezogenen Töne (Angels's cry, I want to know what love is), wie man das von ihr seit "Without you" so schmerzlich vermisst hat. Dank Knoten auf den Stimmbändern wird die Carey wohl nie wieder zu ihrer alten Brillanz zurückkehren. Sie singt aber immer noch besser als der Großteil ihrer Kollegen. Außerdem merkt man, dass die Dame nach wir vor Freude am Singen und Komponieren hat. Sie klang schon lange nicht mehr so gut wie auf diesem Album! Die Stimme, die Stimmigkeit der einzelnen Lieder sowie die Texte - alles passt! Einzig die ewig im R&B verwendeten Fingersnapps und der Einsatz von Autotune hätten weggelassen werden können.Fazit: Mariah Carey hat seit "Emacipation of Mimi" bewiesen, dass noch lange mit ihr zu rechnen sein wird. Dieses Album verzichtet im Gegensatz zum Vorgänger "E=MC2" jedoch auf allzu starke Zugeständnisse an die aktuelle Chartlandschaft und besinnt sich stattdessen auf den R&B der 90er mit einigen modernen Anleihen. Sicherlich ist nicht alles Gold, was glänzt, aber der Großteil der Lieder wieß zu überzeugen. Fans von Mando Diao, Kings of Leon oder Muse sollten sicherlich besser die Finger von dieser waschechten R&B-Perle lassen, es sei denn, sie fühlen sie wie ich in beiden Lagern zu Hause;-) Anspieltipps: "Betcha gon' know, Up out my face, H.A.T.E.U, It's a wrap, Languishing, I want to know what love is Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Einfallslos und monoton,
Von
Rezension bezieht sich auf: Memoirs Of An Imperfect Angel (Audio CD)
Seit 19 Jahren im Geschäft, stolze 11 Alben auf der Habenseite und dabei immer noch aussehen wie Mitte 20 - diese Beschreibung kann nur auf eine passen: Mariah Carey. "Memoirs Of An Imperfect Angel" heißt die neueste Platte der mittlerweile bald 40-jährigen Diva, die damit einen kleinen Blick in Richtung Vergangenheit wirft. Natürlich erinnert man sich dabei lieber an die Phase, als die junge Mariah Anfang bis Mitte der 90er einer der größten und einflussreichsten Stars überhaupt war, die Flops zur Jahrtausendwende werden lieber ausgeblendet. Öffnet man das Jewel Case, so begrüßen einen nachgestellte Bilder aus alten Booklets und man muss sagen, Mariah hat kaum was an ihrer Jugend eingebüßt, eher im Gegenteil. Nächstes Highlight ist das aktuelle Booklet, welches in Zusammenarbeit mit der Frauenzeitschrift "Elle" entstand und tatsächlich wie ein kleines Magazin aufgebaut ist, selbst an Werbung für Champagner wurde gedacht. Die Verpackung macht schon einmal Lust auf mehr, also CD aus dem Pappschuber gefummelt und ab damit in den Player.Los geht's mit "Betcha Gon' Know", das eine kraftvolle und reife Stimme Mariahs zu bieten hat und nicht dieses Gepiepse, das wir in der Vergangenheit schon so oft erlebt haben. Musikalisch wird ein dicker Beat und gefühlvolle Pianobegleitung aufgefahren, die in Kombination mit Mariah zum gelungenen Slow Jam verschmelzen und einen ersten guten Eindruck hinterlassen. Auch "Obsessed" klingt nicht schlecht. Eindeutig an der aktuellen R'n'B Szene orientiert wummert dieses sehr synthie- und basshaltige Stück auf einen zu, auch hier zeigt sich die Diva in guter Form, lediglich die Passagen, in denen ihre Stimme elektronisch verzerrt wurde, hätte man sich wirklich sparen können. Schaut man ans Ende von "Memoirs Of An Imperfect Angel", so findet man stolze 4 Remixes von "Obsessed", die alle in die Electro-Pop Richtung gehen. Sicher mal interessant zu hören, passt vom Stil her aber so gar nicht auf dieses Album. Typischer für Mariah wäre da eine übertrieben schmalzige Ballade wie "H.A.T.E.U.", das mit emotionalen Melodien auffährt und besonders mit dem Refrain den Hörer fesseln kann. Leider verliert sich das Album ab hier in einem immer gleich klingenden, ruhigen Sound. Egal ob "Candy Bling", "Inseparable" oder ein "It's A Wrap" - alles hat die selbe Rezeptur: extremst langsamer Beat, ein paar seichte Klänge im Hintergrund und dazu ein permanentes Finger-Geschnippe, das einem spätestens nach dem zweiten Lied gehörig auf den Geist geht, es sei denn, man steht auf diese Einschlafhilfe. Noch dazu macht Mariah wieder alte Fehler und haucht ihre Texte nahezu ins Mikrofon, von Power und richtigen Gefühlen ist da wenig zu spüren. Glücklicherweise gibt es zwischendurch dann den ein oder anderen schnelleren Song, Beispiele dafür wären "Up Out To My Face" und "More Than Just Friends", die sich allerdings ebenfalls fast wie voneinander kopiert anhören. Ein Beat, der die Boxen kurzzeitig zum Beben bringt, dazu wieder mal ein Klavier, was dann insgesamt nicht wirklich kreativ klingt, aber wenigstens gut hörbar ist, auch weil Mariah Carey sich bei dieser Art von Song etwas mehr ins Zeug legt. Im Grunde ist damit auch schon alles zu diesem Album gesagt worden, denn der Rest bietet rein gar nichts Neues, besser gesagt: man hört ständig ein und die selbe Leier, da ist die lange Tracklist in diesem Fall ein echter Nachteil. Keine Spur von Abwechslung, eine Ballade nach der nächsten und das alles im Einheitssound - Inspiration sieht anders aus, Frau Carey! Den positiven Eindruck, den das Jewel Case hinterlassen hat, kann die musikalische Seite von "Memoirs Of An Imperfect Angel" bei Weitem nicht umsetzen. Wo man beim Artwork noch gute Ideen hatte, da fehlte es bei der Produktion eindeutig an eben jenen. Kaum Abwechslung, noch dazu keine Innovation - alles schon mal da gewesen und besser. Dieses Album bestätigt leider das, was alle wissen, nur Mariah und ihre Hardcore-Fans nicht wahr haben wollen: der jahrelange Sinkflug der einstigen Ikone geht unaufhörlich weiter. Wer Mariah bisher nur aus dem Radio von "Heartbreaker" etc. kennt, sollte unbedingt vorher in dieses Album reinhören, aber selbst Fans von ihr ist das zu empfehlen, man könnte sonst schwer enttäuscht werden. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
mariah ist zurück=),
Von
Rezension bezieht sich auf: Memoirs Of An Imperfect Angel (Audio CD)
das album ist vom ersten bis zum letzten lied einfach der wahnsinn. die songs erinnern ganz stark an butterfly, und ist somit eines der besten alben die mariah seit music box bzw butterfly auf den markt gebracht hat. was ich nicht verstehe,das leute das album mit einem stern bewerten können,obwohl sie es noch gar nicht hören durften=(
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