Ein werdender Vater erinnert sich an Kindheit, Schulzeit, Militaerdienst, Studium, Tanzschule, erste Liebe, ...
Das koennte ein mittelmaessig langweiliges Epos werden, hiesse der Autor nicht Alexander Spoerl. Stattdessen blitzt zwischen den Zeilen der Schalk hervor, das brave Kind - es tut nie etwas Verbotenes, da ihm immer etwas neues einfaellt, was noch nicht verboten war - hat es faustdick hinter den Ohren.
Spoerl malt mit seinen lustigen Streichen ein Psychogramm seiner Gesellschaft - man lernt Geschichte, Psychologie und sogar etwas Maschinenbau. Da man die ganze Zeit schmunzelt oder lacht, merkt man aber gar nicht, dass man etwas lernt.
Ein Buch zum Festlesen, Vorlesen (Achtung, es besteht die Gefahr, nicht mehr aufhoeren zu wollen!), Verschenken, Wiederlesen - vor allem aber herrlicher Humor mit Tiefgang.