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"...überrascht die Leser mit verblüffender Lebensweisheit. Die merkwürdigsten Memoiren seit langem." (FOCUS) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein sehr humorvolles und ironisches Buch über Eitelkeit,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Memoiren einer baskischen Kuh (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch werden Erwachsene mehr genießen, als man dem Titel nach ahnen könnte. Es setzt sich in humorvoller und ironischer Weise mit menschlicher Eitelkeit und Enttäuschung über die eigene Unwichtigkeit auseinander. Die Kuh schildert in ihren Memoiren Enttäuschung über ihr Kuhsein und empört sich über die anderen Kühe, die nur Gras fressen und in der Sonne liegen, während sie und ihre Freundin philosophieren und spanische Polizisten beobachten und verfolgen. Pointiert sind die Gedanken häufig in ausgedachten Sprichwörtern wie "morgen, morgen sagt das Vieh, auf den Berg gelangt es nie". Eine herrliche Parodie, die leider viel zu schnell zuende geht und es Wert ist, mehrmals gelesen zu werden.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Kuhle Weisheiten,
Von kalliope (Autriche, Rohrbach) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Memoiren einer baskischen Kuh (Taschenbuch)
Mo, die inzwischen schon alte Kuh, erzählt in der Ich-Form, spricht von einer inneren Stimme, die sie selber ,Dickkopf' tauft und die ihr immer allerlei Ratschläge erteilt und manchmal eingeschnappt ist, aber meistens sehr höflich und förmlich sich ausdrückt.Mo's Erinnerungen sind durchzogen von Sprichwörtern, albern bis weise, z.B. Willst du wissen, wie die Kälte ist, warte bis zum Winter." oder Morgen, morgen, sagt das Vieh, auf die Alm gelangt es nie." Sie vergleicht ihr damaliges Kinderkuhleben am Hof, wo sie unter den ,dummen Kühen' weilte und sich verwöhnen ließ, mit dem in Südfrankreich bei der Nonne Pauline Bernardette, die gut senst. Dabei vergleicht sie die Genoveva, die Bäuerin auf Balantzategi und die Nonne, indem sie ihre unterschiedlichen ,Herzen' erklärt: Denn mein Nönnchen, so könnte man vielleicht sagen, hat anstatt eines Herzens mindestens zehn verschiedene Herzen an verschiedenen Stellen ihrer Brust, so klein wie die Glöckchen, die Katzen manchmal umhängen haben, und alle diese Glöckchen sind ständig in Bewegung. Jedes schlägt anders. So verbreiten drei zum Beispiel Frohsinn und Glücksempfinden, zwei weitere Bedrückung und Niedergeschlagenheit, und weitere vier Ärger und Verdruss. Dieses Durcheinander erklärt auch solche Gefühlsverwirrungen wie an jenem Tag nach ihrer Rückkehr von einem Tagesausflug in ihr Heimatdorf..... ....hörte man dann das für Trauer und Melancholie zuständige Glöckchen.....endete sie schließlich verärgert und läutete mit den letzten ihr noch verbliebenen Glocken Sturm. Die Herrin von Balantzategi kannte solch eine Glöckcheninflation nicht. Sie besaß nur eine einzige, große und eindeutige Glocke, so wie wir Kühe sie um den Hals hängen haben, sprich, ein einziges Herz, verborgen im tiefsten Inneren der Brust. Genovevas Glocke begann nicht bei jedem Windhauch zu tönen..... Wenn allerdings jemand der Glocke einen kräftigen Schlag versetzte, dann reagierte sie mit einem fürchterlichen, tiefen Aufschrei, der Risse in den Glockenwänden hervorrufen konnte. Sie vergleicht das Gedächtnis, das sie als Kindkuh gehabt hat, mit ihrem jetzigen Erinnerungsvermögen, in Bezug auf die Erlebnisse, die sie mit ihrer Freundin La Vache gehabt hat: Aus heutiger Sicht weiß ich, dass ich, wenn ich damals noch lange so weiter gemacht hätte, die Freundschaft mit La Vache verloren hätte, und mit ihr unser gegenseitiges Vertrauen und Verstehen. Die Zeit wischt ja bekanntlich mit großer Leichtigkeit alle Erinnerungen im Gedächtnis jenger Leute aus, so wie das ansteigende Wasser des Baches sofort alle Spuren am Ufer verwischt. .... Was im Einzelnen geschah, werde ich sofort erzählen, und dazu bin ich auch als alterserprobte Erzählerin in der Lage, dnenn gegen uns ist das Wasser, oder die Zeit, ziemlich machtlos. Mag die Zeit auch vorwärtsgehen, meine Erinnerungen wird sie nicht auslöschen. Alles ist mir so gegenwärtig, als wäre es erst gestern geschehen. Atxaga schreibt lustig und witzig, mit manchmal französischen Einwürfen, und die Vergleiche und Beschreibungen, die er liefert, sind vielleicht trivial, aber versprühen sehr viel Wärme und sonnige Energie. Klar, er kommt aus Spanien! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Langweilige Memoiren,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Memoiren einer baskischen Kuh (Taschenbuch)
Ich habe wirklich selten etwas Langweiligeres gelesen. Das Buch nervt mit uninteressanter Handlung und Pseudo-Lebensweisheiten. Nur mit größter Disziplin habe ich mich bis zum Ende durchgequält.
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