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Memoiren [Taschenbuch]

Leni Riefenstahl
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

Februar 2002
Eine Frau, die gleicherma˜en Ruhm wie Verdammung, Triumphe wie Niederlagen, Freundschaft wie Feindschaft erfahren hat. Im ersten Teil der Geschichte ihres Lebens erz„hlt sie von ihrer Arbeit als T„nzerin, Filmregisseurin und Fotografin bis Kriegsende. Nach 1945 versucht sie vergeblich, ihre Laufbahn als Regisseurin fortzusetzen. Als Fotografin erntet sie fr ihre vielgerhmten Fotob„nde ˜Die Nuba˜ und ˜Die Nuba von Kau˜ gro˜e Anerkennung. Im Alter von siebzig Jahren lernt sie das Tauchen und begibt sich in die Unterwasserwelten der Karibik, des Indischen Ozeans und Roten Meeres, um deren zauberhafte Farbenvielfalt mit der Kamera einzufangen.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


Produktinformation

  • Taschenbuch: 928 Seiten
  • Verlag: Taschen Verlag; Auflage: 6 (Februar 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3822808342
  • ISBN-13: 978-3822808344
  • Größe und/oder Gewicht: 22,2 x 14,7 x 5,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 205.517 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kundenrezensionen

4.5 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
32 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beeindruckende Persönlichkeit 10. Juli 2002
Von Ein Kunde
Am 22. August begeht Leni Riefenstahl, die wohl umstrittenste deutsche Künsterin, ihren 100. Geburtstag. Betrachtet man ihr Leben von den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts bis heute, dann erfährt man viel über unser Land. Zeitlebens hat sie sich dazu bekannt, daß sie einst von Hitler begeistert war. Sie hat zugegeben, daß sie, wie viele Millionen anderer Deutscher und Österreicher, verblendet war.

Wegen ihres Parteitagsfilms "Triumph des Willens" und Ihres Olympiafilms "Fest der Schönheit" wird ihr in Deutschland bis heute die ihr zustehende künsterische Anerkennung verweigert. Das liegt wohl daran, daß sie sich bis heute weigert, eine persönliche Schuld anzuerkennen.

Leni Riefenstahl besteht immer noch darauf, daß ihr künsterisches Wirken von einer etwaigen politischen Verantwortung strikt zu trennen sei. Aus diesem Grunde könne sie sich auch nicht entschuldigen. Andere Künstler, die auch ihre "Berührungen" mit den Nazis hatten, wie Heinz Rühmann, Luis Trenker, Marianne Hoppe und Gustav Gründgens verhielten sich nach dem Umsturz "aalglatt" und und schafften nahtlos den kulturellen Sprung in die Zeit des Wirtschaftswunders. Selbst der Regisseur des unsäglichen Propagandafilms "Jud Süß", Veit Harlan, wurde dagegen von Presse und Öffenlichkeit fast wie ein "Gentleman" behandelt. Weil Leni Riefenstahl ein Schuldeingeständnis verweigerte, gab man ihr auch keine "Entlastung".

Die Frau und Künsterin Leni Riefenstahl gehört zu den beeindruckensten Persönlichkeiten des vergangen Jahrhunderts. Sie war Tänzerin, Skiläuferin, Bergsteigerin, Taucherin, Regisseurin und Photographin....

Unverkrampfter begegnet man Leni Riefenstahl im Ausland. Das hat sie auch mit Ernst Jünger, der auch über 100 Jahre alt geworden ist, gemein, dessen überragende Künstlerperson im Geruch des Herrenmenschentums stand.

Zum 100. Geburtstag wünsche ich Leni Riefenstahl, daß ihr in Deutschland noch zu Lebzeiten die ihr zustehende Anerkennung zuteil wird. Lesen Sie weiter... ›

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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend geschrieben und geschichtlich interessant 21. August 2002
Von silbertanne4 HALL OF FAME REZENSENT
Wer sich für die Weimarer Zeit und das Dritte Reich interessiert, wird die fast 1000 Seiten im Nu gelesen haben.
Im Gegensatz zu manchen anderen Lesern finde ich, daß Leni Riefenstahl die einzelnen Stationen ihres Lebens von verschiedenen Standpunkten aus schildert und auch mit Kritik an sich nicht spart.
Es ist fesselnd, mit ihr eine Jugendliche in Berlin zu sehen, die voller Tatendrang und Illusion die kulturelle Welt erobern will. Zuerst Tanz, dann Bergfilme (die damals einen avantgardistischen Ruf hatten) unter Arnold Fanck, ein eigener Film, Triumpf des Willens, Olympiade, der schwierige steinige Weg in das Wirtschaftswunderland BRD, die vielen Reisen ins europäische Ausland.
Als Frau wird man sich unschwer mit der Person der Riefenstahl identifizieren können und ihren Schilderungen als junge Frau etwas in den Zwanziger und Dreißiger Jahren kulturell auf die Beine zu stellen. Nach ihren Angaben war "Triumpf des Willens" ein widerwillig angenommenes Auftragswerk, der für die Riefenstahl typische Ehrgeiz lies sie allerdings einen suggestiven Propagandafilm erster Güte machen. Manchmal übersieht man in einigen selbstmitleidigen Sätzen leicht die Worte, die durchaus eine Verantwortung und Einsicht für ihren Teil an der fatalen Propaganda reflektieren. "Triumpf des Willens" ist z.B. der Lieblingsfilm von Mick Jagger.
Besonders interessant (auch für den Historiker) sind die Schilderungen über die Treffen mit Hitler, Goebbels (ein Feind der Riefenstahl nach ihren Angaben), Mussolini und die Schilderung von Kulturellen Größen wie Hans Albers oder Marlene Dietrich aus ihrem privaten Blickwinkel. Nach ihren Angaben war Hitler an der OLympiade kaum interessiert oder präsent, da (z.B.
... Lesen Sie weiter... ›
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein extremes leben 17. Mai 2010
Leni Riefenstahl war eine ungewöhnliche Frau - voll Begeisterung für die Schönheit dieser Welt, gepaart mit künstlerischen Ambitionen und innovativen Ideen, konfrontiert mit dem Krieg und der Schlechtigkeit der Menschen in ihrem Umfeld.
Ein Leben aus extremen Höhen und abgrundtiefen Enttäuschungen.
Ihre Begesiterung für den Tanz, den Film, die Berge. Ihre Erfahrungen mit Hitler, die, nach dem Krieg so überbewertet und falsch dargestellt wurden. Trotz ihres Genies, der Kampf um Glück, Liebe und das nötige Geld. Ihre vielen Enttäuschungen über falsche Freunde und ihre Liebe zu den Nubas in Afrika. Und im hohen Alter fand sie neue Begesiterung beim Tauchen.

Für mich waren Leni Riefenstahls Memoiren endlich wieder ein Buch welches mich fesselte. Von der ersten bis zur letzten Seite.
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19 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vorsicht Suchtgefahr 20. Juni 2001
Ich habe mir wegen dieses Buches mehrere Nächte um die "Ohren geschlagen". Was diese Frau erlebt und erlitten hat, füllt 3 Leben aus. Herzlichen Glückwunsch Deutschland. Frau Riefenstahl wurde im Ausland, auch nach dem Krieg, gefeiert und in Deutschland der Nachkriegszeit als Regiesseurin systematisch vernichtet. Die Bekanntschaft mit Hitler hat ihr letztendlich das Genick gebrochen und wir haben eine der größten Regisseurinnen des 20. Jahrhunderts verloren. Schade.
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leni Riefenstahl ist in 29. August 2002
Von Ein Kunde
Leni Riefenstahl in in. Nur wenige bestreiten heute noch, daß die filmischen Mittel, die sie erfand, revolutionär waren und heute zum Handwerkszeug von Regisseuren in aller Welt gehören. Wer nicht durch eine ideologische Brille sieht, bestreitet auch nicht, daß ihre Meisterwerke nur deshalb entstehen konnten, weil sie massiver Unterstützung durch das NS-Regime erhielt. Mit einer Hundertjährigen sollten wir im christlichen Sinne nur milde und verzeihend umgehen.

In ihren Memoiren, die sicher an einigen Stellen geschönt ist, kann ich nicht mehr verwerfliches finden, wie in den Schriften des Psychologen C(arl) G(ustav) Jung, der sich zu Äüßerungen "das arische Unterbewußte habe ein höheres Potential als das jüdische und Adolf Hitler sei ein wahrhaft mystischer Medizinmann" hinreißen ließ und nach dem Krieg trotzdem die Ehrendoktowürde von Oxford und Harvard erhielt. Oder wie der weltweit geschätzte Philosoph Martin Heidegger, der schon 1931 an Hitler dessen Bereitschaft zum Handeln schätzte und 1933 dann in die Partei eintrat. Um hier auf die vielen Künstlerinnen und Künstler einzugegehen, die sich auch durch die Nazis Karriere machten und nach dem Krieg wieder gefeiert wurden, reicht hier nicht der Platz. Hier empfehle ich Carl Zuckmayers, in diesem Jahr erschienenes neues Buch.

Für Leni Riefenstahl spricht, daß sie ab 1939 keine Filme mehr für das NS-Regime gedreht hat. Sie selbst sagt in ihren "Memoiren" durchaus glauhaft, daß diese Entscheidung nicht durch äußere Umstände zustande kam, sondern daß sie diese für sich selbst getroffen hat....

In den "Memoiren" von Leni Riefenstahl erfahren wir mehr über das vergangene Jahrhundert, als in manchen Geschichtsbüchern. Lesen Sie weiter... ›

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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Eine unglaubliche Chronik ...
Leni Riefenstahl, Tänzerin, Bergsteigerin, Schauspielerin, Regisseurin, Fotografin, Taucherin, Autorin. Diese Aufzählung macht schon fast sprachlos. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Dezember 2008 von Sahara
5.0 von 5 Sternen 5 Sterne für ein unglaubliches "Lebensabenteuer"
Schon Wahnsinn wie man in einem einzigen Leben so viel erleben kann, wie 100 andere zusammen.
Über Leni Riefenstahl kann man denken, was man will, man kann Sie wegen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Januar 2004 von TomKatschi
4.0 von 5 Sternen Riefenstahl, wie sie sich selbst sah
Wer sich ernsthaft mit der Künstlerin Leni Riefenstahl beschäftigt, der kommt um dieses Buch nicht herum. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Dezember 2003 von Joerg Dittmann
4.0 von 5 Sternen Inzwischen ist dies wohl ihre einzige Wahrheit
Leni Riefenstahls Memoiren sind ohne Zweifel ein höchst interessantes und ergreifendes Buch. Das künstlerische Potential und auch die Willensstärke, die in dieser... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Oktober 2002 von Melanie Zander
4.0 von 5 Sternen Riefenstahl:"[...] Realität interessiert mich nicht."
Stimmt ein sehr spannendes und unterhaltsames Buch. Beschäftigt sich man aber intensiver mit Leni Riefenstahl, erkennt man sehr deutlich, daß sie auf diesen etwa 900... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. August 2002 von mocca
5.0 von 5 Sternen erstaunliches Werk, tolle Frau
In diesem umfassenden Werk räumt Leni Riefenstahl mit vielen Vorurteilen und Gerüchten auf, die in den Medien für grossen Wirbel gesorgt hatten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. März 2002 von Peter Pulkowski
5.0 von 5 Sternen Es ist schwer,davon loszukommen!
Dieses Buch hat,was viele Bücher gerne hätten: den Suchtfaktor!Schwankend zwischen Bewunderung und Faszination fühle ich mich noch bis in meine Träume... Lesen Sie weiter...
Am 6. April 2001 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Vorbildhafte Frau!
Abgesehen davon, dass Leni Riefenstahl aus einer gewissen Naivität heraus eine Zeit lang Hitler verehrt hat, ist sie eine bemerkenswerte Frau: überaus mutig, begabt und... Lesen Sie weiter...
Am 11. März 2001 veröffentlicht
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