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Memoiren [Taschenbuch]

Leni Riefenstahl
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 928 Seiten
  • Verlag: Taschen Verlag (Februar 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3822808342
  • ISBN-13: 978-3822808344
  • Größe und/oder Gewicht: 22,2 x 14,7 x 5,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 343.770 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
35 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beeindruckende Persönlichkeit 10. Juli 2002
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Am 22. August begeht Leni Riefenstahl, die wohl umstrittenste deutsche Künsterin, ihren 100. Geburtstag. Betrachtet man ihr Leben von den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts bis heute, dann erfährt man viel über unser Land. Zeitlebens hat sie sich dazu bekannt, daß sie einst von Hitler begeistert war. Sie hat zugegeben, daß sie, wie viele Millionen anderer Deutscher und Österreicher, verblendet war.
Wegen ihres Parteitagsfilms "Triumph des Willens" und Ihres Olympiafilms "Fest der Schönheit" wird ihr in Deutschland bis heute die ihr zustehende künsterische Anerkennung verweigert. Das liegt wohl daran, daß sie sich bis heute weigert, eine persönliche Schuld anzuerkennen.
Leni Riefenstahl besteht immer noch darauf, daß ihr künsterisches Wirken von einer etwaigen politischen Verantwortung strikt zu trennen sei. Aus diesem Grunde könne sie sich auch nicht entschuldigen. Andere Künstler, die auch ihre "Berührungen" mit den Nazis hatten, wie Heinz Rühmann, Luis Trenker, Marianne Hoppe und Gustav Gründgens verhielten sich nach dem Umsturz "aalglatt" und und schafften nahtlos den kulturellen Sprung in die Zeit des Wirtschaftswunders. Selbst der Regisseur des unsäglichen Propagandafilms "Jud Süß", Veit Harlan, wurde dagegen von Presse und Öffenlichkeit fast wie ein "Gentleman" behandelt. Weil Leni Riefenstahl ein Schuldeingeständnis verweigerte, gab man ihr auch keine "Entlastung".
Die Frau und Künsterin Leni Riefenstahl gehört zu den beeindruckensten Persönlichkeiten des vergangen Jahrhunderts. Sie war Tänzerin, Skiläuferin, Bergsteigerin, Taucherin, Regisseurin und Photographin.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend geschrieben und geschichtlich interessant 21. August 2002
Von silbertanne4 HALL OF FAME REZENSENT
Format:Taschenbuch
Wer sich für die Weimarer Zeit und das Dritte Reich interessiert, wird die fast 1000 Seiten im Nu gelesen haben.
Im Gegensatz zu manchen anderen Lesern finde ich, daß Leni Riefenstahl die einzelnen Stationen ihres Lebens von verschiedenen Standpunkten aus schildert und auch mit Kritik an sich nicht spart.
Es ist fesselnd, mit ihr eine Jugendliche in Berlin zu sehen, die voller Tatendrang und Illusion die kulturelle Welt erobern will. Zuerst Tanz, dann Bergfilme (die damals einen avantgardistischen Ruf hatten) unter Arnold Fanck, ein eigener Film, Triumpf des Willens, Olympiade, der schwierige steinige Weg in das Wirtschaftswunderland BRD, die vielen Reisen ins europäische Ausland.
Als Frau wird man sich unschwer mit der Person der Riefenstahl identifizieren können und ihren Schilderungen als junge Frau etwas in den Zwanziger und Dreißiger Jahren kulturell auf die Beine zu stellen. Nach ihren Angaben war "Triumpf des Willens" ein widerwillig angenommenes Auftragswerk, der für die Riefenstahl typische Ehrgeiz lies sie allerdings einen suggestiven Propagandafilm erster Güte machen. Manchmal übersieht man in einigen selbstmitleidigen Sätzen leicht die Worte, die durchaus eine Verantwortung und Einsicht für ihren Teil an der fatalen Propaganda reflektieren. "Triumpf des Willens" ist z.B. der Lieblingsfilm von Mick Jagger.
Besonders interessant (auch für den Historiker) sind die Schilderungen über die Treffen mit Hitler, Goebbels (ein Feind der Riefenstahl nach ihren Angaben), Mussolini und die Schilderung von Kulturellen Größen wie Hans Albers oder Marlene Dietrich aus ihrem privaten Blickwinkel. Nach ihren Angaben war Hitler an der OLympiade kaum interessiert oder präsent, da (z.B.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein extremes leben 17. Mai 2010
Format:Taschenbuch
Leni Riefenstahl war eine ungewöhnliche Frau - voll Begeisterung für die Schönheit dieser Welt, gepaart mit künstlerischen Ambitionen und innovativen Ideen, konfrontiert mit dem Krieg und der Schlechtigkeit der Menschen in ihrem Umfeld.
Ein Leben aus extremen Höhen und abgrundtiefen Enttäuschungen.
Ihre Begesiterung für den Tanz, den Film, die Berge. Ihre Erfahrungen mit Hitler, die, nach dem Krieg so überbewertet und falsch dargestellt wurden. Trotz ihres Genies, der Kampf um Glück, Liebe und das nötige Geld. Ihre vielen Enttäuschungen über falsche Freunde und ihre Liebe zu den Nubas in Afrika. Und im hohen Alter fand sie neue Begesiterung beim Tauchen.

Für mich waren Leni Riefenstahls Memoiren endlich wieder ein Buch welches mich fesselte. Von der ersten bis zur letzten Seite.
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20 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vorsicht Suchtgefahr 20. Juni 2001
Format:Taschenbuch
Ich habe mir wegen dieses Buches mehrere Nächte um die "Ohren geschlagen". Was diese Frau erlebt und erlitten hat, füllt 3 Leben aus. Herzlichen Glückwunsch Deutschland. Frau Riefenstahl wurde im Ausland, auch nach dem Krieg, gefeiert und in Deutschland der Nachkriegszeit als Regiesseurin systematisch vernichtet. Die Bekanntschaft mit Hitler hat ihr letztendlich das Genick gebrochen und wir haben eine der größten Regisseurinnen des 20. Jahrhunderts verloren. Schade.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine unglaubliche Chronik ... 12. Dezember 2008
Von Sahara
Format:Taschenbuch
Leni Riefenstahl, Tänzerin, Bergsteigerin, Schauspielerin, Regisseurin, Fotografin, Taucherin, Autorin. Diese Aufzählung macht schon fast sprachlos. Mensch, was hat diese Frau für ein Leben geführt! Den meisten wird sie dabei nicht als Künstlerin bekannt sein, als Schaffende, sondern als Umschwärmte Hitlers, weshalb ihr Name noch heute Kontroverse aufwirft.
Noch während ihrer Tanzkarriere rutscht sie immer mehr in den Film, speziell den Bergfilm der 20er. Hier entdeckt sie ihre Liebe zur Natur, wird professionelle Bergsteigerin, dreht Filme, oft schwierigste Aufnahmen ganz ohne Double. Die häufig konfusen Verhältnisse am Set bringen sie dann auch hinter die Kamera. Man entdeckt ihr unglaubliches Talent. Ihr erster Film "Das blaue Licht" wird ein Meilenstein der Filmgeschichte. Im dritten Reich soll sie dann für Hitler einen Parteitag filmen. Es ist kein Propagandafilm, sondern ein Dokumentarfilm, ausgezeichnet mit internationaler Anerkennung. Weitere Filmaufträge Hitlers folgen, doch Leni Riefenstahl versucht sich diesem Mann zu entziehen. Schließlich ihr grandioser Erfolg mit dem Olympiafilm, den sie 1933 in Berlin unter Behinderung durch Nationalsozialisten aufnimmt. Es dauert über ein Jahr, bis der Film geschnitten ist und aufgeführt wird. Riefenstahls größter Erfolg, internationale Auszeichnungen und Preise folgen. Sie schreibt Filmgeschichte. Nach dem Krieg dann plötzlich die Wende. Der Name Leni Riefenstahl wird immer und immer wieder in Zusammenhang mit den Gräueltaten der Nazis gebracht. Filmverbot, Verhöre, Beschlagnahme ihres Eigentums. Amerikanische, Französische und Deutsche Behörden bescheinigen ihre Unschuld. Trotzdem geht der Kampf mit der Presse weiter.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Interessant
Es ist immer interessant und besser, Primärliteratur zu lesen, statt die Meinung anderer über bestimmte umstrittene Personen.So auch mit diesem Buch. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Sirius veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Befremdlich
Leni Riefenstahl hat in ihrem Leben vieles ausprobiert, um sich selbst zu finden und ihr getriebenes Wesen zu beruhigen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Februar 2011 von Herbstkind
5.0 von 5 Sternen Ein wunderbares Buch
Ein wundervolles und interessantes Buch. Von Anfang bis Ende.

Alte Damen haben immer was was sie erzaehlen koennen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. August 2006 von Torsten Lang
5.0 von 5 Sternen 5 Sterne für ein unglaubliches "Lebensabenteuer"
Schon Wahnsinn wie man in einem einzigen Leben so viel erleben kann, wie 100 andere zusammen.
Über Leni Riefenstahl kann man denken, was man will, man kann Sie wegen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Januar 2004 von TomKatschi
4.0 von 5 Sternen Riefenstahl, wie sie sich selbst sah
Wer sich ernsthaft mit der Künstlerin Leni Riefenstahl beschäftigt, der kommt um dieses Buch nicht herum. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Dezember 2003 von Joerg Dittmann
4.0 von 5 Sternen Inzwischen ist dies wohl ihre einzige Wahrheit
Leni Riefenstahls Memoiren sind ohne Zweifel ein höchst interessantes und ergreifendes Buch. Das künstlerische Potential und auch die Willensstärke, die in dieser... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Oktober 2002 von Melanie Zander
5.0 von 5 Sternen Leni Riefenstahl ist in
Leni Riefenstahl in in. Nur wenige bestreiten heute noch, daß die filmischen Mittel, die sie erfand, revolutionär waren und heute zum Handwerkszeug von Regisseuren in... Lesen Sie weiter...
Am 29. August 2002 veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Riefenstahl:"[...] Realität interessiert mich nicht."
Stimmt ein sehr spannendes und unterhaltsames Buch. Beschäftigt sich man aber intensiver mit Leni Riefenstahl, erkennt man sehr deutlich, daß sie auf diesen etwa 900... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. August 2002 von mocca
5.0 von 5 Sternen erstaunliches Werk, tolle Frau
In diesem umfassenden Werk räumt Leni Riefenstahl mit vielen Vorurteilen und Gerüchten auf, die in den Medien für grossen Wirbel gesorgt hatten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. März 2002 von Peter Pulkowski
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