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Die Memoiren des Dmitri Schostakowitsch [Taschenbuch]

Solomon Wolkow , Michael Koball , Heddy Pross-Weerth
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Kurzbeschreibung

1. Juni 2003
Der große russische Komponist Dmitri Schostakowitsch erweist sich in seinen Memoiren als begnadeter Autobiograph: Selten bietet das Lebensbekenntnis eines Künstlers ein so aufrüttelndes, spannendes und zugleich amüsantes Leseabenteuer. Mit Ehrfurcht und Wärme erzählt er von seinen großen Lehrern und Vorbildern. Und mit beißender Ironie geißelt er den repressiven Kulturbetrieb der Stalin-Ära, in der er mit höchsten Ehrungen, aber auch wildesten Schmähungen bedacht wurde. Ein kulturgeschichtliches Zeugnis ersten Ranges.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 439 Seiten
  • Verlag: List; Auflage: 2. (1. Juni 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548603351
  • ISBN-13: 978-3548603353
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 12,6 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 658.352 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Meiner Meinung nach sollte dieses Buch viel weiter verbreitet sein, als es heute ist. Es enthält Aussagen von bleibendem Wert. Schostakowitsch hat das Leben in seiner ganzen Schwere erfahren müssen. Sein Dasein war gekennzeichnet von einer ständigen Todesangst, wie er selber sagt: der Angst vor der Exekution. Man bekommt einen lebhaften Eindruck, was es bedeuten muss, in einem Terrorregime mit einem völlig unberechenbaren Diktator zu leben. Grossartigerweise konnte der brillante Musiker - der in diesem Buch, aufgezeichnet von einem Musikjournalisten, mit prägnanten kurzen Sätzen sehr viel aussagt - seine Todesangst nach und nach überwinden, indem er sich intensiv mit dem Tode beschäftigte. Demnach ist es auch ein höchst philosophisches Buch. Köstlich und auflockernd sind die immer wieder eingestreuten witzigen, doppelbödigen humorvollen Passagen. Aus meiner Sicht eines der wichtigsten Bücher überhaupt!
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr empfehlenswert 5. März 2005
Von Ein Kunde
Man muss tatsächlich - wie ein einer anderen Rezension beschrieben - kein Liebhaber von Musik oder konkret der Musik von Schostakowitsch sein, um dieses Buch zu mögen. Aber wer seine Musik wirklich liebt, wird sie nach Lektüre dieses Buches wesentlich intensiver genießen können. Die Memoiren geben Aufschluss über einen genialen und aufrechten Menschen, der aber auch über Kanten und eine gesunde Portion Ironie verfügt. Schostakowitsch musste angesichts des Stalinschen Terrors ein Nervenkostüm aus Stahl gehabt haben. Das Buch ist sehr gut aufgebaut: In einem kurzen einleitenden Teil erläutert der Autor das Zustandekommen des Buches und erörtert dabei auch die Frage seiner Authentizität, die ja stark in Zweifel gezogen wurde. Der Hauptteil ist in thematische Blöcke gegliedert, u.a. über die Jugend des Komponisten, die Welt des Theaters und der Musik im kommunistischen Russland, u.a. Im Mittelteil finden sich Fotos von Schostakowitsch und mehrerer seiner Zeitgenossen.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Kiyotaka
Von Amazon bestätigter Kauf
Es ist das erste Mal, daß es in Deutsch liest, aber es ist das Buch, das interessant ist, auch wenn ich wie viele Zeiten las.

Mir tut es in armem Deutsche leid
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