- Plattform: Windows 95 / 98 / 2000 / Me / XP, Mac OS 9 and below, Mac OS X
- Medium: CD-ROM
Produktinformation
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Quicktime, mind. 256 Farben, Bildschirmauflösung mind. 800 x 600 Windows 95/08/2000/ME/XP, Pentium Prozessor, Quicktime, mind. 256 Farben, Bildschirmauflösung mind. 800 x 600
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"So schlicht war die Platte gar nicht. Ein digitales Memory, daß die Berliner Künstlerin Annett Zinsmeister entwickelt hat, zeigt die Bandbreite, die im Laufe der zeit mit den unterschiedlichen Serientypen in Großplattenbauweise erreicht werden konnte. Doch der Sinn der Memodul - CD liegt tiefer. In einem Ausstellungsprojekt im Hagener Karl-Ernst-Osthaus - Museum ist Zinsmeister der gesellschaftlichen Vision der Platte und anderen "modularen Utopien" des 19.und 20. Jahrhunderts nachgegangen. Deshalb enthält die CD nicht nur ein Gedächtnisspiel zum Berliner Plattenbau, sondern auch eines mit utopischen Entwürfen wie dem "peanut project" von future systems, Walter Jonas`"intrapolis", Bruno Tauts "Alpine Architektur" oder Tony Garniers "Cité industustrielle". Die sorgfältig programmierten Memories spielen mit dem Autauchen und Verschwinden der Platte und ihrer benachbarten Utopiemodelle: letztlich ist es nur unsere Gedächtnisleistung, die über die dauerhaftigkeit der Utopie entscheidet...."
"Annett Zinsmeisters Memory, das sich spielerisch mit dem Verschwinden der Platte als Erscheinungsbild im Stadtraum auseinandersetzt, basiert auf einer photographischen Dokumentation der Typenserien im Originalzustand und wird als Kunstedition in eine virtuelle, interaktive Spielfläche umgesetzt. Es zielt auf die utopischen Potentiale normierten Bauens - und ihren Verlust, de- und reconstructing utopia.
Eine mögliche Wiedegewinnung geschieht im Medium des Archivs der Bilder, des kollektiven Gedächtnisses und der Baupläne. Dies ruft das Konzept eines digitalen Memorys auf den Plan, das nicht nur intransitiv in Form der Bildmotive mit dem Verschwinden und Erinnern an die Platte und mit utopischen Leitbildern spielt, sondern transitiv das Prinzip Plattenbau selbst vollzieht - als Bildkombinationsform, also lose Kopplung (Medium), die zu einer festen Form sich fügt (Ding)."
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