Damir Fister, aus den Münchner Vorstädten (Neuperlach) und mit Realschulabschluss ausgestattet, wurde nachdem er mit einem Geschäft pleite gegangen ist, 1993 ziemlich glücklich (und unverständlich) Türsteher im P1.
In seinem Buch erzählt er teils lustige Geschichten und gibt viel über sich bekannt. Dass er es lustig fand, aus Paaren nur einen der beiden reinzulassen (Du schon, Du nicht), dass er einer Frau anbot, sie reinzulassen wenn sie sich von einem Penner lecken lässt, etc. Mann merkt schnell, dass das P1 sicherlich mehr Stil ohne ihn gehabt hätte.
Fister ist ein ziemlicher Wichtigtuer, der in den Buch alles und jeden für unfähig erklärt. Irgendwann erklärt er sogar, dass jeder der Partygäste des P1 eines seiner ach so facetenreichen Charakters widerspiegelt. (Schließlich hat es ja auch nach seinem Rauswurf beim P1 jedem gezeigt, indem er nach seinem Abschied in kürzester Zeit mit dem Crown Club auf die Schnauze gefallen ist.)
Fister ist sicherlich kein Meister der deutschen Sprache, auch nicht geistreich oder intelligent und seine Zeichensetzung und vor allem seine Metaphern sind schon beinahe komisch. Das Buch ist jedoch trotzdem ganz lustig zu lesen. Interessant sicherlich das Prinzip der künstlichen Verknappung und die Beschreibung, was Leute alles bereit sind zu tun, um in "Deutschlands besten Club" (auf internationaler Ebene spielte das P1 nie mit) eingelassen zu werden, mittel interessant die lustigen Stories, unerträglich wenn er versucht, tiefsinnig zu werden.