Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Melusine
 
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Melusine [Englisch] [Taschenbuch]

Sarah Monette
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe --  
Taschenbuch --  

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Taschenbuch: 496 Seiten
  • Verlag: Ace; Auflage: Reprint (27. Juni 2006)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 0441014178
  • ISBN-13: 978-0441014170
  • Größe und/oder Gewicht: 17 x 10,4 x 3,3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 141.195 in Englische Bücher (Siehe Top 100 in Englische Bücher)

Mehr über den Autor

Sarah Monette
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Sarah Monette auf Amazon

Produktbeschreibungen

From Booklist

*Starred Review* Mildmay the Fox, resident of the Lower City in Melusine and cat burglar by profession, at first tells a little story of hocuses (wizards) and why any thinking person should beware them. Moderately decent Mildmay has steered clear of hocuses since murdering one (hey, a trained assassin's gotta earn a living). Good idea, considering there's a death curse on him set to activate if he gets within spitting distance of the Mirador, Melusine's stronghold of magical power. ?A social world away, in the Mirador, Felix Harrowgate is a stylish, well-liked wizard traveling in circles of wealth, power, and nobility. Responsible for Felix's polish and status is his former keeper, the malevolent charmer Malkar, whose ideas of teaching inflicted scars on Felix's body and mind that induce intermittent descents into madness. Thrown together on the lam, Felix and Mildmay discover how much they have in common, beginning with a shocking blood bond and the fact that neither clearly recalls coming to Melusine as children. Subsequent adventures take them far from their city, through a country in which far-from-friendly magic lies under rocks and sea and haunts marsh and tower. While Monette's story engages, her characters deserve a standing ovation. Mildmay's off-color personality and often wickedly funny narration keep the story and the other characters fresh. Perspective shifts between Mildmay and Felix make Mildmay the cat burglar visible and take us into the lightless crevasse of Felix's madness. Paula Luedtke
Copyright © American Library Association. All rights reserved -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

From School Library Journal

Adult/High School–Mélusine is a city both sordid and splendid, rich in history and layered with corruption. Monette shows readers this fantastical place through the eyes of two characters: Felix, a member of an elite society of wizards, and Mildmay, a thief and former assassin. After his past as a whore is revealed, Felix returns to the man who trained him to pass as a noble. His malicious mentor uses a sexual ritual and Felix's magic to shatter the Virtu, a crystal that stabilizes magic. Felix goes mad, is imprisoned, and is sent to an asylum. Mildmay's precarious existence becomes more and more difficult. When he hits rock bottom, he is hired by another wizard, whose card divination says Mildmay will lead him to Felix. Monette has created an interesting world, leaving enough unexplained to intrigue patient readers. Profane Mildmay and insane Felix have distinctive narrative voices. Side plots and secondary characters are dropped soon after the two meet, so any resolution of the many issues raised will have to wait until the sequel.–Susan Salpini, TASIS–The American School in England
Copyright © Reed Business Information, a division of Reed Elsevier Inc. All rights reserved. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch (Mehr dazu)
Einleitungssatz
The Hall of the Chimeras, having no windows, was lit by seven massive candelabra hanging above the mosaic floor like monstrous birds of prey. Lesen Sie die erste Seite
Mehr entdecken
Wortanzeiger
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Auszug | Rückseite
Hier reinlesen und suchen:

Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nicht gut genug 7. September 2007
Format:Taschenbuch
Ich war mir eine ganze Zeit beim lesen nicht sicher, was für ein Buch ich hier vor mir habe. Interviews von Sarah Monette hatten mich irgendwie darauf eingestellt, etwas - nicht unbedingt Tiefgründiges - aber "worth while" zu finden. Etwas, das mich mitreißt oder fasziniert oder nicht mehr loslässt. Ich kann nicht sagen, dass sie in irgendeinem Punkt Erfolg hatte, obwohl es kein schlechtes Buch ist. Das Problem, das es hat, resultiert direkt aus Sarah Monettes Charakter selbst, die einen PhD hat, aber beruhigt, dass man das in ihren Werken nicht merkt, die Listen aufstellt, welche Klischees sie hoffentlich niemals in ihren Büchern begehen wird, und die keine "reale" Literatur scheiben möchte.

Was das übertragen auf das Buch heißt: es will nicht tiefgründig sein, aber auch nicht dumm, es möchte unterhalten, aber es will nicht in die Fußstapfen anderer Fantasy-Autoren treten müssen. Während all das möglich ist, und es Autoren gibt, die das UND ein fantastisches Buch geschrieben haben - bei Monette wirkt es, als würde an ihr von zwei Seiten gezogen, und sie könne sich für keine entscheiden. Hier im Detail, was ich meine:

1. Der Plot ist ungelenk, stellenweise langweilig, stellenweise mit Szenen gefüllt, die überflüssig sind, weil sie nichts Neues bieten. Für Mildway setzt die Geschichte an irgendeinem scheinbar beliebigen Punkt ein, der sich in keiner Weise durch irgendetwas auszeichnet. Die Geschichte mit Genevra war interessant - aber was hätte gefehlt, wenn man erst später eingestiegen wäre? Erst nach über hundert Seiten kommt man zu der Szene, die im Klappentext als "teaser" benutzt wird. Das spricht Bände, finde ich.

2. Felix Anfang ist dafür ziemlich haarsträubend, man steigt ohne Umschweife in dem Moment ein, wo es zur Sache geht - nur dass nicht ganz verständlich ist, was sich da eigentlich abspielt. Kann mir jemand sagen, was das soll, dass Felix zu Malkar geht, den er doch hasst und fürchtet, obwohl er dort 6 Jahre nicht war, nur weil ihn jemand als Hure geoutet hat und sein Freund - mit dem er 5!! Jahre zusammen war - in weinerlichem Tonfall sagt: du hast mich BELOGEN. (Ich glaube, wenn mein Freund so reagieren würde, würde ich vor lauter Lächerlichkeit und Dramatik einen Lachkrampf bekommen.) Tja, und Malkar denkt sich: die Gelegenheit kommt so schnell nicht wieder, vergewaltigt Felix und zerstört eben mal die (der, das??) Virtu. (Na, Gott sei dank war er vorbereitet, was?)

3. Die beiden Hauptfiguren sind gut und glaubwürdig ausgearbeitet. Aber die Situationen, in die sie mit ihren Mitmenschen geraten, wirken kleinlich und pubertär (eben um Konflikt zu schaffen, nicht weil das wirklich Sinn macht oder die Figuren so sind). Manche von den Nebenfiguren scheinen überhaupt nur aus einer Eigenschaft zu bestehen (Malkar, Robert), andere werden erst auf die eine Art beschrieben, dann sind sie doch ganz anders (ohne Übergang oder Erklärung, das betrifft hauptsächlich von Herder und Shannon, die aus keinem besonderen Grund, außer dass es dem Plot dient, nach einer Weile ziemlich unsympathisch und nervig werden). Was hinter der großen Gelehrt- und Weisheit der Zauberer von Mirador und Troia steckt, muss man mir erst noch zeigen, viel konnte ich davon nämlich nicht finden. Ab der Hälfte des Buches sind dann überhaupt alle nur noch gereizt und schnippisch, streiten ständig und können sich nicht mal aufs Frühstück einigen. Großartige Einblicke in die menschenliche Seele.

4. Auch vor dem Klischee, dass die Leute nicht über das reden können, was sie bewegt, wird nicht halt gemacht. Das mag noch angehen, wenn Felix nicht über seine Vergangenheit reden will, aber was bitte ist sein Problem mit seiner Vergewaltigung im Mirador? Es ist ja nicht so, dass ihm das nicht schon früher zuhauf passiert wäre, mein Gott, er war eine Hure! Und dass Malkar ihn vergewaltigt hat? Nun, so weit ich das verstanden habe, war das auch nicht das erste Mal - es gibt also keinen wirklichen Grund, warum er so sehr darunter leidet (unter der Vergewaltigung. Der Zauber ist eine andere Sache, aber um die geht es ja zum Schluss nicht mehr.).

5. Dann geht es eine Weile ganz gut dahin, bis zu der Stelle, als sie sich auf die Reise nach Troia machen. Hier bekommt man das Gefühl, als ob die Autorin 20 ihrer Seiten immer wieder mit "cut&paste" hintereinander gefügt hat. Sie laufen herum, aber nichts passiert, die Probleme bleiben die gleichen und werden ein ums andere Mal durchlaufen, ohne dass man einer Lösung ein Stück näher kommt. (Felix Wahnsinn und die Schwierigkeiten der Reise.) Gespickt mit ein paar Szenen, bei denen man sich hinterher denkt: aha, und wofür war das jetzt gut (das Labyrinth in Nera). Dann ist man endlich in Troia - und noch immer zieht sich das, wofür man sich am meisten interessiert - nämlich Felix Heilung - noch endlos hin. Neue Figuren werden eingeführt, noch ein paar weitere kleinliche Streits mit den Einwohnern aufgebauscht, Felix ist überhaupt völlig übergeschnappt. Und dann auf einmal, nachdem sie die glorreiche Idee haben, Mildmay zu fragen, können sie Felix, schwupps, heilen. Wunderbar. Noch ein paar Szenen mit kleinlichen Heilern (die doch eigentlich so weise sein sollen, pfui). Und das "furiose" Finale, als Felix endlich erzählt, was sich im Mirador abgespielt hat und die beiden Brüder Frieden schließen. Ich habe nach dem Moment gesucht, der mir die Tränen in die Augen treiben sollte, aber ich habe ihn nicht gefunden. Es wirkt alles ein bisschen wie: das habe ich doch schon mal gelesen.

Das Buch hat natürlich auch jede Menge gute Seiten: Die Welt ist farbenfroh und detailreich, nicht übermäßig originell aber frisch - man fühlt sich erinnert an Hugos Die Elenden oder Dickens oder Der Glöckner von Notre Dame. Mildmays Stimme ist genial und glaubwürdig. Felix Wahnsinn nachvollziehbar und faszinierend. Und ich kann gar nicht sagen, wie froh ich war, dass wir bei Monette über das Stadium der Nachttöpfe hinaus sind.

Alles in allem wirkt das Buch wie das Erstlingswerk, das es ist - nur dass es das eben doch nicht ist. Sarah Monette hat reichlich Erfahrungen mit Kurzgeschichten und an diesem Roman arbeiten sie seit 1993. Nach so einer Zeitspanne kann ich die Ausrede also nicht mehr wirklich gelten lassen. Potential ist reichlich vorhanden, wird aber nicht ausgeschöpft. Man möchte der Autorin sagen: bitte, schreib dich doch bei einem Kurs für Kreatives Schreiben ein, damit du nicht einfach irgendwelche Action-Szenen hintereinander reihst, weil du glaubst, das wäre das, was Spannung erzeugt.

Und ich ganz besonders möchte ihr noch sagen: versteck deinen PhD nicht, sondern mach ihm alle Ehren. Langweilige Bücher sind bei weitem nicht so schlimm wie oberflächliche und leere. Vielleicht bekommen wir dann mal ein Buch, das es wirklich wert ist, gelesen zu werden.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von hwm TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Ich verfalle selten in Lobeshymnen, aber Sarah Monette ist eine der talentiertesten Autoren, die ich je gelesen habe. Es ist kaum zu glauben, dass MELUSINE ihr Erstlingswerk ist, so ausgereift ist ihr Stil, so lebendig ihre Charaktere.

Melusine ist eine Stadt, in der alles käuflich und nichts heilig ist und der Adel bevorzugt den Schein gegenüber dem Sein. Niemand weiß das besser als Felix Harrowgate, der mächtigste Zauberer des Mirador und eine der schillerndsten Gestalten bei Hofe. Als seine skandalöse Vergangenheit in den Slums von Melusine ans Licht kommt, bricht seine Welt wie ein Kartenhaus zusammen. In seiner Verzweiflung wird Felix leichte Beute für Malakar, seinen ehemaligen Meister und Eigentümer. Malakar missbraucht ihn dazu das Herz des Mirador zu zerstören, den Virtu, und damit die wichtigste Verteidigung Melusines. Felix Verstand hält dem Ritual nicht stand, er verfällt dem Wahnsinn. Da allein er das Artefakt wieder erwecken kann, muss er zuerst selbst Heilung finden. Der Mirador hat Felix jedoch bereits abgeschrieben und möchte ihn am liebsten brennen sehen. Dann schreitet das Schicksal ein und führt Felix mit dem unwahrscheinlichsten Verbündeten zusammen, den man sich denken kann. Zusammen werden sie die Welt erschüttern - falls sie einander nicht vorher umbringen, heißt das ...

Die Geschichte wird von zwei Ich-Erzähler geschildert, Felix Harrowgate und Mildmay dem Fuchs, deren "Stimmen" so einzigartig und unverwechselbar sind wie die Charaktere selbst: Felix gebildet und intelligent, mit der natürlichen Arroganz und dem gedankenlosen Egoismus eines Adeligen - Mildmay einfach und im Streetslang, aber mit einer gewissen Bauernschläue, die direkt ins Herz der Dinge trifft. Weder Felix noch Mildmay sind typische Protagonisten. Der Zauberer hat eine unsympathische, aber faszinierende Persönlichkeit und der Leser kann sich seinem Charisma genauso wenig entziehen wie die Figuren im Buch. Mildmay ist Straßenabschaum, ein Einbrecher und Auftragsmörder, dessen Natur aber aufrechter und ehrenhafter ist als die von Felix. Er ist eindeutig der Sympathieträger des Buches.

Zu dieser deutlichen Unterscheidbarkeit der "Stimmen" kommt eine packende, fast rythmische Erzählweise, die eine unglaubliche emotionale Spannung erzeugen kann (habe tatsächlich ein, zwei Mal geheult). Man wird dazu verleitet, gewisse Passagen immer wieder zu lesen, weil sie so wunderschön sind.

Da die Hauptcharaktere aus so unterschiedlichen Welten kommen, lernt man sowohl den Morast bei Hofe, als auch die Misere in den Slums kennen. Dadurch entsteht ein unglaublich lebendiges Bild dieser düsteren Welt.

Weiters hat mir gefallen, dass die Autorin an die Intelligenz des Lesers glaubt. Sie serviert dem Leser nicht alles auf einem Silbertablett, sondern überlässt es ihm gewisse Dinge selbst zu entschlüsseln (die zwei Kalendersysteme werden auf ihrer Hompage erklärt). Außerdem vermeidet sie Wörter, die einen zu starken Konnex mit unserer Kultur und Geschichte haben und endlose Wiederholungen von altbekannten Fakten.

Natürlich gibt es auch gewisse Schwächen, was vor allem daran liegt, dass MELUSINE und seine Fortsetzung, THE VIRTU, ursprünglich ein Band waren. Obwohl MELUSINE durchgehend spannend ist und ein wundervolles Finale hat, ist es langsam im Aufbau. Handlungsfäden, die so breit sind wie dreispurige Autobahnen, bleiben offen und werden erst im zweiten Teil miteinander verknüpft (zb. werden wichtige Figuren einfach aufs Abstellgleis gestellt und erst in THE VIRTU wieder abgeholt). In THE VIRTU werden jedoch (fast) alle Fäden zu einem befriedigenden Abschluss gebracht.

Auf MELUSINE und THE VIRTU sollen zwei weitere Bände folgen: THE MIRADOR und SUMMERDOWN. Ich freu' mich schon jetzt auf sie und bin mir sicher, dass es allen Fans von Ellen Kushner, Lynn Flewelling und Jacqueline Carey ähnlich ergehen wird. Aber auch allen anderen sei dieser Zyklus wärmstens ans Herz gelegt, denn er ist wirklich einzigartig.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Geisha X TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Eigentlich wollte ich ja nur mal kurz eben in das erste Kapitel reinlesen, doch dann nahm mich die Geschichte von Beginn an gefangen und hat mich selbst nach der letzten Seite noch nicht wieder richtig losgelassen. Haushalt, Arbeit, Familie ... alles musste warten, denn ich war unterwegs... in Melusine.

In "Melusine" erzählt Sarah Monette die Geschichte von Felix Harrowgate, einem Zauberer, der von seinem alten Meister betrogen, misbraucht und gebrochen wird. Und die Geschichte von Mildmay, dem Einbrecher und Ganoven, der sich in die schöne Genevra verliebt, die in Schwierigkeiten steckt, aus denen selbst er sie nicht so einfach befreien kann und der laut der Prophezeiung eines Hellsehers dazu bestimmt ist, sein Schicksal mit Felix zu kreuzen.

Die Geschichte wechselt aus der Ich-Perspektive zwischen diesen beiden Antihelden hin- und her und zeichnet uns ein Bild einer unbekannten, gefährlichen Welt voller Intrigen und Verrat. Erst ganz allmählich sieht der Leser erste Verbindungen zwischen den beiden so unterschiedlichen Erzählern.

Dabei ist die Story üppig und detailiert gehalten und mit zahlreichen Details gefüllt, die - zumindest auf den ersten Blick - nicht zur Haupthandlung gehören, dem Leser jedoch helfen, sich ein Bild der beiden Hauptcharaktere zu erschaffen. Folgerichtig zeigt das Buch eine aussergewöhnliche Lebendigkeit der Charaktere und sehr viel emotionale Tiefe. Dazu eine originelle Welt und eine sehr dunkle Geschichte der beiden Helden, die einiges aushalten müssen.
Und da mir an keiner Stelle langweilig war, sehe ich auch trotz der detailreichen, langsamen und teilweise abschweifenden Erzählweise keinen Bedarf, die Geschichte zu kürzen und rechne sie einfach Monettes persönlichem Stil zu, der einfach perfekt zu der dunklen Geschichte und der düsteren Stadt Melusine passt. Das ist aber natürlich eine sehr subjektive Sichtweise, ich bin mir sicher, dass dieser Schreibstil nicht jedem liegt. Schlimmer wiegt für mich jedoch, dass das Buch recht offen endet und man eventuell gleich den Folgeband "The Virtu" bereithalten sollte.

Abschliessend fehlt mir immer noch das passende Adjektiv um dieses Buch zu beschreiben. Auf alle Fälle dürfen sich die anderen Autoren des Dark-Fantasy-Genres ab sofort warm anziehen: Die Messlatte wurde gerade etwas nach oben verschoben.
War diese Rezension für Sie hilfreich?

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:









Das bedeutet, jeder Titel/Artikel muss zu Sachgebiet 1 UND zu Sachgebiet 2 UND... gehören.

Ihr Kommentar