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Melnitz: Roman Taschenbuch – 1. September 2007


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 784 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag; Auflage: 3. Auflage. (1. September 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423135921
  • ISBN-13: 978-3423135924
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,6 x 4,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 76.296 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Der Name Charles Lewinsky ist in seiner Schweizer Heimat längst eine feste Größe. Hierzulande führte der Autor bislang ein merkwürdiges Schattendasein. Kannte man ihn höchstens für seinen preisgekrönten Roman Johannistag (2002), so wird sich dies nun mit einem Doppelschlag ändern. Fast zeitgleich mit Oliver Hirschbiegels nach einer Lewinsky-Vorlage gedrehtem Film Ein ganz gewöhnlicher Jude mit Ben Becker in der Hauptrolle, erscheint ein weiteres mächtiges Werk des Autors, die fast 800 Seiten starke Saga der jüdischen Familie des Salomon Meijer. Deren geruhsames Leben im schweizerischen Judendorf Endingen wird gründlich auf den Kopf gestellt, als im Jahre 1871 der aus der französischen Armee entflohene Janki auftaucht. Eine lange Reise ins Unaussprechliche beginnt. Mit dabei, Onkel Melnitz, der immer, wenn er gestorben war, wieder zurückkehrte. Und der immer schon alles wusste!

Sie werden geduldet, die Schweizer Juden, mehr nicht. Dies machen die über vier Generationen sich erstreckenden Lebensläufe all der Meijers, Jankis, des eleganten Lebemanns François, bis hin zum Ururenkel Hillel klar. Das Ringen um Anerkennung bleibt vergebens, so vorbildlich die Lebensweise all dieser Menschen auch sein mag, die sich als Juden eigentlich gar nicht mehr begreifen. Die Schikanen nehmen kein Ende. Als im Jahr 1893 die Schweiz das Schächtverbot erlässt, bedeutet dies das Ende des Metzgers Pinchas. Juden müssen ihr Fleisch fortan importieren. Selbst die christliche Taufe, François' letzter Versuch der Assimilation, bringt nicht die ersehnte Anerkennung. Onkel Melnitz, der stets präsente Untote, hat es längst gewusst. Durch die Jahrhunderte mäandernd, kennt er die Losung: Einmal Jude immer Jude. Sie werden uns nie anerkennen!

Lewinsky schuf ein unspektakuläres, von Traurigkeit getöntes und stilles Werk von erhabener Größe, das in der bislang größten Menschheitskatastrophe sein unheilvolles Ende findet. Als Hillel bei einer Schweizer Veranstaltung entsetzt die Worte des Demagogen, "Juden könne man nicht bessern, man kann sie nur ausrotten!" vernimmt, kennt er das fürchterliche Schicksal, das den deutschen Zweig der Familie Meijer erwartet. Und Onkel Melnitz? Der ewige Mahner? Der kann nur bitter lachen. Er hatte wieder mal alles gewusst! Charles Lewinsky, seinem Sprachrohr, muss man unendlich dankbar sein. --Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Pressestimmen

sdruck aufgeschrieben ist." Wolfgang Höbel, Der Spiegel, 16.03.06
"Von allen Büchern, die ich in den letzten Monaten gelesen habe, ist dieses mein absoluter Favorit." Angela Wittmann, Brigitte, 15.03.06
"Ein religions- und mentalitätsgeschichtlich vorzüglich recherchiertes Buch um Hochzeiten und Todesfälle, Judendörfer und Schächterverbote, Liebeshändel und Kriegsfreundschaften, das es an Tiefe und Witz durchaus mit Minka Pradelskis Roman Und da kam Frau Kugelmann aufnehmen kann (...)." Hendrik Werner, Die Welt, 04.02.06 -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

58 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von zeilensprung am 24. Januar 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Charles Lewinsky erzählt in seinem Roman "Melnitz" die Geschichte einer jüdischen Familie in der Schweiz über vier Generationen.
Das Buch umspannt die Zeit zwischen 1870 und 1937 und da Lewinsky vielschichtig und tiefgründig zu erzählen weiß, begleiten den Leser die Figuren auch noch über das Leseerlebnis hinaus!
Es beginnt an einem stürmischen Tag, als Janki - ein französischer Soldat - vor dem Haus Salomon und Golde Meijers steht und Einlass begehrt. Er gehört zur weiteren Verwandtschaft, wird - ohne Fragen zu stellen - aufgenommen und bringt das Leben des Viehhändlers, seiner Frau und den beiden Töchtern, von denen die eine ein Adoptivkind ist, gründlich durcheinander.
Nach Irrungen und Wirrungen wird er zum Gründer der nächsten Generation, der noch zwei weitere folgen werden...
In vier großen Kapiteln lässt er die Menschen der Familie Meijer im Abstand von jeweils knappen zwanzig Jahren lebendig werden.
Lewinsky erzählt vom Aufstieg der Familie, vom Wunsch, jüdische Traditionen zu wahren und gleichzeitig vollwertig akzeptierte Mitglieder der Gesellschaft zu werden. Er erzählt von großen Lieben, geschäftlichem Erfolg und Rückschlägen, von den Hoffnungen und Enttäuschungen, die jede Generation auf´s Neue durchlebt und durchleidet.
Er erzählt vom großen Zusammenhalt der Familie und wie er stets auf die Probe gestellt wird, von Ereignissen, die durch die Zeitläufte mitbestimmt werden.
Dabei ist Lewinsky ein eindringlicher, melancholischer Roman gelungen, der leise und dennoch höchst lebendig das Panorama einer Familie entwirft, die zwischen Tradition und Moderne hin- und hergerissen wird.
"Melnitz" ist ein Buch aus einem Guss, für das man Zeit und Muße braucht, in das man wunderbar eintauchen kann und das auf´s Beste anspruchsvoll unterhält.
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Daggi TOP 1000 REZENSENT am 17. Dezember 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Ich habe das Buch zum Geburtstag geschenkt bekommen - selbst gekauft hätte ich es mir wohl (in der gebundenen Ausgabe) nicht unbedingt - und war sehr positiv überrascht! Ein großartiger Roman voller Komik und zugleich tiefgründiger Ernsthaftigkeit, wie es ja auch anders bei dem Thema gar nicht sein kann: ein jüdischer Generationenroman aus der Schweiz, begonnen beim deutsch-französischen Krieg 1871 bis zur Zeit des Nationalsozialismus.

Das Buch liest sich flüssig und gut, und durch das ausführliche Glossar am Ende sind auch die hebräischen Begriffe verständlich. Die Charaktere sind liebevoll und teilweise sehr schelmisch geschildert, und es fiel mir leicht, mitzufühlen und mitzuhoffen. Denn der Roman ist in keiner Weise vorhersehbar. Vielleicht bietet er, wie meine Vorrezensenten bemerkten - nicht so viel Neues in der jüdischen Literatur - für mich aber, die ich mich mit diesem Thema noch nicht so ausführlich befasst habe, liefert er einen guten Einblick in die jüdische Lebensweise und Geschichte.

Die unsagbare Judenverfolgung und der millionenfache Judenmord in Deutschland zur Nazizeit sind unsentimental geschildert, aber hier nur eine Hintergrundinformation, nicht die zentrale Romanhandlung. Auf welche Notlösungen einige Familienmitglieder in der Zeit des Dritten Reichs kamen, finde ich rührend und bewegend. Ich habe den Roman mit wachsender Ergriffenheit gelesen und ihn nur ungern weggelegt.
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von felicie rosenberg am 3. August 2006
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
obwohl das buch schwer und umfangreich ist, habe ich es kaum aus der hand legen koennen. es ist so spannend erzaehlt. vielleicht muessen manche leute zu viel die yiddischen ausdruecke im glossar nachschlagen, aber diese ausdruecke bereichern die erzaehlung und machen sie authentischer. dem leser werden die vielseitigen probleme der juedischen minderheit in der schweiz mittels der so verschiedenen charakteren, die man sowohl in der familie der meijers, als auch in ihrem umfeld findet, eindruecklich dargestellt. ich hatte waehrend des lesens immer den eindruck, mich mitten in der familie, mitten in den geschehnissen, die so lebensnah von charles lewinsky geschildert werden, zu befinden und alles von innen heraus mitzuerleben, auch wenn man von der figur des onkel melnitz immer wieder zum betrachter von ausssen gemacht wird. Ich finde es ein grossartiges buch und kann es nur weiterempfehlen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Lesestubs am 27. Juli 2008
Format: Taschenbuch
Lewinsky ist mit diesem Buch ein Roman gelungen, der nicht nur die Geschichte einer Jüdischen Familie über vier Generationen schildert - Vielmehr verschafft er allen Interessierten einen Einblick über Jüdisches Leben, Rituale und Sprache, eingebettet in die Geschichte Europas zwischen 1871 und 1945.

Gerade wer sich etwas für das Jiddische interessiert, wird sehr auf seine Kosten kommen. Der Roman ist gespickt mit Redewendungen und Begriffen, die aus dem Jiddischen sind. Leider entdeckte ich das Glossar der einzelnen Wörter erst zum Schluss. (In meiner Angst aus Versehen etwas vom Schluss zu lesen, blättere ich nie, bevor ich das Buch nicht gelesen habe, zu dessen Ende ;-)) Doch trotzdem hatte ich keine Probleme diese Begriffe zu verstehen, erklären sie sich doch meist im Buch selbst.

Natürlich kann kein Buch über eine Jüdische Familie erzählt werden, ohne eingebettet zu sein, in dem schweren Stand, den die Juden über Jahrhunderte in der Gesellschaft hatten. Wie dramatisch sich das Leben der Juden im letzten Jahrhundert in Deutschland verändert hat, war mir natürlich bekannt. Doch diese Familie lebt in der Schweiz, so dass dies noch mal eine andere, als die bereits bekannte Perspektive war. Sehr lehrreich auch in diesem Zusammenhang die Rolle der Schweiz während der NS-Zeit.

Unter anderem mit dieser Rolle geht der Autor mit Hilfe der immer wieder auftauchenden Titelfigur "Melnitz" ins Gericht. Er personifiziert das Nicht-Wegsehen, das Nicht-Vergessen und das Nicht-Ruhefinden.
Er ist der Geist aller Geschundenen und Ermordeten, aller Verfolgten und aller gefolterten Juden.
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