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Melmoth der Wanderer
 
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Melmoth der Wanderer [Gebundene Ausgabe]

Charles R. Maturin , Friedrich Polakovics
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 800 Seiten
  • Verlag: Area; Auflage: 1., Aufl. (April 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3899960734
  • ISBN-13: 978-3899960730
  • Größe und/oder Gewicht: 17,2 x 12,2 x 6,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 512.433 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

150 Jahre irrt Melmoth ruhelos durch die Welt, um eine Seele zu finden, die sein Schicksal auf sich zu nehmen bereit ist - erst dann ist er von einem Pakt entlassen, den er mit dem Satan geschlossen hat. Melmoth weiß, dass derjenige, dem er die Seele aussaugt, für immer verloren ist. Er hat eine Lust am Leid anderer: seine "sarkastische Leichtfertigkeit" ist die eines Menschen, dessen Verzweiflung immer noch größer ist als die seiner Opfer.
Diese groß angelegte Allegorie des menschlichen Lebens ist mit allen nur denkbaren Elementen des Schauerromans durchsetzt. Maturin übt scharfe Kritik an seiner Zeit, die Melmoths satanische Handlungen beinahe verständlich macht.

Klappentext

Das ultimative Monumentalwerk des Schauerromans über die Zeit der Inquisition. 150 Jahre irrt Melmoth ruhelos durch die Welt, um eine Seele zu finden, die sein Schicksal auf sich zu nehmen bereit ist – erst dann ist er von einem Pakt entlassen, den er mit dem Satan geschlossen hat. Melmoth weiß, daß derjenige, dem er die Seele aussaugt, für immer verloren ist. Er hat eine Lust am Leid anderer; seine »sarkastische Leichtfertigkeit« ist die eines Menschen, dessen Verzweiflung immer noch größer ist als die seiner Opfer. Diese großangelegte Allegorie des menschlichen Lebens ist mit allen nur denkbaren Elementen des Schauerromans durchsetzt. Maturin übt scharfe Kritik an seiner Zeit, die Melmoths satanische Handlungen beinahe verständlich macht.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Horace Walpole gilt im allgemeinen als der Begründer der gothic novel, sein Roman 'Castle of Otranto' als grundlegendes, wegweisendes Werk dieser literarischen Gattung. Maturins Melmoth hingegen wird gern als Abgesang auf die gothic novel gesehen, für mich ist er gleichzeitig ein Höhepunkt, denn ich empfinde den Melmoth als eines der gelungensten Werke dieses Genres, mit seiner melancholischen Düsternis, seinem Abtauchen in die innerste Menschenseele. "Wenn ich irgendein Talent besitze, so ist es das, Düsteres noch zu verdunkeln und Trauriges noch schwermütiger zu machen, das Leben in Extremen zu malen und die Kämpfe der Leidenschaft zu schildern, in denen die Seele an der Grenze des Unerlaubten und Unheiligen zittert." Dies Zeugnis hat Maturin sich selbst ausgestellt und dabei dem sprichwörtlichen Nagel tatsächlich mal wieder einen aufs Haupt gegeben.

Ein Kontrakt, verbotenes Wissen gegen seine Seligkeit einzutauschen, bestimmt wie in Goethes Faust den Kern der Handlung. Das Einzigartige bei Melmoth: er muß, um sich von der Gültigkeit dieses Vertrages loszusagen, einen anderen Menschen finden, der sich an seiner Stelle den Vertragsbedingungen unterwirft. So irrt er also ruhelos wie der ewige Jude oder der fliegende Holländer durch die Welt, stets auf der Suche nach einem Nachfolger. Nicht in der Spiritualität der Gottesgnade oder ähnlichem winkt Melmoth dem Wanderer die Erlösung, sondern in den Kerkern der Gefängnisse und Irrenhäuser, den Brutstätten der Verzweiflung. Seine eigene Rettung muß also den Untergang und die Verdammnis eines anderen bedeuten. Ein immerwährender Zwiespalt, in dem Melmoth sich befindet, da er durchaus eines gewissen Mitgefühls fähig ist.

Maturin siedelt die Handlung im katholischen Spanien an, wo die Schrecken der Inquisition herrschen, deren Keller und dunkle Gewölbe auch sinnbildlich für die unbewußte Tiefe der menschlichen Seele stehen. Und nicht nur die menschenverachtenden Praktiken der Inquisition werden im Melmoth angeprangert, auch andere Mißstände werden aufgezeigt, so zum Beispiel der Kolonialismus (in dem Dialog zwischen dem Mädchen Immalee und Melmoth). Obwohl einige Passagen für den heutigen Leser etwas zäh wirken mögen - ein immer wieder lesenswertes Buch.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
DAS Buch 11. Juli 2005
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch Melmoth der Wanderer ist zusammengestellt aus ein Paar einzelnen Geschichten, die alle miteinander verknüpft sind. Alle diese Geschichten handeln von Menschen in Not. Ob eine Familie, die dem Verhungern sehr nahe ist, ein Mönch, der eingesperrt in einem Kerker dem Tod sehr nahe ist oder Melmoths geliebte, die in der Inquisition zusammen mit ihrem Kind stirbt. Sie alle werden in ihrer größten Verzweiflung von Melmoth aufgesucht und bekommen einen absurden Vorschlag, den jedoch alle, egal in welcher Lage, abschlagen. So sucht Melmoth weiter jemanden, der mit ihm seinen Platz tauscht und ihn somit befreit.

Ich muss sagen, dass dieses Buch eines der besten Bücher ist, das ich bisher je gelesen habe. Nicht nur, dass das Buch in einer alten Sprache geschrieben ist, die sich wunderschön anhört, es steckt auch noch so viel Tiefsinn in den Dialogen und in der Handlung. Ich kann das Buch nur loben. Leider kennen es nicht viele, und das ist sehr schade.

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6 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Was den Inhalt angeht muß ich mich den anderen anschließen, ein
sehr gutes Buch.

Leider sind die 800 Seiten derart komprimiert,
daß nur eine kleinst Schrift entstanden ist, welche es einem
schwer macht das Buch längere Zeit zu lesen, ich kenne viele Bücher die über 800 Seiten haben aber in einer leserfreundlichen Form gedruckt wurden.

Ich hoffe das Buch in einer besseren Aufmachung zu finden

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