Melancholie und Gesellschaft
 
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Melancholie und Gesellschaft

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3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)

 
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  Song Länge Preis    
  1. Räume räumen 4:37 Nicht verfügbar  
  2. Alles was du siehst gehört Dir 4:30 Nicht verfügbar  
  3. Marketing 6:34 Nicht verfügbar  
  4. dein Tag (Reise geht zurück an den Anfang) 4:22 Nicht verfügbar  
  5. beipflichtn 4:00 Nicht verfügbar  
  6. Trennungslied 5:54 Nicht verfügbar  
  7. Heimkehrerlied 4:10 Nicht verfügbar  
  8. Stilberatung/Restsexualität 4:08 Nicht verfügbar  
  9. An meine Freunde vom leidenden Leben 4:50 Nicht verfügbar  
10. Landlied 3:16 Nicht verfügbar  
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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Mit diesem Album ist Peter Licht weiter gereift, den er schafft es seinen
unverkennbaren Stil weiterzuentwickeln und gleichzeitig die Essenz seines
Schaffens hervorzuheben.
Auf der Scheibe sind keine Füllstücke vorhanden, dafür aber ein roter Faden welcher sich durch sein großartigen Stücke zieht.
Bin der Meinung das dieses Album stärker ist als der Vorgänger weil er teilweise lockerer an seine Tracks rangeht, gleichzeitig aber nie den Ernst aus den Augen verliert.
Sehr musikalische Melodien und eingängige Soundpassagen laden zum Träumen ein.
Für jeden Fan von Peter Licht ein Pflichtkauf und alle anderen sollen auch mal ein Ohr riskieren.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Eine kleine Flucht ins Neue 7. September 2008
Format:Audio CD
Mit seinem inzwischen vierten Album überzeugt PeterLicht einmal mehr auf altgewohnte Weise und setzt doch gleichzeitig neue Maßstäbe.

Nicht wenige der Zuhörer dürften beim ersten Anhören von 'Melancholie und Gesellschaft' aufgrund kleiner Veränderungen negativ überrascht sein. Doch bei genauerer Betrachtung des Werks lernt man diese lieben. Mit seiner durchaus schwankenden Stimme, Einflüssen elektronischer Musik und tiefgründigen Texten verzauberte der Wahl-Kölner zuvor seine Zuhörer. Teilweise schien die Musik steril, unnahbar, aber dennoch so vertraut. Bei diesem Werk erfährt man dies ebenfalls, nur auf eine andere Art. Die Stücke scheinen noch besser produziert worden zu sein, als es schon beim Vorgänger war. Elektronische Ansätze sind nur noch selten zu hören, dafür wurde dieses Mal des Öfteren auf eine Klavierstimme zurückgegriffen. Im ersten Moment scheint dies atypisch für PeterLicht, die stimmigen Texte werden aber bei genauerem Hinhören durch die musikalischen Veränderungen noch harmonischer.
Auffällig ist die lange Spielzeit des Albums (46:18 bei 10 Liedern), welche sich unter anderem durch den Verzicht auf reine Ulklieder erklärt. Seltsam erscheint zunächst das 'Trennungslied', welches sich aber grundsätzlich ins Schema einpasst. Das große Thema dieses Albums scheint 'Flucht' zu sein. In mehreren Liedern wird bereits im Titel darauf angespielt ('Räume räumen', 'Heimkehrerlied',...), in den meisten Texten werden mehr oder weniger konktrete Hinweise auf Flucht und Veränderung gegeben. Trotzdem bieten die gesellschaftskritischen Texte wie immer genügend Spielraum für Eigeninterpretationen. Besonders freuen werden sich Besitzer seines Buches Wir werden siegen!: Buch vom Ende des Kapitalismus, da viele Sprachfetzen nun in die Texte eingearbeitet sind. So lässt sich wunderbar der schöpferische Prozess der Lieder verfolgen.
Der einzige Minuspunkt ist für das Artwork der CD zu vergeben. Zwar scheint alles auf den ersten Moment recht stimmig (PeterLicht hat wie so oft selbst Zeichnungen beigesteuert), beim Aufklappen des Booklets vergeht einem aber etwas die Stimmung. Die Texte wurden schwarz auf weiß dahingeklatscht, viele Rechtschreibfehler - teilweise sogar gewollt - sind zu sehen. Zeitweise entsteht das Gefühl, dass Booklet sei gerade noch so rechtzeitig fertig geworden.

Insgesamt erhält die CD 4 Sterne von mir, weil die kleinen Veränderungen ganz gut zum Image des PeterLicht passen. So zeigt sich der Künstler auf Konzerten immer öfters dem Publikum. Verschwunden sind die direkten Beschuldigungen des Kapitalismus (außer in 'Marketing'), es scheint eine denkerische Veränderung stattgefunden zu haben. An diese gewöhnt man sich recht schnell und so wird man sich gerne wieder in den wundersamen Kosmos des PeterLicht entführen lassen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Peter Samol TOP 1000 REZENSENT
Format:Audio CD
Fast könnte man meinen, PeterLicht plant so ganz nebenbei einen Jahreszeiten-Zyklus. Nachdem er in seinem zweiten Album "Stratosphärenlieder" federleichte Sommermusik geliefert hat, steht in der vorliegenden vierten CD der Herbst im Vordergrund. Nicht nur, dass explizit der September und "Der Sommer ist aus" genannt werden, es ist vor allem die Grundstimmung, die auf diese Jahreszeit hindeutet. Es geht in fast jedem Song ums Zurückblicken, Innehalten, Veränderungen und ähnliche Dinge. Beim Stück "Dein Tag" deutet sich durch die Metaphorik hindurch gar der Tod an - auch so ein typisches Herbstthema.

Trotz allen Schwermuts der meisten Themensetzungen fehlt in keinem Lied die typische Heiterkeit. PeterLicht hat die bemerkenswerte Begabung, sie jedem Thema, sei es auch noch so schwierig, bedrückend oder gar traurig unterzulegen. Und das, ohne dabei jemals ins Kitschige abzugleiten.

Gesellschaftskritik findet sich vor allem in den Stücken "Marketing" und "Stilberatung/Restsexualität" wieder. Im Ersten geht es um die Grundhaltung der modernen Marktsubjekte, die schon morgens daran denken, Quittungen zu ordnen, günstige Optionen zu verfolgen oder ähnlich seltsame Dinge zu tun. Das schlägt schließlich in eine Orgie der Vernichtung um. Ein passendes Stück, nicht zuletzt angesichts der Finanzkrise. "Stilberatung/Restsexualität" schließlich ist nichts anderes als eine Aufforderung an die Werbe- und sonstige-Dinge-Schaffenden, doch endlich damit aufzuhören, Sexualität im Zusammenhang mit ihren Produkten zu zeigen; Refrain: "Bedeckte Körper sind in Ordnung, Kleidung ist in Ordnung." - Herrlich!

Die Stücke sind durchgehend gut. Alles in allem ein rundum gelungenes Album, das man sich mehrmals am Tag anhören kann. Fünf Sterne ohne jedes Wenn-und-Aber.
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Die neuesten Kundenrezensionen
1A Deutsch-Indie-Mucke
Wirklich echte Melancholie zu vermitteln ist nicht einfach, schon gar nicht auf Deutsch. Hier bei Peter Licht ist alles anders, er schafft es eine Leichtigkeit und Ehrlichkeit zu... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Angkor Tom veröffentlicht
Kein Geniestreich
Peter Licht hat fades Klaviergeklimper für sich entdeckt und gegen den Wortwitz früherer Platten eingetauscht. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Errata veröffentlicht
Hey, hey
Hab mir die CD ursprünglich wegen des Liedes "An meine Freunde vom leidenden Leben" gekauft und bin nun froh, dass ich mir das Album gekauft habe, weil alle Lieder... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Februar 2010 von Piño
war da was?
ja, da war was: die großartigen "lieder vom ende des kapitalismus." doch auf "melancholie und gesellschaft" kopiert peter licht nur sich selbst, und das auch noch ziemlich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Januar 2010 von felix25
Die Scheibe macht ganz großen Spaß!
Keine Ahnung wie lange es noch dauert, dass ich die CD immer, immer wieder einlege. Großes Kompliment an Perter Licht!
Veröffentlicht am 29. März 2009 von D. Leipold
CD: Peter Licht: Melancholie & Gesellschaft
Erst beim zweiten mal Hören erschloss sich mir das neue Werk von Peter Licht. Auch wenn von der musikalischen Seite Peter Licht eher sanfte Musik, die ohne weiteres auch im... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Februar 2009 von M. Bernecker
Wenn ich nicht hier bin...
...bin ich bei PeterLicht! Die CD ist eine hübsche Fortsetzung des vorherigen Albums. Sie zeigt einfach, was nach dem Ende des Kapitalismus folgt ... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Oktober 2008 von aja
Weltverbesserer oder melancholischer Zyniker?
Melancholiker erkennt man nach landläufiger Meinung an ihrem von Depressivität gekennzeichneten Gemütszustand. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. September 2008 von Svenibenni
Abgebaut
Dem wunderbaren Titel, den man schon mit dem Fehlfarben Meisterwerk verknüpfen wollte, fehlt in der inhaltlichen Umsetzung etwas die Farbe. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. September 2008 von Silke
wieso macht der den so was?
Gegenüber den Liedern zum Ende des Kapitalismus eine aus musikalischer Sicht sehr einfache Darstellung der Dinge. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. September 2008 von bod46
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