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Melancholie. Genie und Wahnsinn in der Kunst.
 
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Melancholie. Genie und Wahnsinn in der Kunst. [Gebundene Ausgabe]

Jean Clair
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 511 Seiten
  • Verlag: Hatje Cantz Verlag; Auflage: 1 (2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3775716475
  • ISBN-13: 978-3775716475
  • Größe und/oder Gewicht: 29,6 x 23,4 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 421.064 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Kein Gemütszustand interessiert die westliche Kultur schon so lange wie die Melancholie. Traditionell als Ursache für seelisches Leiden und Wahnsinn verstanden, galt sie zugleich nach der Temperamentenlehre als typisch für Helden und Genies. Selbst heute, als Depression medizinisch-wissenschaftlichen Paradigmen unterworfen, lässt sie sich nicht vollständig erklären. Die mit der künstlerischen Darstellung der Melancholie verbundene Ikonografie ist entsprechend variantenreich. Der vorliegende Band bietet mit annähernd 300 Arbeiten, von der attischen Stele bis zu zeitgenössischen Werken, einen breit gefächerten Überblick der mannigfaltigen Erscheinungsbilder und belegt dabei die tiefe Prägung des europäischen Geniebegriffs durch die "Saturnische Krankheit".

Die vorgestellten Künstler (Auswahl):

Arnold Böcklin, Giorgio de Chirico, Lucas Cranach, Eugène Delacroix, Otto Dix, Albrecht Dürer, Caspar David Friedrich, Johann Heinrich Füssli, Francisco de Goya, Nicholas Hilliard, Edward Hopper, Anselm Kiefer, Franz Xaver Messerschmidt, Ron Mueck, Edvard Munch, Pablo Picasso, Nicolas Poussin, Auguste Rodin, Jean-Antoine Watteau

Ausstellungen: Galeries Nationales du Grand Palais, Paris 10.10.2005-16.1.2006 · Neue Nationalgalerie, Berlin 17.2.-7.5.2006

Über den Autor

Jean Clair, 1940 in Paris geboren, ist Direktor des Picasso Museums in Paris. Er gilt als einer der wichtigsten Theoretiker der zeitgenössischen Kunst.


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21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen ., 9. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Melancholie. Genie und Wahnsinn in der Kunst. (Gebundene Ausgabe)
Dämonisch, finster, schwermütig kommt sie daher, die Melancholie. Seit 2500 Jahren ist sie in Gesellschaft, Wissenschaft und Kunst implementiert wie keine andere Muse. Am Ende bringt sie Licht ins Dunkel, scheidet Wahn von Wirklichkeit. Die Ausstellung entwickelt ein Kaleidoskop der Sinnfindung mit Starbesetzung. Vom Heiligen Antonius, der von Ungeheuern angegriffen wird, bis zu Ron Muecks nacktem Riesen, der sich vor der unsichtbaren Einsamkeit in einer Ecke verkriecht. Dank an die Ausstellungsmacher für diese grandiose Schau. Und sollte sich die Melancholie auch nie ganz in die Schemen der neuen Welt einfügen: hier ist ein Blick gelungen, der uns so nah an die Melancholie bringt wie nur möglich. Mehr als 300 ausführlich beschriebene Arbeiten enthält der Katalog, den man sich unbedingt anschaffen sollte - ob mit oder ohne Besuch der Ausstellung (wohl die interessanteste seit langem in der Neuen Nationalgalerie in Berlin)!
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Berauschender Künstler-Blues, 10. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Melancholie. Genie und Wahnsinn in der Kunst. (Gebundene Ausgabe)
Fantastische Auswahl, abtauchen in eine süße, schwere Tiefe...eine lohnenswerte und inspirierende Anschaffung über eine der wichtigsten Musen überhaupt: der Melancholie.
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