Neun magische, anrührende, süchtig machende Geschichten von Menschen, die fremd sind - in ihrem Land, in ihrer Umgebung, in ihrer Beziehung: Wie Shoba und Shukumar, deren Ehe nach einer Fehlgeburt nur noch eine Zweckgemeinschaft ist. Eine fünftägige, abendliche Stromsperre reißt sie aus ihrer Routine. In der ungewohnten Stille erzählen sie sich Dinge, die sie noch nie erzählt haben. Was mit dem harmlosen Geständnis eines heimlichen Blicks in das Adressbuch des anderen beginnt, endet mit einer schmerzlichen Wahrheit. Eindringlich vermittelt Lahiri die Einsamkeit und die Verzweiflung dieses jungen Paares. Oder die elfjährige Lilia, die durch die täglichen Besuche des Exilanten Mr. Pirzada die Schrecken des Bürgerkrieges kennen lernt und zum ersten Mal in ihrem Leben erfährt, was es bedeutet, sich um jemanden zu sorgen. Sie werden Lahiris Figuren lieben und den Moment verfluchen an dem Sie feststellen müssen, dass dies wirklich die letzte Geschichte war.