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Melancholia [DVD]
 
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Melancholia [DVD]

DVD
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (47 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Sprache: Englisch
  • Untertitel: Englisch
  • Anzahl Disks: 1
  • BBFC: Freigegeben ab 15 Jahren
  • Studio: ARTIFICIAL EYE
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (47 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B005PWVK7U
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 52.652 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

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51 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von www.zeilenreisende.de TOP 1000 REZENSENT
Format:Blu-ray
Melancholia ist kein Film für Jedermann. Es ist auch kein typischer Kinofilm - denn meine Rezi bezieht sich momentan auf den Kinofilm - und gehört ganz und gar nicht in die Abteilung Science - Fiction. Dieser wunderbare Film von Lars von Trier porträtiert auf dramatische Weise eine Krankheit - Die Depression.

Ich weiß nicht wie es sich anfühlt, wenn man den Film unbefangen und ohne Vorwissen sieht, aber ich denke, er könnte so manchen ein wenig ratlos zurücklassen. Denn scheinbar geht es darin um zwei Schwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten - gut dargestellt durch die blonde Kirsten Dunst und brünette Charlotte Gainsbourg (zu den Haarfarben und Symbolen später mehr).

Aufgeteilt in zwei Akte sieht man zunächst einmal die Hochzeit von JUSTINE. Die Kamera wieder typisch für Trier ein wenig wackelig - jedoch bei weitem nicht so schlimm wie in manch einem Werk von Trier zuvor! Justine hat im Grunde alles - einen tollen Mann - gespielt von Alexander Skarsgard, einen super Job und trotzdem scheint gerade die Hochzeit etwas apokalyptisches in ihr auszulösen und der Zuschauer sieht zu, wie sie in nur wenigen Stunden alle Facetten an Stimmungsschwankungen durchlebt und sich selbst zu zerstören versucht. Mag sein, dass diese Hochzeit eine Mögliche Ehe porträtiert - für die normale Paare aber mindestens 5 Jahre brauchen würden. Die blonde Kirsten alias Justine schafft es in nur einer Nacht!

Der zweite Akt zeigt die fürsorgliche Mutter, Ehefrau und Schwester CLAIR, die sich nach und nach immer mehr in ihren Ängsten verliert. Denn Melancholia - ein Komet rast auf die Erde zu und das Internet ist voll Weltuntergangsszenarien, denen sich Clair nicht entziehen kann, und das obwohl sie einen Wissenschaftler als Mann hat. Dieser wartet voller Euphorie auf den Tag, an dem der Komet an der Erde vorbeisausen soll, während Clair einen Vorrat an Schlaftabletten anlegt um für alle Fälle gerüstet zu sein.

Je näher die Katastrophe oder das Schauspiel rückt, desto schlechter geht es Clair. Während ihre Schwester Justine gerade jetzt zum Leben erwacht und am Ende die Zügel in die Hand nimmt. Wo wir nun bei den Haarfarben wären...

Lars von Trier gibt dem Zuschauer den Rat auf den Weg die beiden Schwestern als eine einzige Person zu betrachten und genau diese Sichtweise gibt dem Film erst einen Sinn. Die Höhen und Tiefen, die Sehnsucht nach dem Tod und die Angst vor demselbigen, der Wunsch nach Normalität und die Unmöglichkeit diese zu erreichen - all das in einer Person vereint zeigt einmalig was Depressionen aus einem Menschen machen. Man kann als Zuschauer die Zerrissenheit beinahe am eigenen Leib spüren...

Am Ende zeigt sich jedoch, dass auch ein gesunder Mensch ein wenig von beiden Schwestern in sich braucht. Den Optimismus aber auch nicht minder den Pessimismus bzw. Realismus der einen - wenn alle Hoffnungen zerstört werden - noch klar denken lässt.

Mal wieder ein wundervoller Film von Trier, dem Maler unter den Filmemachern, dem Künstler unter den Regisseuren!!!
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Retro Kinski TOP 500 REZENSENT
Format:Blu-ray
MEDIUM (Blu-ray/DVD):

- BILD: sehr gutes Bild, natürliche Farben, guter Kontrast und Detailreichtum
- TON: gute Dialogabstimmung, wenig Räumlichkeit ausgenutzt, Blu-ray: DTS-HD 5.1, DVD: DTS 5.1 + DD 5.1
- EXTRAS: Audiokommentar von Regisseur Lars von Trier, Vierteiliges Making-of, Trailer (ca. 32 Minuten Bonus)

FILM (OHNE SPOILER !):

Wie fast alle Filme von Lars von Trier polarisiert MELANCHOLIA die Seherschaft auf das äußerste und ich kann auch irritierte Kritiken verstehen, die die depressive Sinnlosigkeitssymbolik nicht nachvollziehen können. Ich werde auch nicht das Wort "Meisterwerk" verwenden". Es ist letztlich nicht eine Frage des künstlerischen Zugangs oder der intellektuellen Möglichkeiten des Einzelnen, sondern eine des Fallenlassenkönnens in die spezifische Erzählweise und Poesie eines Lars von Trier sowie - als ultima ratio - einfach nur des individuellen Geschmacks. Und über diesen sollte man nur wenig streiten.

Für mich ist MELANCHOLIA ein bildgewaltiges und düsteres, poetisches und depri-romantisches Werk welches u.a. sehr symbolbeladen einen bezug von der individuellen Depression zum Untergang der Welt als Ganzes herstellt. Selten war demgemäß eine Apokalypse und eine Depression so ästhetisch und poetisch dargestellt und auch hier gesellt sich Lars von Trier wieder in die Nähe eines neuen Tabubruchs. Dabei stellt der Film bewußt einen 100%igen und angenehmen Gegensatz zu sonstigen Katastrophenfilmen dar, da er in den ersten Minuten das Ende der Story vorwegnimmt und sich nur auf die Tage davor und die Befindlichkeiten der Protagonisten konzentriert.

Die Story hier in Kurzform wie folgt: Justine (Kirsten Dunst) und Michael (Alexander Skarsgard) wollen ihre Hochzeit feiern. Das Verhältnis zu Ihrer Familie steht allerdings unter großer Spannung, insbesondere auch zu ihrer Schwester Claire (Charlotte Gainsbourg). Darüber hinaus droht die Erde von einem außer Kontrolle geratenen Planeten getroffen zu werden....Interessanterweise ist der Film insbesondere während der Hochzeit in einer abgeschwächten Form von Lars von Trier mitbegründeten Dogma Stil aufgenommen, d.h. halbdokumentarisch mit stark wackelnder Handkamera, unvermittelten und teils unscharfen Zooms, ungewöhnlichen Kameraeinstellungen usw.

Darüber mögen einige Zuschauer am Anfang etwas genervt sein, im späteren Verlauf der ruhigeren Bilder nimmt dieser Stil etwas ab bzw. durch die extrem malerischen und elegischen Bilder der zweiten Hälfte des Films schafft Lars von Trier sozusagen wiederum einen stylistischen Gegenpol zu dem von ihm selbst mit geschaffenen Filmstil. Der Film setzt auf Richard Wagner statt auf Michael Bay, auf Emotionen statt Effekte und auf Ästhetik statt auf Aliens und schafft damit ein weitestgehend einzigartiges Filmerlebnis. Ist es nicht das was wir von einem Filmemacher am Ende des Tages erwarten ?

Schauspielerisch sind die beiden Protagonisten Kirsten Dunst und Charlotte Gainsbourg herauszustellen, wobei ersterer zu Recht die silberne Palme für eine herausragende Leistung verliehen wurde. Begleitet durch die Musik Richard Wagners Vorspiel zu "Tristan und Isolde" versteht sie es in außerordentlich intensiver Weise ihre zerrüttete Gefühlswelt in ihrer Mimik sichtbar zu machen. Nicht die "normalen" Menschen, nur die depressive Kirsten Dunst als Justine handelt noch rational angesichts der nahenden Katastrophe. Es klingt pervers und abschätzig, aber Lars von Trier macht geradezu das schöne und attraktive an einer depressiven Seele und eines Weltuntergangs sichtbar.

Letztlich ist der Film eine äußerst depressive Dystopie, dessen letzte 5-10 Minuten mit zu den stärksten und emotional ergreifendsten gehören die ich je in einen Film gesehen habe. Und das sind sehr viele. Filme wie MELANCHOLIA könnten stundenlang besprochen werden, verlieren aber sogar an Wirkung wenn man zu viel analysiert und deshalb will ich hier nach dem Motto "lieber weniger als mehr Worte" schließen.

4,5/5 Planeten...äh,...Sternen
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Melancholia ist natürlich ein Film der stark polarisiert! Er wäre andernfalls kein Meisterwerk, ein Meisterwerk muss die Geister scheiden (gerade in einer Welt wie heute), man WILL darüber diskutieren, man MUSS darüber nachdenken! (egal ob im positiven oder im negativen Sinne)
Nicht jeder wird Melancholia mögen, und das ist auch gut so! Ich für meinen Teil, liebe diesen Film! Kaum ein Film davor, hat mich so in seinen Bann gezogen wie Melancholia!
Keiner schafft diese Gratwanderung zwischen unfassbarer Schönheit und unerträglicher Verzweiflung wie Lars von Trier! Unglaublich wie hier mit der Kamera gearbeitet wurde! Es ist meiner Meinung nach schon ganz grosse Kunst, mit einigen Bildern, die Emotionen des Zuschauers derart zu "belasten"! Allein für die Schlussszene möchte ich vor Trier auf die Knie fallen!
Ich könnte auch nicht behaupten, dass der Film unglaublich langatmig oder "schwierig" zu schauen ist! Im Gegenteil, ich fand ihn für einen "Trier" sogar überraschend linear und logisch! Sogar der Humor kommt nicht zu kurz! Die Schauspieler bieten durchwegs grandiose Leistungen, wovon ich Alexander Skarsgard besonders hervor heben möchte! (Wahrscheinlich weil er mir am unbekanntesten war) Melancholia könnte für ihn der Beginn einer grossen Karriere werden! Seine Rolle verkörpert er realistisch, nachvollziehbar und sympathisch! Hut ab! Natürlich ist K.Dunst der Star dieses Films, und das auch zurecht! Mit ihrer Mimik konnte sie meine Stimmung von einer Sekunde auf die Andere um 180 Grad drehen! Schauspielkunst auf höchstem Niveau! Für mich, DAS Highlight dieses Jahr! Ich vermute auch, dass heuer nichts mehr besseres nachkommen wird, obwohl ich leider "Take shelter" im Kino versäumt habe! Das ist noch einer der Filme auf die ich mich heuer sehr freue!
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Die neuesten Kundenrezensionen
Tolle Bilder, ansonsten langatmig und langweilig
Der Film wollte und wollte nicht enden.. Interessante Story, optisch toll umgesetzt, aber total langweilig. Und die rucklige Kameraführung ist extrem mühsam.
Vor 3 Tagen von RAT veröffentlicht
Zwei Welten treffen aufeinander
Im Gegensatz zu "Tree of life" ist "Melancholia" fast schon leicht und die Handlung sehr viel besser nachvollziehbar. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Tagen von junior-soprano veröffentlicht
pure Traurigkeit
Vor dem Film war ich voller Erwartung. Nach dem Film war ich total traurig und deprimiert. Wenn jemand suizidgefährdet ist, dann wäre das wirklich der Zeitpunkt! Lesen Sie weiter...
Vor 4 Tagen von Chris veröffentlicht
Beeindruckendes Psychogramm unter außergewöhnlichen...
"Melancholia" ist ein Film von Lars von Trier und keine leichte Kost. Trotz einiger bildgewaltiger Sequenzen und ein paar weniger Szenen, die schmunzeln lassen, eignet er sich eher... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Tagen von R. Beckmann veröffentlicht
Sehr gut, aber nicht mehr als das - und mehr ist möglich
Zunächst einmal: ich sah den Film mit einer Gruppe von 5 Leuten per DVD Player und Beamer (wie immer - ich besitze keinen Fernseher) - und heute, nach sicher tausend Filmen in... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Tagen von eastbeach veröffentlicht
Meisterwerk!
So schön anders. So unglaublich direkt.
Gerade zieht ein Heißluftballon vor meinem Fenster vorbei.
Er wird kleiner. Ich weiß es.
Vor 11 Tagen von WaKeUp veröffentlicht
Die "Magische Höhle" sollten wir alle kennen...
Der Film ist einer der besten Filme welche das Thema Leben und Vergänglichkeit darstellen: Die Protagonistin Justine-gespielt durch die überdurchschnittlich dargebotene... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Tagen von rolandrevolvermann veröffentlicht
ein großartiger Film
...man kann sich den positiven Rezensionen uneingeschränkt anschließen...bildgewaltig, poetisch.. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Tagen von Criticz veröffentlicht
So schön und immer noch sperrig ...
Viele Rezensionen ier sind erstaunlich ausgefeilt, daher hier nur noch ein persönlicher Eindruck:
Der beim Sehen des Films (relativ) "schwachen" Zweiten Teil des Films... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Tagen von Direkt Franfurter Sparkasse veröffentlicht
Mixed Emotions
Gleich am Anfang hauen einem die Bilder um( die größte Bilderflut weist der Film meines Erachtens am Anfang auf) dann passiert lange sehr wenig, dazwischen gibt es ein... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Tagen von caulfield veröffentlicht
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