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TOP 500 REZENSENTam 16. November 2013
Melancholia ist ein Film, den man vom Handlungsablauf in wenige Worte fassen kann. Im Prinzip geht es um das Ende der Welt. Es geht um eine manisch depressive Person, die am Ende (der Welt) gestärkter und abgeklärter ist, als die Personen, die augenscheinlich gefestigt und psychisch stabiler sind bzw. es sein sollten.
Der Film baut die Charaktere langsam auf, man kann sich sehr gut in diese hineinversetzen und versteht die eine oder andere Handlungsweise.

Jeder, der an einer Depression leidet, wird wissen, warum Justine so reagiert, wie sie reagiert. Als depressiver Mensch nimmt man sich das Recht am Glücklich sein, obwohl man glücklich sein möchte. Dieses hat vielleicht schon etwas schizophrene Züge. Selbstzerstörung gehört genauso dazu, wie scheinbar unlogisches Handeln.
Diese Menschen können einfach nicht anders. Depression ist eine sehr ernst zunehmende und unschöne Krankheit. Verständnis kann man eigentlich nur von denen erwarten, die selbiges durchmachen und nur diese Menschen können einen auch helfen.
Justine ist in Melancholia allein. Trifft auf fast Niemanden, der ihre Situation richtig erfasst, oder versteht. Ihr Ehemann ist ein sehr starker Charakter in diesem Film, der aber letztendlich vor Justine's Depression resignieren muss. Ihre Eltern möchten sie nicht verstehen und fliehen in Alkohol oder hinter eine Barrikade. Wobei ich denke, dass Justine's Mutter eher die Person ist, die erkannt hat, wie sinnlos es für sie ist, ihrer Tochter Unterstützung zukommen zu lassen, da sie sich scheinbar der Sache selber nicht gewachsen fühlt.
Wie gesagt, ist die Charakterentwicklung enorm.
Die Schwachen werden stark und die Starken werden schwach. Der nahende Weltuntergang, der immer wiederkehrende Score und der Planet "Melancholia", welcher mit unglaublich brutaler Schönheit das Ende immer näher bringt, erzeugen eine unbeschreibliche Atmosphäre.

Dieser Film sitzt nun tief in meinen Gedanken. Ich würde nicht zögern ihn sofort wieder anzuschauen. Eine Empfehlung ist dennoch schwer zu geben, da ich weiß, dass dieses Thema und die Machart des Films seine Liebhaber haben muss. Für mich hat der Film sehr viel Tiefgang und hat mir persönlich Angst gemacht. Diese Angst ist aber nicht destruktiv, sondern baute mich vom Prinzip her auf.
Es liegt vielleicht an jedem selbst, welche Botschaft man aus diesem Film zieht.

Nur noch kurz zum Bild und Ton: Das Bild ist klar und hat seine Schärfe. Selbst die dunklen Szenen zeigen wenig Bildkorn. Der Ton ist sehr gut und trägt zur Atmosphäre bei. So ist allein das Brummen, wenn sich Melancholia der Erde nähert, durchdringend!
22 Kommentare17 von 18 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. November 2011
Melancholia ist kein Film für Jedermann. Es ist auch kein typischer Kinofilm - denn meine Rezi bezieht sich momentan auf den Kinofilm - und gehört ganz und gar nicht in die Abteilung Science - Fiction. Dieser wunderbare Film von Lars von Trier porträtiert auf dramatische Weise eine Krankheit - Die Depression.

Ich weiß nicht wie es sich anfühlt, wenn man den Film unbefangen und ohne Vorwissen sieht, aber ich denke, er könnte so manchen ein wenig ratlos zurücklassen. Denn scheinbar geht es darin um zwei Schwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten - gut dargestellt durch die blonde Kirsten Dunst und brünette Charlotte Gainsbourg (zu den Haarfarben und Symbolen später mehr).

Aufgeteilt in zwei Akte sieht man zunächst einmal die Hochzeit von JUSTINE. Die Kamera wieder typisch für Trier ein wenig wackelig - jedoch bei weitem nicht so schlimm wie in manch einem Werk von Trier zuvor! Justine hat im Grunde alles - einen tollen Mann - gespielt von Alexander Skarsgard, einen super Job und trotzdem scheint gerade die Hochzeit etwas apokalyptisches in ihr auszulösen und der Zuschauer sieht zu, wie sie in nur wenigen Stunden alle Facetten an Stimmungsschwankungen durchlebt und sich selbst zu zerstören versucht. Mag sein, dass diese Hochzeit eine Mögliche Ehe porträtiert - für die normale Paare aber mindestens 5 Jahre brauchen würden. Die blonde Kirsten alias Justine schafft es in nur einer Nacht!

Der zweite Akt zeigt die fürsorgliche Mutter, Ehefrau und Schwester CLAIR, die sich nach und nach immer mehr in ihren Ängsten verliert. Denn Melancholia - ein Komet rast auf die Erde zu und das Internet ist voll Weltuntergangsszenarien, denen sich Clair nicht entziehen kann, und das obwohl sie einen Wissenschaftler als Mann hat. Dieser wartet voller Euphorie auf den Tag, an dem der Komet an der Erde vorbeisausen soll, während Clair einen Vorrat an Schlaftabletten anlegt um für alle Fälle gerüstet zu sein.

Je näher die Katastrophe oder das Schauspiel rückt, desto schlechter geht es Clair. Während ihre Schwester Justine gerade jetzt zum Leben erwacht und am Ende die Zügel in die Hand nimmt. Wo wir nun bei den Haarfarben wären...

Lars von Trier gibt dem Zuschauer den Rat auf den Weg die beiden Schwestern als eine einzige Person zu betrachten und genau diese Sichtweise gibt dem Film erst einen Sinn. Die Höhen und Tiefen, die Sehnsucht nach dem Tod und die Angst vor demselbigen, der Wunsch nach Normalität und die Unmöglichkeit diese zu erreichen - all das in einer Person vereint zeigt einmalig was Depressionen aus einem Menschen machen. Man kann als Zuschauer die Zerrissenheit beinahe am eigenen Leib spüren...

Am Ende zeigt sich jedoch, dass auch ein gesunder Mensch ein wenig von beiden Schwestern in sich braucht. Den Optimismus aber auch nicht minder den Pessimismus bzw. Realismus der einen - wenn alle Hoffnungen zerstört werden - noch klar denken lässt.

Mal wieder ein wundervoller Film von Trier, dem Maler unter den Filmemachern, dem Künstler unter den Regisseuren!!!
77 Kommentare137 von 165 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. September 2014
und aus diesem Grund spaltet dieser Film die Gemüter.

Wer einen unterhaltsamen Film sucht - Finger weg! Das ist kein Film den man mal eben schaut und mit Action, Spass und guter Laune berieselt wird. Schon die ersten 10 Minuten in denen praktisch Standbilder gezeigt werden machen deutlich wo es hier lang geht und worauf man sich einlassen muss.

Denn wer nicht bereit ist sich auf diesen Film, und die wie der Titel auch schon sagt, auf diese Melancholie, einzulassen wird nach spätestens 30 Minuten gelangweilt abschalten. Wer dem Film allerdings eine Chance gibt, trotz der durchaus vorhandenen Längen, wird mit toll gespielten Charakteren belohnt, die sich bis zum Ende hin entwickeln und wachsen und die letztlich nie langweilig sind, da immer eine weitere Facette auftaucht - bis zum unausweichlichen Ende.

Das ganze ist in tollen Bildern festgehalten, von denen man das ein oder andere "Standbild" auch durchaus als Gemälde aufhängen könnte.

Aber unterm Strich ist dieser Film nichts für die breite Masse und er sorgt auch nicht für gute Laune, sondern stimmt nachdenklich. Insofern ist der Film und sein Konzept großartig umgesetzt und wirklich gut. Mir persönlich hat der Film wirklich gut gefallen, er hat allerdings auch seine Längen und ich habe aufgrund des Stils auch durchaus Verständnis für 1 Sterne Bewertungen.
0Kommentar6 von 7 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Mai 2014
Der Film ist sehenswert! Leider ist die Qualität bei Instant Video derart schlecht, dass selbst ein Stern eigentlich noch zuviel ist! @Amazon: was ist da los? Bemüht ihr Euch eigentlich mal, die Kundenrezensionen auch zu lesen?!!?? Falls ihr es noch nicht mitbekommen habt: es gibt auch andere Anbieter für Videostreaming...
11 Kommentar14 von 17 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. September 2014
Lars von Trier ist ein Weltuntergangsfilm gelungen, der ohne Verwendung von Mitteln des Actionfilms, und ohne
Horrorszenarien, einzig aus dem Fokus von zwei charakterlich unterschiedlichen Frauen, als ästhetisches
Phänomen inszeniert ist. Dem Untergang kann man nach LvT nur mit einer tiefen Melancholie, die Kirsten Dunst
überwältigend vermittelt, in Würde entgegensehen. Seine Mittel sind eine symbolischen Bildersprache, die entscheidend durch Wagners Tristan - Vorspiel verstärkt wird. Der Untergang unserer Welt, wird dabei von LvT ästhetisiert, und
psychologisiert. Seine Botschaft heisst: In dieser souveränen Gelassenheit sollten wir dem Unvermeidlichen entgegensehen, ohne Hysterie, und ohne Tränen, sondern in Würde. Auch wenn diese Haltung angesichts einer Katastrophe rührend wirkt. Aber auch eine lächerliche Schutzhütte zu bauen, ist Haltung.
Im ersten Teil werden dem Ahnungschleier der Protagonist die Albernheiten unserer, von Konventionen beherrschte Gesellschaft, übrigens mit wunderbaren Reißschwanks der DOGMA - Kamera, gegenüber gestellt. Wer hat je einen Film über die Apokalypse mit diesem Ansatz gedreht?
erzeugen mit der unterlegten Tristan Musik eine Stimmung, die man nur philosophisch interpretieren kann. eine
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am 30. Januar 2015
Wollte den Film gucken, weil ich schon viel gutes über ihn gehört habe.Leider floppt die Qualität so sehr, dass es eine Zumutung ist den Film hier zu gucken und ich musste mir den Film in einer Videothek ausleihen. Schade Amazon,... sehr Schade! Für eine Online Videothek leider ungenügend - Ich hoffe, das ändert sich!
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am 3. Oktober 2014
Nachtrag: Ich habe mich wegen des Problems an Amazon gewendet und laut der Benachrichtigung hat man den Film überprüft und das gleiche festgestellt, man will das Problem beheben.
Es kann also in Zukunft sein, dass die Datei wieder in Ordnung ist und man den Film genießen kann.
(Das Geld für den Kauf habe ich zurück erstattet bekommen, der Service von Amazon ist einfach top!)

Ich habe den Film heute (3. Oktober 2014) über Amazon Instant Video als HD-Version gekauft, leider ist die Qualität des Videos überhaupt nicht gut.
Denn der Film wird hell, dunkel, es erscheinen Artefakte und so weiter - das Problem besteht beim anschauen über ein iPad als auch über einen Windows PC (Win 7).

Man sollte sich den Film daher lieber als DVD oder Blue Ray kaufen.

Der Inhalt des Films ist gut, aber wegen der schelchten Qualität des Strems kann ich nur 1 Stern vergeben.

Ich habe mich bereits an Amazon gewendet, da ich für so eine schlechte Bildqualität nicht über 9 Euro bezahlen will.
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am 10. August 2013
HANDLUNG

Justine (Kirsten Dunst) feiert auf dem pompösen Anwesen ihres Schwagers (Kiefer Sutherland) ihre Hochzeit mit Michael (Alexander Skarsgard). Ohne ihre Schwester Claire (Charlotte Gainsbourg) würde sie all das wohl nicht schaffen, denn Justine ist schwer depressiv und kann sich immer nur für Sequenzen glücklich und gesund geben, geschweige denn fühlen. Nach der Hochzeit winkt das Ende der Welt, weil der Planet Melancholia auf die Erde zu stoßen droht. Während Justine dies distanziert, fast schön erlösend zu nehmen scheint, verliert die sonst alles regelnde Claire immer mehr die Fassung.

MEINUNG

Zum Verstehen von Justine helfen auch die Wesensarten ihrer Mutter, ihrem Vater und ihrem Chef (Charlotte Rampling, John Hurt und Stellan Skarsgaard). Alle sind ein Grund für ihre Probleme und alle sind in Justine verewigt. Sie folgt ihnen und stößt sie ab. Den einzig guten, ihren Mann Michael, stößt sie nur ab. Und vielleicht ist der größte Gegner in Justines Gefühlswelt ihre perfekt und einzig normal geratene Schwester Claire. Wer weiß? Das ist Analyse. Das Ergebnis vor der Analyse ist die Darstellung einer depressiven Frau, die man so eindringlich selten sieht. Und letztlich so überwältigend, dass irgendwann und je näher Melancholia rückt, die ganze Welt bedrückt und leidvoll erscheint. Aber auch wunderschön, und dass ist wiederum eine abnorme Besonderheit.

Eine besondere Kameraführung, außergewöhnliche Bilder, eine inbrünstig, packende Musik an richtiger Stelle und vor allem schauspielerische Höchstleistungen. Selten sieht man so viele vollkommene Lösungen in der Darstellung von Anlagen, Haltungen und Eigenschaften auf einen Schlag.

FAZIT

Die Inszenierung und Darstellung steht weit über der Geschichte, die letztlich sogar nur ein banaler Versuch einer möglichen Verknüpfung sein kann. Und vielleicht sollte man einen gewissen Grad von möglicher Trivialität als Hinweis dafür nehmen, dass alles nicht zu schwer und zu extrem zu interpretieren, nur weil Lars von Trier dahinter steht. Vielleicht sollte man diesen Film nur wirken lassen und sehen was passiert. Spürt man was? Zum Beispiel eine subtile Ergriffenheit, die sich kognitiv noch nicht einordnen oder gar begründen lässt, dann kann man auch ganz einfach so fünf Sterne vergeben, ohne nach noch mehr Klassifizierungen und einordnenden Bestätigungen von Kunst oder Mist zu suchen.
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am 28. April 2014
Leider kann man sich diesen Film nicht anschauen, das Bild flackert abwechselnd zwischen zu dunkel und ausgebrannt, manches ist gar nicht zu erkennen, unerträglich. Vielleicht läuft der Film mit einem anderen Player rund, mit Silverlight, und der wird hier empfohlen oder ist Voraussetzung funktioniert es nicht. Siehe die anderen Bewertungen. Leider habe ich diese vor dem Verleih nicht gelesen.
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am 3. Oktober 2013
Das Ende der Welt - mal auf eine andere Art und Weise inszeniert. Lars von Trier schafft mit „Melancholia“ einen sehr schön anzusehenden Film, der mir lange in Erinnerung bleiben wird. Wunderschöne Bilder, die immer unterstützt werden von der gerade vorherrschenden Stimmung - da kann ich mich meinen Vorrezensenten wirklich nur anschließen. Kirsten Dunst hier in einer ihrer besten Rollen - ein Genuss! Anspruchsvoll ist „Melancholia“. Anders. Für von Trier irgendwie „sanft“ umgesetzt, trotz bevorstehendem Weltuntergang. Man sollte sich drauf einlassen und einfach genießen. Dann werdet ihr verstehen was ich meine.
0Kommentar8 von 10 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

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