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5.0 von 5 Sternen
Meisterwerlke meisterlich erlaeutert, 18. März 2003
Rezension bezieht sich auf: Meisterwerke im Detail 1. (Taschenbuch)
Meisterwerke im Detail 1 ist wieder einmal ein gelungenes Beispiel fuer die Buecher des Taschen Verlags. Qualitaet der Bilder und der Texte sind sehr gut. Man bekommt zuerst das Gesamtwerk praesentiert und erlautert, danach drei oder vier Ausschnitte daraus im Detail erklaert. Das Autorenpaar schreibt sehr verstaendlich und angenehm lesbar. Das grosse Plus ist, das sie weder belehrend noch trocken schreiben, sondern in lockerer Weise Hintergruende erlaeutern und dabei Geschichten und Anekdoten zum Besten geben. Gerade bei aelteren Kunstwerken verstehen es R & R Hagen sehr gut, Symbole zu entschluesseln, die heute nicht mehr ohne weiteres verstaendlich sind. Zudem wird der historische Hintergrund in einigen Worten nochmal kurz und knapp dargestellt, so dass ein tieferes Verstaendnis der vorgestellten Bilder moeglich ist.
Die Buecher sind absolut unwiderstehlich und absolut empfehlenswert, zumal das Preis/ Leistungsverhaltnis stimmt.
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5.0 von 5 Sternen
Man sieht nur, was man weiß..., 16. Juli 2005
Rezension bezieht sich auf: Meisterwerke im Detail 1. (Taschenbuch)
"Man sieht nur, was man weiß", heißt es treffend. Rainer und Rosemarie Hagen präsentieren in diesem Band um die 80 Meisterwerke, die meisten davon kennt man -- oder meint sie zu kennen. Der chronologische Rundgang durch die Meilensteine der Bildenden Kunst beginnt mit dem Teppich von Bayeux und schließt mit Diego Riveras "Traum am Sonntagnachmittag". Dazwischen werden noch viele weitere Maler präsentiert, eine Miniatur aus dem Stundenbuch des Herzogs von Berry, oder Gemälde von van Eyck, Botticelli, Brueghel d.Ä.,Tizian, Cranach d.J., Bosch, Tintoretto, Chagall, Caravaggio, El Greco, Manet, Velásquez, Gainsborough, Repin, undundund. Die Crème de la Crème.
Die Druckqualität der Gesamt- und Teilansichten ist durch die Bank tadellos, und das gute Papier trägt das seine zum Genuss bei; hier wurde nicht am falschen Ende gespart. Auch den Layouter muss man loben: Die Anordnung von Text und Bildern ist vorbildlich, man wird weder von einer entfesselten Bilderflut erschlagen, noch muss man lange blättern, bis man die Abbildung findet, auf die sich der Text gerade bezieht.
Bei jedem Bild schildern die Autoren zunächst das Gesamtbild, gehen ggf. auch auf historische Hintergründe und Merkmale ein, die typisch für die Epoche sind, und dann betrachten sie wichtige Details, die man oft übersieht, und die doch eine wichtige Bedeutung innerhalb des Gemäldes haben. Vor allem aber befasst sich "Meisterwerke im Detail" mit solchen Details, deren Bedeutung den Zeitgenossen des Malers klar war, die sich dem heutigen Betrachter aber leider nicht mehr ohne weiteres erschließen. Jedes Bild eine Entdeckunsgreise!
Schade, dass ich dieses Buch nicht schon gekannt habe, bevor ich mir das ein oder andere darin beschriebene Bild im Museum angesehen habe... Aber das lässt sich bestimmt noch nachholen.
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