Pressestimmen
"Die zahlreichen Fotos interessanter Wohnhäuser im Immobilienteil der Berliner Morgenpost (Baumeister für Berlin") ergeben längst eine instruktive Bildergalerie, die jetzt durch den hübschen Band Meisterwerke Berliner Baukunst - Villen und Landhäuser (88 Seiten, 39, 80DM; Verlagshaus Braun) ergänzt wird. Der ehemalige Staatskonservator Helmut Engel (66) machte gar nicht erst den Versuch, eine lückenlose Dokumentation vorzulegen; eher unternahm er einen lockeren Spaziergang zu den verschiedenartigenDomizilen der bürgerlichen Oberschicht vom Spätbarock bis zur Moderne, vom Tiergartenrand über Westend nach Lichterfelde und Zehlendorf. Das Buch fasziniert mit unterhaltsam - heiterer Leichtigkeit. Man erfährt Interessantes, freut sich an den Abbildungen von Wolfgang Reuss und möchte fast ein wenig neidisch werden auf die Besitzer solcher kapriziösen Heimstätten. Wären da nicht diese immensen Unterhaltungskosten.
(Berliner Morgenpost) "Berlin sucht die Hautevolee. Das neue Berlin ist in Beton gegossen. Die Bücher darüber sind längst geschrieben. Doch während Politiker noch die traditionelle dichte Stadt feiern, meldet sich im gründen Weichbild der Hauptstadt die seit 1945 unwiderruflich verloren geglaubte Hautevolee zurück und mit ihr die Lust,architektonisch den Wohlstand zur Schau zu stellen. Helmut Engel, Berlins ehemaliger Landeskonservator, erkennt schon eine "Renaissance der Villen und Landhäuser". Sein neuestes Buch nutzt er dabei zu einer exzellenten publizistischen Geschichtsreise,in der er die Entwicklung der Berliner Villen- und Landhausarchitektur als Allegorie der politischen und wirtschaftlichen Ereignisse auffasst. Der Band ist darum weit mehr als eine ästhetische Stilkunde, wie sie Julius Posener unter gleichem Titel vorinzwischen zehn Jahren vorgelegt hat."
(Osw Häuser 1/02, 14. Januar 2002)
Häuser, Januar 2002
Helmut Engel, Berlins ehemaliger Landeskonservator, erkennt schon eine "Renaissance der Villen und Landhäuser". Sein neuestes Buch nutzt er dabei zu einer exzellenten publizistischen Geschichtsreise, in der er die Entwicklung der Berliner Villen- und Landhausarchitektur als Allegorie der politischen und wirtschaftlichen Ereignisse auffasst. Der Band ist darum weit mehr als eine ästhetische Stilkunde, wie sie Julius Posener unter gleichem Titel vor inzwischen zehn Jahren vorgelegt hat.