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Produktinformation
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Textteil 42 Seiten: Schrift als künstlerische Aufgabe, gute und schlechte Buchstaben, die älteren Schriftarten, die neueren Schriftarten, der Umgang mit Großbuchstaben (Wortabstand und Zeilenabstand), der Umgang mit Kleinbuchstaben (Wortabstand und Zeilenabstand), die Wahl der richtigen Schrift, die Anordnung von Schriftgruppen und Schildern, Einzelheiten (über Herkunft und Form des ß, das lange s der gebrochenen Schriften, vom &-Zeichen), über die Umlaute und den Unterschied zwischen I und J.
Abbildungsteil 175 Seiten: Ganzseitige Proben von Hand- und Druckschriften aus zwei Jahrtausenden -- Photographien und reine Schwarz-Weiß-Wiedergaben aus alten Schriften, Musteralphabete.
Abbildungserklärungen 11 Seiten.
Ausstattung: Fester Einband, höchstwertiges glattes Werkdruckpapier.
Jan Tschichold, ein internationaler Großmeister der Typographie, schrieb: »Der Geschmack, der Gute Geschmack, kann nur durch das Studium der besten Beispiele entwickelt werden. Niemand kommt mit dem Guten Geschmack auf die Welt. Er ist immer ein Bildungsergebnis. Unerfahrene Leute können ihn nicht haben. [...] Dieses Buch enthält eine sorgfältige, auf lebenslangem Studium beruhende Auswahl der besten Schriften unserer Kultur bis zur Gegenwart. [...] Diese Schriften sollen sowohl den Gang der Schriftentwicklung nachweisen als auch den Sinn für die formale Schönheit von Buchstaben, Zeilen und Anordnungen bilden.« Jan Tschichold lehrt also, was guter Geschmack, was guter Stil beim Umgang mit Schrift ist, aber auch was schlechter Stil ist, in deutlicher, leidenschaftlicher Darstellung.
Daher richtet sich dieses Buch heute im wesentlichen an Gestalter und Schriftsetzer, die an die Existenz eines guten Stiles im sauberen (Kunst-)Handwerk glauben. Wer nicht an einen guten Geschmack glaubt, sondern daß Geschmack stets individuell sei und nicht bewertet werden könne, und wer jugendlich-neumodisch Gestaltung bevorzugt, wird sich auch keinen Geschmack ausbilden lassen wollen.
Heute gibt es zwar viele Bücher, die zwar die Möglichkeiten der Gestaltung mit und von Schrift erklären sowie die Durchführung mit Satz- und Graphikprogrammen, aber sie vermeiden weitgehend, den Stil ihrer Leser zu orientieren. Diese Lücke füllen nur wenige Bücher. Zum genannten Inhalt ist Tschicholds Meisterbuch der Schrift wirklich ein meisterliches Werk, das auch nach Jahren der Benutzung eine reiche Fundgrube ist und so den Schmerz wegen des sehr hohen Kaufpreises lindert.
Wie bereits ausgeführt, behandelt das Buch Schrift und Buchstaben. Gestaltung von Büchern und Mengentext behandelt Tschichold in »Ausgewählte Aufsätze über Fragen der Gestalt des Buches und der Typographie«, das dem Liebhaber des Meisterbuches zur Ergänzung dringend nahegelegt sei.
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