Seine Bilder sind prallvoll mit Leben und wenn er sich einer Sache künstlerisch verschreibt, darf man von ihm sprichwörtlich große Dinge von ihm erwarten. Rudi Hurzlmeier ist Satiriker und Maler und wenn es ihn raus in die Welt treibt, kommt er mit massenhaft Ideen wieder heim an seinen Schreibtisch oder sollte man besser Zeichentisch sagen?!
Alles begann mehr zufällig, als Hurzlmeier als Comiczeichner schlagartig einem Millionenpublikum bekannt wurde. Oder zumindest einige seiner Zeichnungen. Wie genau das geschah, kann man in dem beim Verlag Antje Kunstmann erschienenen Büchlein "Meister der komischen Kunst - Hurzlmeier" entnehmen, dass viele der typischen Bilder des Meisters, ein Interview mit und einen Essay über den bayrischen Künstler enthält.
Das Rudi Hurzlmeier Hunde und Tiere überhaupt liebt, kann man seinen herrlich bunten Bildern unweigerlich entnehmen und dass er die weiblichen Wesen dieser Welt oft als pralle und lebensfrohe Wesen zeichnet, hat nichts mit emanzipatorischem Unvermögen zu tun. Es ist eben einfach so!
Prominenten darf der geneigte Betrachter in Hurzlmeiers Buch ebenso begegnen, wie den besprochenen Vierbeinern, wobei diese gelegentlich auch auf zwei Beinen zu stehen pflegen und ganz dramatisch wird es, wenn der Zirkusclown, Verzeihung, völlig hintendrin ist. Das ist aber wieder eine ganz andere Geschichte...