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Meister der Wünsche: Roman
 
 
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Meister der Wünsche: Roman [Taschenbuch]

Ali Sethi , Claudia Wenner
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 496 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. April 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423247894
  • ISBN-13: 978-3423247894
  • Originaltitel: The Wish Maker
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,6 x 4,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 321.555 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Ali Sethi
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Ali Sethis Familiengeschichte aus Pakistan, eine der großen Krisenregionen dieser Welt, ist voller Spannung, fesselnd, überraschend und berührend.«
Mitteldeutsche Zeitung 27.03.2010

»Ein Panorama öffnet sich, das den Leser mitnimmt auf eine Reise durch das Leben dreier Generationen und damit durch die wechselvolle Geschichte Pakistans.«
Claudia Kramatschek, DeutschlandRadio Kultur 26.03.2010

»Sethis Roman ist ein dichtes erzählerisches Gewebe, das persönliche Schicksale gekonnt mit der Politik und Kultur Pakistans verknüpft.«
Andreas Trojan, Börsenblatt 05/2010

»Der Blick in den Alltag einer der schlimmsten Krisenregionen der Welt ist dennoch unterhaltsam. Weil Sethi unglaublich viel Sinn für Komik hat. Und sein Optimismus ungebrochen bleibt: aller Tragödien zum Trotz.«
Gabriele Weingartner, Die Rheinpfalz 17.04.2010

»Mit ›Meister der Wünsche‹ hat der pakistanische Autor Ali Sethi ein bemerkenswertes Debüt-Buch geschrieben.«
Berliner Morgenpost 22.04.2010

»Der 25-jährige aus Lahore hat ein Debüt geschrieben, das nicht nur von der Sprache, sondern auch vom Umfang und Anspruch überrascht und fasziniert.«
Claus-Jürgen Göpfert, Frankfurter Rundschau 26.04.2010

»Ali Sethi erzählt eine wunderbar lebensfrohe Familiengeschichte […].«
Zürcher Unterländer 21.05.2010

»Ali Sethis Familiensaga ist faszinierend dicht erzählt, ein spannender Pageturner.«
Hermann Barth, in münchen Nr. 12/2010

Kurzbeschreibung

Wie Geschwister wachsen der vaterlose Zaki und Samar Api, seine rebellische Cousine, in einem großen bürgerlichen Haushalt Lahores auf. An der Spitze der ebenso streitlustigen wie liebevollen Familie stehen Zakis freigeistige Mutter Zakia und seine willensstarke, kulturell eher konservative Großmutter Daadi. Die stürmischen politischen Entwicklungen Pakistans spiegeln und brechen sich im intimen Prisma dieser verzweigten Familiengeschichte, doch der Puls des Lebens schlägt im Kleinen. Sethis Charaktere erfreuen sich des Lebens, selbst wenn alles dagegen spricht ...

»Eine großartige Familiensaga, eine faszinierende Geschichte vom Erwachsenwerden in einer der schlimmsten Krisenregionen der Welt und ein tiefer Blick in den Alltag. Ali Sethi widersteht allen gängigen Klischees und schenkt uns eine differenzierte, oft komische und immer wieder völlig überraschende Sicht auf das Leben im heutigen Pakistan.« Khaled Hosseini (Autor von ›Drachenläufer‹ und ›Tausend strahlende Sonnen‹)


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Kundenrezensionen

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Unerfüllte Leserwünsche, 24. März 2010
Von 
sabatayn76 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Meister der Wünsche: Roman (Taschenbuch)
Inhalt:

Der Ich-Erzähler Zaki kommt zum ersten Mal seit Beginn seines Studiums in den USA zurück nach Lahore, da Samar Api, seine Cousine zweiten Grades, heiratet. Zaki erzählt anlässlich seines Besuches von seiner Kindheit, von seiner Familie und im Besonderen von seinen Erlebnissen mit Samar Api.

Mein Eindruck:

Trotz guter Lesbarkeit des Romans und einem großen Interesse an der Region und am Islam ist der Funke nicht recht übergesprungen. Ali Sethi ist ein guter Erzähler, doch er vermochte es nicht, mich zu fesseln. Zu oft hat er sich in überflüssigen Einzelheiten verloren, zu wenig hat er Bezug auf politische Hintergründe und kulturelle Eigenheiten genommen. Ich mag Familiengeschichten aus fernen Ländern sehr gern - aber nur, solange es dem Autor gelingt, dem Leser auch die Mentalität der Menschen näher zu bringen. Dies habe ich bei 'Meister der Wünsche' sehr vermisst. Seine Geschichte ist am Ende nur eine Familiengeschichte, die überall hätte spielen können und bei der es wenig um pakistanisches Leben und Erleben geht. Politische Hintergründe werden nur am Rande erwähnt, und der Leser erfährt wenig von den zahlreichen historischen Begebenheiten, die das Land geprägt haben und noch immer prägen (z.B. die Staatsgründung, der seit Jahrzehnten andauernde Konflikt mit Indien, die Massaker an Hindus und Muslims, der Einfluss der Religion, die islamistische Bedrohung), und wenn der Autor dies (knapp) beschreibt, dann wirkte es auf mich stets seltsam losgelöst von der Geschichte der Familie.

Mein Resümee:

Alles in allem empfand ich 'Meister der Wünsche' als zu oberflächlich und nichtssagend. Der Leser begleitet Zaki und seine Familie fast 500 Seiten lang und am Ende bleibt nichts übrig.

Meine Empfehlung:

Wer sich für Familiengeschichten interessiert, die im muslimischen Raum spielen, der sollte Machfus' Kairo-Trilogie lesen. Hier wird nicht nur die Entwicklung einer Familie über drei Generationen hinweg beschrieben, sondern der Leser gewinnt auch intensive Einblicke in die politische Situation im Ägypten des 20. Jahrhunderts.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Familiengeschichte, 1. April 2010
Von 
Maren Frank "Leseratte" (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Meister der Wünsche: Roman (Taschenbuch)
Eine pakistanische Familiensaga, das klingt schon mal sehr ungewöhnlich. Für mich jedenfalls war es das erste Buch mit diesem Setting.

Erzähler der Geschichte ist Zaki, der in diesem Buch von seiner Kindheit und seinem Erwachsenenleben berichtet. Zakis Vater kommt bei einem Flugzeugabsturz ums Leben, Zaki kennt ihn nur aus Erzählungen, da er noch vor seiner Geburt starb. Zaki wächst bei Verwandten auf, zusammen mit seiner Cousine, die für ihn aber wie eine Schwester ist.

Es wird auch auf die anderen Personen eingegangen, besonders auch auf die Frauen, denn in Zakis Familie gibt es mehrere, die arbeiten und in ihren Berufen auch sehr selbstständig sind. So arbeitet seine Mutter als Journalistin, wohingegen seine Großmutter ganz dagegen ist, dass Frauen arbeiten. Immer noch gibt es viele, die an alten Traditionen festhalten, und das Land ist von Männern dominiert. Später studiert Zaki dann in den USA, doch bis dahin ist es ein weiter Weg, und er hat mit vielen Problemen zu kämpfen.

Nach Beendigung der Lektüre weiß ich nicht so recht, was ich von diesem Buch halten soll. Der Stil liest sich recht gut, allerdings verliert sich der Erzähler immer wieder in Details. Sehr ausführlich werden Hochzeiten und Familientreffen geschildert. Mitunter ist das durchaus interessant zu lesen, weil es halt eine ganz fremde Kultur ist, über die man so ja kaum etwas weiß. Trotzdem fand ich es oft auch ziemlich langatmig. Ich konnte das Buch wirklich auf jeder Seite problemlos weglegen, es hat mich einfach nicht gefesselt.

Das mag auch daran liegen, dass es im Endeffekt kein richtiger Roman mit einem roten Faden ist, sondern halt eine Erzählung, von einer großen Familie, mit sehr vielen Verwandten. Dankenswerterweise gibt es ein Personenregister und ein ausführliches Glossar, beides hilft sehr beim Lesen. Eine Karte Pakistans vorne im Buch rundet die hübsche Aufmachung gelungen ab.

Fazit: Wer sich für fremde Kulturen interessiert oder einfach gerne auch mal ruhigere, erzählte Bücher mag, sollte hier zugreifen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Hatte mir mehr davon versprochen, 1. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Meister der Wünsche: Roman (Taschenbuch)
Eigentlich klang die Geschichte ja sehr vielversprechend. Eine Familiensaga aus dem fernen Pakistan, ein Land, das man selbst eigentlich nur durch die Nachrichten kennt und mit Krieg, Unruhen und Terrorismus verbindet.

Nachdem ich schon von "Drachenläufer" sehr fasziniert war und Ali Sethi von Khaled Hosseini hoch gelobt wird auf dem Buchcover, ging ich voller Spannung an diesen Roman heran.

Doch schon am Anfang tat ich mir schwer beim Lesen. Viele fremdklingende Namen, die man sich nicht leicht merken konnte brachten Schwierigkeiten beim Zuordnen der Personen. War man dann einigermaßen vertraut mit den Personen, gab es des öfteren Zeitsprünge. Geht es am Anfang vorallem um den jungen Pakistani Zaki als Student, kommt es später zu Sprüngen zurück zu seiner Kindheit, zum Leben seiner Oma und deren Schwester, dann wieder zum früheren Leben seiner Mutter und seines verstorbenen Vaters und hin und her.

Wenn man alle Geschichten zusammen verbindet ergibt sich prinzipiell die großartige Familiensage, die einem in der Inhaltsangabe versprochen wird. Aber es ist mühsam diese zu einem Großen und Ganzen zu verbinden und auch der Erzählstil ist manchmal etwas ermüdend, wenn die Geschichten und Erlebnisse aneinander gereiht werden und man das Gefühl hat nur der Autor selbst weiß, wie wichtig und emotional diese Geschichten sind.

Ein weiterer Aspekt, der mich persönlich beim Lesen gestört hat, waren die ständig eingeworfenen Begriffe aus der Landessprache, die man erst im hinteren Teil des Buches nachschlagen muss. Es wäre bequemer diese gleich als Vermerk auf der gleichen Seite erklärt zu bekommen. Außerdem verstehe ich es, wenn parteiliche, religiöse oder einfach traditionelle Begriffe in der Landessprache benutzt werden, die eine Erklärung benötigen. Einfache sprachliche Floskeln, wie "ok" oder "ja ja" finde ich aber einfach zu viel und belasten beim Lesen eher, als dass sie die Geschichte interessanter gestalten.
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