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TOP 1000 REZENSENTam 20. Februar 2013
Das Buch wurde mir von einem Freund, einem freiberuflichen Journalisten empfohlen und zum Lesen zur Verfügung gestellt - danke!

Die Studie zeigt ein "Nettes Netzwerk" der Macher der "veröffentlichten Meinungen": Medienvertreter, Politiker, Wirtschafts- und Verbandsfürsten vielfach miteinander über Institute, Stiftungen, Vereine, Gesellschaften etc. verflochten und ineinander verwebt. Es stellt sich bei der Lektüre die Frage, ob die veröffentlichte Meinung nur noch manipuliert ist - oder gibt es doch noch eine sachgerechte, abwägende Berichterstattung in den Medien.
Das Bauchgefühl meldete solche Dinge, wie diese von Uwe Krüger in seiner Studie angesprochen werden, vielfach in den letzten ein bis zwei Jahrzehnten. Indizien oder Fakten fehlten dem durchschnittlichen Bürger, und je nach dem, wo und zu wem das Bauchgefühl dann auch noch laut artikuliert wurde, dann hieß es schnell - Verschwörungstheoretiker oder Phantast.
Uwe Krüger hat m. E. hier eine sehr gute Recherchearbeit geleistet, nennt die Dinge sachlich beim Namen und zeigt dem Nicht-Eliten-Bürger, dass die Signale des Bauchgefühls ganz richtig zur Vorsicht gemahnten! Alleine das als Graphik abgebildete Netzwerk spricht Bände: "Allüberall die üblichen Verdächtigen"!

Mit etlichen seiner Ausführungen bin ich einverstanden, z. B. verschiedene Zielkonflikte, die Uwe Krüger, anspricht. Zwei solcher Punkte:
- Hauptstadtstudioleiter und gleichzeitig im Ehrenamt Berater der Regierung in Sicherheitsfragen - geht dies oder wirkt so etwas zurück auf die journalistische Arbeit?
- Kann ein Journalist, der Ressortchef für Außenpolitik ist, auch das Präsidiumsmitglied im Verein der Nato-Lobby-Arbeiter, der Deutschen Atlantischen Gesellschaft, spielen - oder wird er gegebenenfalls dann auch Lobby-Journalismus betreiben?

Lesen Sie die Ergebnisse dieser Studie selbst, machen Sie sich selbst ein Bild - und vor allem: Übernehmen Sie nicht einfach die Meinungen, die Sie ständig von den Mainstreammedien serviert bekommen, sondern durchdenken Sie diese Meldungen. Selberdenken, auch wenn viele führende Personen aus dem - von Uwe Krüger gut gezeichnetem Netzwerk - das Selberdenken als nicht hilfreich einstufen.
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am 20. September 2013
Der Leipziger Medienwissenschaftler Uwe Krüger hat in seiner Dissertation, die unter dem Titel „Medienmacht“ soeben erschienen ist, erstmalig ein institutionelles Macht- und Beziehungsgeflecht, in dem sich die „Opinion Leader“ wie Fische im Wasser bewegen, sowie den Einfluss von so genannten Alpha-Journalisten auf die Meinungsbildung durch führende „Leitmedien, untersucht. Das Ergebnis ist ernüchternd und erschreckend zugleich.

Krügers Thesen sind pointiert, spiegeln jedoch durchaus die Realität der täglichen Kommentare wider, und dies nicht nur in den Leitmedien. So würden sich die Kommentatoren der untersuchten Zeitungen wie „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ), „Süddeutsche Zeitung“ (SZ), „Die Zeit“ und „Die Welt“ einer Übernahme von Begriffen und Techniken der Kriegspropaganda bedienen. So spiele „Frieden als Wert an sich“ in diesen Medien „keine Rolle“. Ein Einsatz und ein Verlust an Menschenleben würden als „hinnehmbar oder sogar geboten“ erachtet. Es herrsche eine starke Identifikation mit „dem Westen“ vor; wer sich diesem widersetzte, werde der „Barbarei“ geziehen, der man mit „kalter Entschlossenheit“ begegnen müsse.

Diese spitzen Thesen werden anhand von ausgewählten Kommentaren von Klaus Frankenberger (FAZ), Stephan Kornelius (SZ), Josef Joffe (Die Zeit) und Michael Stürmer (Die Welt) exemplifiziert. Die Kapitel fünf bis sieben sind die entscheidenden, die ersten vier sind den theoretischen Ansprüchen einer Dissertation geschuldet. Diese „Alpha-Tiere“ des Journalismus lassen jedoch jegliche Distanz zu ihrem Gegenstand vermissen, ja, sie identifizieren sich mit den Vorgaben der Politik und begreifen sich als deren Transmissionsriemen, ohne die geopolitischen Vorstellungen kritisch zu hinterfragen.

Der Autor hat ein Geflecht verschiedenster Institutionen und Organisationen der Außenpolitik entworfen, in dem nur noch das Pentagon fehlt. In diesem organisatorischen „Wirrwarr“ ist die deutsche Medienelite „eingebettet“, unterhält ein „Ego-Netzwerk“ in diesem Nato-Milieu und verbreitet dessen expansive Ideen zum Teil kritiklos weiter, um die Kluft zwischen einer kriegswilligen Elite und einer kriegsunwilligen Bevölkerung zu schließen, was besonders für Deutschland zutrifft. Die „Vereinnahmung“ in dieses Sicherheitsmilieu wird besonders in Kapitel sechs deutlich, in dem es um die „Ausweitung der Kampfzone durch Eliten und Leitmedien“ geht. Unkritisch wird der so genannte „erweiterte Sicherheitsbegriff“, den die Kriegsstrategen des Pentagon und der Nato definiert haben, von den Journalisten übernommen, wider jegliche journalistische Distanz und ethische Hinterfragung der Prämissen. Die Panik-Mache, die von den politischen Eliten verbreitet wird, werde unkritisch von diesen „Leit-Journalisten“ in ihre Kommentare übernommen.

Krügers Untersuchung zeigt, wie eng Deutschlands Top-Journalisten mit dem außenpolitischen und militärischen Establishment verbunden sind, sodass die unterschiedlichen Interessen nicht mehr deutlich zu erkennen sind. Da es sich dabei um Journalisten handelt, die in Lohn und Brot von Medienkonzernen stehen, erscheint dies nicht verwunderlich. Es seien „Elite-Journalisten“ die nur für die Eliten schreiben. Warum sollen sie die Interessen der einfachen Menschen vertreten?

Der Autor fordert zu Recht eine gewisse Distanz zwischen Journaille und Sicherheitsestablishment. Wenn Journalisten in Gremien von sicherheitspolitischen Lobbyvereinen sitzen, können sie nicht mehr unbefangen über deren Strategien berichten. Vielleicht sollten sich die Medienkonzerne einmal die Mitgliedschaften ihrer meinungsführenden Journalisten ansehen, um feststellen zu können, dass diese mit einem Journalisten Ethos und einer unbefangenen Berichterstattung nicht mehr zu vereinbaren sind.

Dass Uwe Krügers Untersuchung diesen Medien nicht gefällt, darf vorausgesetzt werden, da diejenigen, die am häufigsten Kritik üben, auf Kritik überaus empfindlich reagieren. Eine erhellende Studie, die einiges über die wirklichen Interessen der deutschen Medienelite aussagt und deren Stellung erschüttern könnte.

Dr. Ludwig Watzal arbeitet als Journalist und Redakteur in Bonn.
11 Kommentar69 von 74 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Bei diesem Fachbuch zur Medienwissenschaft handelt es sich um die für eine breitere Leserschaft aufgearbeitete Dissertation von Uwe Krüger zum Thema Meinungsmacht aus dem Jahr 2011. Krüger analysiert den Einfluss von Eliten aus Politik und Wirtschaft auf Leitmedien und führende deutsche Journalisten. Die Ergebnisse kratzen am Selbstverständnis freier unabhängiger Medien und sind insbesondere für die Nutzer der Medien bedeutend.

Wie ausgeprägt sind die Verflechtungen zwischen Politik, Wirtschaft und Medien? Haben sich Journalisten in politische Elitezirkel einbinden lassen? Werden politisch erwünschte Denkweisen medial durchgesetzt? Ist der notwendige Sicherheitsabstand zwischen Journalisten und Eliten unterschritten?

Autor Krüger benennt im Vorwort Beispiele für Verbindungen zwischen Politik und Medien und nimmt das zum Anlass, das Thema mit wissenschaftlichen Methoden aufzuarbeiten. Er wendet die Methode "Soziale Netzwerkanalyse" an, um das Beziehungsgeflecht der Akteure zu untersuchen. Bei fast jedem dritten leitenden Journalisten stellt er bedenkliche Verflechtungen zu Eliten fest.

Für seine weiteren Untersuchungen pickt sich Krüger vier Journalisten heraus, die sich beruflich mit Fragen von Sicherheit, Verteidigung und Auslandseinsätzen der Bundeswehr beschäftigen. Er resümiert, dass die Argumentationen dieser (mit Eliten vernetzten) Journalisten unkritisch sind bzw. dem offiziellen Diskurs der Regierung entsprechen. (220) Aber es gilt, dass ein kausaler Zusammenhang nicht nachgewiesen werden kann.

Bei seinen weiteren Recherchen stellt Krüger fest, dass unsere Leitmedien, also unsere großen Zeitungen, über alternative Veranstaltungen (z.B. Friedenskonferenz als Alternative zur Münchener Sicherheitskonferenz) wenig bis gar nicht berichten. Insbesondere werden die Inhalte alternativer Konzepte unterschlagen. Eine kritische Reflexion der offiziellen Linie der Regierung findet in den Leitmedien nicht statt.

Wo liegen die Grenzen der Analysemöglichkeiten? Eine Koinzidenz zwischen Journalistenmeinung und Umgebungsmeinung kann unterschiedliche Gründe haben (ähnliche Interessen, ähnliche Biographie etc.); eine Kausalität kann nicht festgestellt werden. (145) Es dürfte auch schwierig sein, diese nachzuweisen. Dennoch liegen eklatante Verstöße gegen den ehernen Grundsatz vor: "Immer dabei sein – nie dazugehören". (147)

Das Buch ist wohl strukturiert, gründlich recherchiert und sehr anspruchsvoll. Die beschriebenen Zusammenhänge bestätigen Ahnungen, die bei vielen Menschen seit längerer Zeit vorhanden sind und liefern die Grundlage für den Einheitsbrei unserer großen Medien. Eine wirksame Kontrolle der Politik durch die Leitmedien findet nicht statt. Das Buch ist sachlich aufbereitet und recht informativ. Es liefert wichtige Erkenntnisse über unsere Medienwelt und sollte von vielen Menschen gelesen werden.
88 Kommentare39 von 42 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Oktober 2014
Meinungsmacht ist ursprünglich eine Dissertation. Aber keine Berührungsängste: Auch der Laie versteht (weil gut und übersichtlich geschrieben), wie die Netzwerke der Eliten ihre Meinung in die Öffentlichkeit durchdrücken: durch Journalisten, die sich bereitwillig vor ihren Karren spannen lassen. Das Buch ist eine gute Ergänzung zu dem Bestseller "Gekaufte Journalisten" von Udo Ulfkotte. Mit diesen beiden Büchern zusammen ist es nun keine Verschwörungstheorie mehr, dass wir Bürger von Politik, Geheimdiensten und Finanzelite brutal manipuliert und desinformiert werden. Danke für die Fakten an Uwe Krüger. Er sollte bald Professor werden, weil er mutig ist!
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am 9. September 2014
Am 29. April 2014 wurden in der ZDF-Sendung „Die Anstalt“ die Netzwerke und Verbindungsmuster einiger führender Journalisten von deutschen Leitmedien satirisch dargestellt. Das schien einen Nerv getroffen zu haben, entbrannte doch eine vergleichsweise heftige Auseinandersetzung zu diesem Thema. Ende Juli 2014 entfernte das ZDF nach einstweiligen Verfügungen von ZEIT-Mitherausgeber Josef Joffe und Zeit-Journalist Jochen Bittner die entsprechende Passage aus der in der senderinternen Mediathek verfügbaren Sendung. (Ungeachtet dessen ist die Sendung nach wie vor bei Youtube in kompletter Länge zu sehen!) Indirekt bezogen sich die Kabarettisten Max Uthoff und Claus von Wagner in der angesprochenen Sendung auf die Doktorarbeit des Journalismusforschers Uwe Krüger aus dem Jahr 2013.

Dieser hatte sich für seine Arbeit einen neuralgischen Punkt der Debatte um die Leitmedien hierzulande ausgesucht. Vorwürfe der parteiischen Darstellung, der ungenügenden Aufklärung und der manipulierenden Meinungsbildung an die Adresse der Medien sind eine beständig wachsende Diskussion in Deutschland. Besonders im Blick sind dabei die sogenannten Leitmedien. Doch abgesehen von Vermutungen und singulären Episoden von besonderer Deutlichkeit fehlten bisher die konkreten Fakten zur Untermauerung dieser Vorwürfe. Es ist das Verdienst von Uwe Krüger, sich diesem Thema mit Akribie angenommen zu haben und damit die diffuse Kritik an der einseitigen politischen Berichterstattung auf eine analytisch-akademische Ebene gehoben zu haben. Krüger setzt sich umfassend mit der Frage der Verbindung zwischen Journalismus und Elite auseinander und kann diese klar beantworten. Die Frage nach der Kausalität bleibt dabei offen, können doch die gesammelten Daten lediglich die - bislang oft vermutete - Koinzidenz bestätigen.

Ausgehend von einer genauen Definition von Eliten, Elitenmedien und Leitmedien und einem Überblick über die verschiedenen Konzepte der Journalismusforschung, arbeitet sich Krüger zum eigentlichen Anliegen seiner Doktorarbeit vor: einer Sozialen Netzwerkanalyse, die die Vernetzung von Alphajournalismus und Elite empirisch belegt. Beispielhaft werden die Verbindungen von vier Journalisten genauer untersucht und ihr journalistisches Wirken in einem definierten Zeitraum auf Affinität mit den Positionen und Forderungen von Eliten dargelegt. Die Rede ist von ZEIT-Mitherausgeber Josef Joffe, SZ-Ressortleiter Stefan Kornelius, FAZ-Ressortleiter Klaus-Dieter Frankenberger und WELT-Chefkorrespondent Michael Stürmer. Mit einer Vielzahl von Zitaten gelingt es Krüger in dem Wirken der Journalisten die unmittelbare Nähe zu Verlautbarungen der Bundesregierung, anderer Administrationen und Organisationen wie der NATO heraus zu arbeiten.

Ein Vergleich der Berichterstattung zur Münchner Sicherheitskonferenz und der Gegenveranstaltung Münchner Friedenskonferenz von fünf überregionalen Zeitungen beschließt die Arbeit Krügers. Dabei wurden Zeitungen ausgewählt, die die weltanschauliche Rechts-Links-Spanne abbilden, intensiv zum Thema berichteten und auf dem überregionalen Markt verschiedene Milieus bedienen. Das Ergebnis überrascht nicht und bestätigt die in der Netzwerkanalyse gewonnenen Erkenntnisse. Daraus ableitend stellt Krüger in seinem Fazit Folgerungen für die journalistische Ethik vor, die zumindest diskutiert werden sollten und einen Weg aus der Krise der politischen Berichterstattung in Deutschland weisen.
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am 16. Januar 2014
Dieses Buch von Uwe Krüger, ursprünglich eine Dissertation, die lesbar gemacht wurde für interessierte Laien. Es reicht nicht, Vermutungen darüber anzustellen, wieviel Wahrheit in den Medien steckt. Man sollte "Meinungsmacht" lesen. Es ist nicht unbedingt leicht zu lesen, aber es ist aufgrund von Mangel vergleichbarer Bücher ein Juwel.
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am 15. Oktober 2014
In seiner recht gut lesbaren Dissertation stellt der Medienwissenschaftlern theoretisch und praktisch dar, wie und warum die Nachrichten in den deutschen Leitmedien ihren Spin bekommen. Im praktischen Teil zeigt er auf, welche informellen Gruppen es gibt, in denen die Journalisten sich mit den Mächtigen vernetzen und von diesen beeinflusst und mit selektiven Informationen gefüttert werden. Ein sehr aufschlussreiches Werk. Und als Journalist würde ich sagen: er trifft den Nagel wirklich auf den Kopf.
Übrigens hat gerade (Oktober 2014) Zeit-Herausgeber Josef Joffe vor Gericht eine erste Etappe gegen die Macher der ZDF-Satiresendung "Die Anstalt" verloren. Diese hatten sich bei der Darstellung der vielen nicht erklärten Interessenkonflikte von Joffe und einigen Kollegen auf das Buch von Krüger gestützt. Joffe hatte eine einstweilige Verfügung erwirkt, die es dem ZDF verbot zu behaupten, Joffe sei in acht transatlantischen Interessenvertretungen Mitglied. Das Gericht kassierte die Verfügung wieder ein. Das Hauptsacheverfahren soll im November stattfinden.
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am 10. Juni 2014
Dieses Buch beschreibt detailiert, wie über die Mainstreammedien Meinungen geformt und unter das Volk gebracht werden. Ein sehr interessantes und aufschlussreiches Buch für alle, die bereit sind, einen Blick 'hinter die Kulissen' zu wagen. Nach meiner Meinung ein Buch, das jeder kritisch denkende Bürger einmal gelesen haben sollte.
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am 8. August 2014
Der Autor hat diese Arbeit sehr analytisch und doch für den Laien fast immer gut verständlich verfasst. Zusammenhänge werden gründlich analysiert und zum Teil mit Tabellen und Schaubildern illustriert ohne zu langweilen.
Wer dieses Buch gelesen hat wird die Medien künftig mit wissenden und kritischen Augen lesen. Ein Muß für jeden der schon immer wissen wollte warum vor allem die Leitmedien immer der gleichen, (meist nicht gerade menschenfreundlichen) Meinung sind.
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am 17. Juli 2014
Der Inhalt ist eigentlich eine wissenschaftliche Arbeit, welche etwas zu einem Buch umgearbeitet wurde. "Meinungsmacht" ist gut lesbar und die Probleme werden klar benannt. Für den "neutralen" "Qualitätsjournalismus" ist diese genaue Arbeit an sich eher "gemein", da das Buch somit nicht als krude Verschwörungstheorie abgekanzelt werden kann. Bände spricht auch das schweigen der vier Meinungsmafiosie, welche im Buch klar benannt wurden, sich aber dazu nicht äußern wollten.

Das ist Problem ist, wir sehen hier nur Ausschnitte, die auch sichtbar gemacht werden konnten. Die Verfilzung dürfte noch um einiges schlimmer ausfallen. Wer in der heutigen Wissensgesellschaft noch glaubt von den Massenmedien gut und vorallem objektiv informiert zu werden, wundert sich auch noch, warum er an der Wahlurne nichts bewegen kann.

Viel Spaß beim Lesen.
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