das buch besticht durch eine durchgehend stille negation von Familienbanden, Schule und zwischenmenschliche Beziehungen. Es läßt sich sehr gut lesen und wimmelt nur so von kleinen gemeinheiten die man bei sich selber auch finden kann, Bsp. Hochzeit: Zitat: "Er kam gerade hinter ihrem Rücken auf sie zu. Sie sah ihn nicht. Obwohl ich mich dafür schämte, konnte ich den Gedanken, wie viele der Jungs aus dem Füßballverein, die unter dem Podium gerade besoffen >>Lang lebe die Liebe<< lallten, im Dunkel der Schloßallee stöhnend auf ihr gelegen haben mochten, nicht unterdrücken. Ich zwang mich, an etwas anderes zu denken."