Zu "Meine Teuflische Nachbarn" will ich nur so viel sagen, dass er mein liebster 80er Hanks-Film ist. Wundervolles Drehbuch, fantastischer Soundtrack, hervorragende Schauspieler. Liebevolle Dialoge. Ein perfekter Film, der sogar 6 Sterne verdient hat.
"Geschenkt ist noch zu teuer" ist eine einzige Enttäuschung. Und das nicht wegen der neuen Synchro von Hanks, an die ich mich nach 20-30 Minuten gewöhnen konnte. Mich hat mehr der altbackende Dick&Doof-Humor bezüglich des dürftigsten Darstellers des Films angeekelt: Das Haus. Durchbrechende Betten, Wannen, Wände, Brände usw. sind schon seit Erfindung des Farbfilms nicht mehr lustig. Alle angestaubten "Gags" rund ums Haus waren so vorhersehbar und albern, als ob ich mir einen der schlechteren Mel Brooks angeschaut hätte. Nur hier und da blitzte etwas engagiertere Wortkomik auf und erst als sich die Vor-Ehekrise zwischen Tom Hanks und Shelley Long abzeichnete, nahm der Film endlich Fahrt auf und schien sich endlich mit Sinn zu füllen. Dieses Szenario hätte nur 40 Minuten eher beginnen müssen, damit der Film noch zu retten gewesen wäre. Auch bezeichnend war die erste und letzte Szene des Films mit Tom Hanks Daddy, die im Grunde nichts mit dem ganzen Geschehen zu tun hatten. Jaja, der Klamauk war echt bodenlos. Ich sage nur Hitlers Poolreiniger... ohjemine... der in der großen weiten Welt auch den Hanks-Daddy verarscht... ohjeminemine... Hitlers Poolreiniger... verdammt das ist so schlecht, das kann eigentlich nur aus Mel Brooks Gehirnwindungen kommen.