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Meine schöne Schwester: Der Weg in die Magersucht
 
 
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Meine schöne Schwester: Der Weg in die Magersucht [Broschiert]

Brigitte Blobel
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (30 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 219 Seiten
  • Verlag: Arena (Juni 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3401027352
  • ISBN-13: 978-3401027357
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (30 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 135.723 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Brigitte Blobel
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Kaum einem Autor gelingt das, was Brigitte Blobel meisterhaft versteht: Sperrige, brisante Themen authentisch und sensibel darzustellen, jedoch gleichzeitig auch spannend und unterhaltsam zu erzählen. Immer am Puls der Zeit und mit der Zielgruppe auf Augenhöhe schreibt sich Brigitte Blobel in die Herzen der Jugendlichen - aber auch in die der Lehrer und Vermittler.

Umschlagtext

Dana und ihre Schwester Beate könnten unterschiedlicher nicht sein. Beate sieht toll aus, Dana hingegen trägt noch ihren Babyspeck mit sich herum. Sie sehnt sich nach Aufmerksamkeit und Anerkennung und tröstet sich mit Essen - bis sie beschließt abzunehmen. Die Abmagerungskur entwickelt sich zum Zwang: Dana wird magersüchtig.
Eine aufwühlende Geschichte über ein Thema, von dem in Deutschland über 220.000 Mädchen betroffen sind.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ich weiß ja nicht... 18. Juli 2010
Von A.D.
Format:Broschiert
Die Meinungen zu diesem Buch gehen ja sehr weit auseinander und ich muss sagen, dass ich auch an der Qualität der Geschichte zweifle.
Ich gehe in die 8. Klasse und wir lasen dieses Buch als Schullektüre. Ich finde nicht, dass sich diese Erzählung wirklich ernsthaft mit der Thematik Magersucht auseinandersetzt.

Sprachlich ist die Geschichte ganz nett, aber auch relativ einfach geschrieben und lässt sich gut & schnell lesen.
Der Inhalt lässt allerdings zu wünschen übrig.
Die Vorgeschichte und auch das Ende sind vergleichsweise lang, im Gegensatz zum eher kurz geratenen Mittelteil, der eigentlich gerade den wichtigsten Teil darstellt.

Die Vorgeschichte beginnt interessant und man kann sich gut in die Situation von Dana hineinversetzen.
Das Ende ist etwas zu seicht und alles endet glücklich und alle haben sich lieb, was ich nicht gerade als realitätsnah bezeichnen würde. Außerdem bekommt Dana durch ihre Krankheit wirklich die Aufmerksamkeit, nach der sie sich zuvor so sehr gesehnt hat.Sie erreicht durch ihre Anorexik sogar, dass sich ihr heimlicher Schwarm Thomas in sie verliebt, ganz plötzlich, als sie schon abgenommen hat. Ihre Familie wird auch aufmerksam und ihre Eltern und sogar ihre Schwester, die ihr vorher gar nicht gegönnt hat, machen sich auf einmal schreckliche Sorgen um sie.

Im Mittelteil (also der eigentlichen Krankheitsphase) geht es, meiner Meinung nach viel zu schnell voran. Am Anfang wiegt die 16 - jährige Dana bei einer Größe von 1,65m 69kg, was zugegeben deutlich über dem Normalgewicht liegt. Anfangs wird ausführlichst beschrieben, wie viel sie doch isst, weil sie keine Freunde hat und irgendwie immer deprimiert ist und sich am liebsten nur noch verstecken würde . Wie "zufällig" isst sie eines abends einmal nichts und fühlt sich augenblicklich ein Stückchen besser und beschließt, von nun an gar nichts mehr zu sich zu nehmen.
Sie macht sich nur noch Gedanken um Essen, Kalorienwerte und ihr Gewicht. Zu Anfang ihrer Krankheit wird noch beschrieben, wie sie fast ein halbes Kilo (also nicht besonders viel) in 2 Tagen abnimmt.Ein paar Kapitel später wiegt sie bereits 15 Kilo weniger, und denkt sich, sie müsse noch mehr abnehmen, aber ein Anfang sei gemacht. Was mich verwirrt hat, ist der fast gar nicht mehr vorhandene Überblick auf ihren Zustand. Zwei (!) Kapitel später wiegt sie noch einmal 10 Kilogramm weniger und als ihre Familie merkt, dass sie über 25 (!) Kilo abgenommen hat, muss sie schon ins Krankenhaus.

Besonders gestört haben mich an dem Buch folgende Sachen:

- der Umgang der Familie und auch der Sportlehrerin mit Dana finde ich gänzlich unrealistisch. Danas Mutter sagt z.B. vor ihren Augen zu ihrer älteren Schwester Beate, dass doch Beate ihre "Beste und Schönste" sei. Dana beobachtet das Ganze und nimmt es scheinbar als normal hin
- außerdem hört Dana zufällig vor dem Sportunterricht mit, als ihre Sportlehrerin vor allen anderen Schülern über Danas Figurprobleme herzieht. ("Fehlt noch jemand?", fragt die Lehrerin. Schülerin: "Ja, die Dana."- Lehrerin: "Naja, wir können ja schon mal ohne sie anfangen. Die Dana dauert ja immer ein bisschen länger, bis sie in ihrem Gymnastikanzug steckt". Kichern unter den anderen Schülerinnen.)
Als Dana an die 10 Kilo abgenommen hat, wird sie von den Schülerinnen und vor allem der Lehrerin dafür zu höchst bewundert.
-> Dieses Verhalten halte ich für ganz und gar unrealistisch. (Normalerweise sollten Erwachsene, und vor allem Lehrer Vorbilder sein, und man zieht nicht über Leute her, die vielleicht etwas mehr auf den Rippen haben.)

-Am Meisten hat mich aber die Aussage des Arztes, der die Magersucht bei Dana entdeckt hat, gestört. (Dana hat manchmal nachts Heißhunger, isst ganz viel auf einmal und muss sich anschließend deswegen erbrechen) Der Arzt fragt: "Und du isst wirklich gar nichts?" - Dana: "Schon, aber manchmal in der Nacht..." - "...Stopfst du alles in dich hinein und übergibst dich nachher", vervollständigt der Arzt ihren Satz. Dana fragt: "Woher wissen Sie das?"
der Arzt: "Es ist immer das gleiche Krankheitsbild bei der Magersucht."
Dieser Satz hat mich zutiefst geärgert. Ist doch glasklar, dass es mehrere, unterschiedliche Krankheitsbilder bei der Anorexie gibt, oder?
Als wären alle Magersüchtigen gleich....

Im Großen und Ganzen konnte ich das Buch schon gut lesen, aber inhaltlich ist es nicht gelungen.
Es gibt bessere Bücher zu empfehlen!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Na ja... 19. Dezember 2008
Von Philothea
Format:Broschiert
Sprachlich ist das Buch sehr einfach geschrieben, die Thematik hat mich sehr angesprochen, aber inhaltlich ist das Buch eher naja.

Dana ist das hässliche Entlein neben ihrer wunderhübschen Schwester Beate. Um ihren Frust zu erdrücken, isst sie. Ihr einziger Freund ist ihr Hund, denn ihre Mitschüler machen sie wegen ihrer Figur blöd an, aber auch ihre Schwester. Ihre Eltern sind nicht fähig, ihr auch zu zeigen, dass sie sie leben und sagen selbst in Danas Anwesenheit, dass Beate doch ihre Lieblingstochter ist. Als Dana einmal "versehentlich" nichts gegessen hat, gefällt ihr dieses Gefühl und sie beschließt, fortan nichts mehr zu essen... Der Weg in die Magersucht ist also geebnet.

Das Buch beschreibt ewig lange, wie arm Dana ist, wie sie von ihren Mitschülern beleidigt und von ihrer Familie nicht beachtet wird. Als sie beschließt, nichts mehr zu essen, ist das Buch schon sehr weit fortgeschritten und die Krankheit an sich oder gar eine etwaige Therapie finden in dem Buch fast gar keinen Platz. Das Buch strotzt vielmehr nur so von Klischees (bei dieser Familie muss man ja fast magersüchtig werden). Die Gefühle von Dana als "Dicke" werden zwar gut beschrieben, jedoch bekommt man von ihrer Gedankenwelt als Dünne/Magersüchtige fast nichts mit, sodass es für den Leser (für Dana sowieso) richtig eine Überraschung ist, als ihr der Arzt diese Krankheit diagnostiziert. Überhaupt... Magersucht, was soll das für eine Krankheit sein, davon haben wir noch nie gehört? Und als die Mutter von der Diagnose hört, kommt das Kind sofort ins Krankenhaus. Die Ärzte dort werden ihr schon helfen können. Und im Krankenhaus... war ja klar (und passend zum Buch), dass sie gerade da mit einem todkranken Mädchen im gleichen Zimmer landet und dort ihre Lebenslust wieder entdeckt.
Von der Therapie dort, von ihren Gedanken und Gefühlen, von den Gründen, die sie dazu bringen, gesund werden zu wollen, ist hier nichts zu lesen. Es passiert einfach. Auch die Einsicht, dass sie krank ist, kommt nicht "lesbar". Auf einmal ist sie einfach wieder da.

Das ganze Buch wirkt in Bezug auf die Krankheit unglaubwürdig, selbst wenn es bloß ein Jugendbuch ist. Es gibt duraus bessere, die auch mit sehr viel mehr Einfühlungsvermögen und Sensibiltät geschrieben sind.
Das Buch sorgt höchstens für kurzweilige Unterhaltung, aber erwarten darf man sich nicht zu viel.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Läßt stark nach 22. Juni 2000
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Der Anfang des Buches ist eigentlich ganz vielversprechend, doch schnell fällt es deutlich ab. B. Blobel lässt sich nicht auf die Krankheit ein, bleibt oberflächlich. Ich finde die Beziehung zu Thomas unpassend, da der erst richtig auf Dana aufmerksam wird, als sie so eine "tolle Figur" hat.
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Ich finde das Buch klasse.
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Veröffentlicht am 10. Juni 2008 von Lisi
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