Wer nun geglaubt hat, hier würde nun endlich die Lücke geschlossen und Herr Biolek würde nun Wein zu seinen Rezepten empfehlen, der wird enttäuscht. Das "Wein wie ich ihn mag" ist wortwörtlich zu nehmen, er beschreibt wie die Rebsorten und Weine verschiedener Herkunftsgebiete schmecken müssen, damit er sie trinkt. Dafür verschwendet er auch noch 35 Seiten seines Buches. Der Informationsgehalt dieses Kapitels ist äußerst gering. Anschließend, und das macht selbstverständlich den Hauptteil des Buches aus, werden weitere Rezepte beschrieben. Die Rezepte sind in gewohnter Weise ausgefeilt und wenn man sich an die Beschreibung hält, gelingt es auch. Leider findet man nicht so viele ausgefallene Sachen mehr, aber dennoch kann hier der Kochneuling sein Repertoire erweitern und wird bei Mißlingen von netten Zeichnungen aufgeheitert. Leider sind keine Fotografien der Gerichte vorhanden, aber dafür von einen freundlich lächelnden und vor Lebensfreude versprühenden Biolek, der sogar teilweise Wein mit Freuden trinkt. Meiner Meinung ein Buch allenfalls für Kochneulinge, da doch recht detailiert beschrieben wird wie man die einzelnen Sachen macht, aber auf jeden Fall stark überteuert. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)