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Pressenotiz zu : Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.03.2000
Der Debütroman des Berliner Jungautoren, der "aus tausendundeins Erinnerungsfädchen" besteht, hat Alexandra M. Kedves, so scheint es, unterhalten, wenn auch nicht begeistert. Dass nicht nur an den jeweiligen Beinkleidern ganze Wortkaskaden der Erinnerung hängen und dann auch losbrechen dürfen, sondern auch an allem, wirklich allem anderen sich Szenen erinnern lassen aus Familie, Kinderzimmer und Klavierstunden, will sie gerne glauben, und auch, dass in diesem Leben alles vorwiegend aus Kunststoff ist (selbstredend auch die Hosen). Aber letztlich hat die jungberliner "Décadence" sie wohl eher ermüdet, selbst wenn das alles recht beeindruckend ist.
© Perlentaucher Medien GmbH
Der Debütroman des Berliner Jungautoren, der "aus tausendundeins Erinnerungsfädchen" besteht, hat Alexandra M. Kedves, so scheint es, unterhalten, wenn auch nicht begeistert. Dass nicht nur an den jeweiligen Beinkleidern ganze Wortkaskaden der Erinnerung hängen und dann auch losbrechen dürfen, sondern auch an allem, wirklich allem anderen sich Szenen erinnern lassen aus Familie, Kinderzimmer und Klavierstunden, will sie gerne glauben, und auch, dass in diesem Leben alles vorwiegend aus Kunststoff ist (selbstredend auch die Hosen). Aber letztlich hat die jungberliner "Décadence" sie wohl eher ermüdet, selbst wenn das alles recht beeindruckend ist.
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Kurzbeschreibung
Für die allermeisten ist eine Hose nicht viel mehr als ein Stück Stoff. Nicht so für den Ich-Erzähler dieses außergewöhnlichen Debütromans mit seiner nachtblauen Hose. Vielleicht liegt es daran, dass er an jenem Tag, als er die Hose erstmals trägt, eine junge Frau kennenlernt. Eine Berliner Liebesgeschichte schließt sich an, eine Reise an den Rhein und in die Kindheit einer Generation.
Über den Autor
David Wagner, geboren 1971, studierte Literatur und Kunstgeschichte in Bonn, Paris und Berlin. Nach zahlreichen Auslandsaufenthalten lebt er als freier Autor und Journalist in Berlin. Buchveröffentlichungen, Auszeichnungen u.a. mit dem Alfred-Döblin-Stipendium und dem Walter-Serner-Preis.