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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Februar 2009
Da ich den ersten Band superlustig fand, habe ich mir diesen zweiten bestellt, doch leider muss ich sagen, dass Maiwald hier nicht mehr viel Lesenswertes bzw. gar Lustiges bietet.

Es kommt mir wie ein halbherziges Verlegenheitsbuch vor, nach dem Motto, na, dann sauge ich mir halt noch etwas aus den Fingern, die Leute werden es schon kaufen, weil der erste Band gut war.

Die Themen wiederholen sich, Fussball, diesmal aber nicht so lustig beschrieben wie in Band 1, also für Nicht-Fussballfans langweilig.

Was noch, Golf, weil Maiwald zufällig ein bisschen Golf spielt.

Des Autors ewig sportlichere Frau und seine eigene sportliche Unzulänglichkeit, das koennte man auch kürzer abhandeln. Sonst erfährt man fast nichts über seine Frau, außer, dass sie gerne zu Ikea und H&M geht, aber das tun Millionen anderer Ehefrauen auch. Weniger banal wäre es, wenn es lustig beschrieben wäre, ist es aber nicht.

Maiwalds kleine Kinder kommen vor, aber wirklich Interessantes oder Amüsantes über das Leben mit Kindern in Italien hat er, im Gegensatz zu Tim Parks oder Stefan Ulrich ("Ein Jahr in Rom") zum Beispiel, nicht zu sagen.

Sogar das Getippse einer Tochter im Vorschulalter bekommt ein eigenes "Kapitel", aus wenigen Zeilen bestehend, was dann nur noch etwas von der Peinlichkeit eines stolzen, noch relativen Neu-Vaters hat, der aller Welt erzählen muss, wie Klasse seine Kinder sind. Soetwas schickt man vielleicht den Grosseltern und wohlmeinenden Tanten, aber damit ein Buch zu füllen ist Geldmacherei.

Schwiegermutter Minnie, immerhin Titelheldin, bleibt eine relativ schemenhafte Figur, deren eigentlicher Charakter im Dunkeln bleibt. Besonders cool scheint sie auch nicht zu sein.
Man erfährt nur, dass sie viel und gut kocht, ihrem Schwiegersohn Kleidung kauft und das einzig Coole ist wohl, dass sie keine Angst vor dem Zahnarzt hat. Gut, da es die "echte" Schwiegermutter ist, darf man wohl nicht gerade die intimsten Geheimnisse erwarten, aber ein bisschen mehr Leben hätte der Autor ihr durchaus schreiberisch einhauchen koennen.

Nicht besonders empfehlenswert, aber doch lesbar.

Und doch 2 Sterne weil etwa zwei Stellen ein bisschen erheiternd sind, in manchen Sachen Maiwald dann doch Recht hat und weil er aus Braunschweig ist.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Dieses Buch ist mittlerweile das Dritte, dass ich aus Stefan Maiwalds Feder und über seine Familie gelesen habe. Ich muss gestehen, ein großer Fan seiner Erzählungen geworden zu sein. Er gibt seinen Erinnerungen diese besondere Prise Humor bei und schildert die Erlebnisse auf seine ganz eigene ironische Art, die man mittlerweile richtig schätzen gelernt hat.

Und so lässt er seine Leser schon mal laut auflachen, während ein andauerndes Schmunzeln eigentlich die ganze Lesezeit über anhält. Das Buch beiseite legen? Nein, das geht leider gar nicht! So kam es dann auch, dass ich dieses schmale Bändchen an einem Abend innerhalb weniger Stunden durch las.

Der Autor hat uns diesmal neue Geschichten aus seinem Leben und dem seiner italienischen Familie mitgebracht, Erzählungen aus dem Alltag, die ihre Leser dennoch fesseln. Das ist zum Großteil Maiwalds ganz eigenem Schreibstil zu verdanken, und dass er manches Familienmitglied, nicht selten sich selbst, schonmal ordentlich auf die Schippe nimmt.

Da lesen wir von seinen ungewöhnlichen Skifahrkünsten, von Kindergeburtstagen und Kostümwettbewerben, von dem herausragenden sportlichen Talent seiner Frau und von Minnie, die nicht nur alles im Blick hat sondern auch köstliche Mahlzeiten zuzubereiten weiß. Er erzählt von Trüffeln, seiner Lieblings-Pasta-Sauce und von Dingen, die er an Italien nicht mag, gibt praktische Sprachtipps für Italienreisende und erzählt uns von seinen Weihnachtsgeschenkeplänen ...

Während man so in den Erinnerungen des Autors schwelgt, vergisst man alles um sich herum, die Zeit, das Essen, einfach alles. Irgendwie hat man das Gefühl, man stehe selbst auf der Insel Grado und könnte Stefan Maiwalds Familie mit eigenen Augen sehen.

Ich bin bereits jetzt gespannt auf den vierten Band und vielleicht haben seine Leser das Glück mit einem kleinen Fototeil noch mehr am Leben des Autors und seinen großartigen Erzählungen teilnehmen zu können.

Fazit: Wie immer fantastisch!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. Mai 2009
Dieses Buch ist nicht nur eine "wunderbar rasante Abfolge vergnüglicher Episoden" aus der Welt südlich der Alpen wie es der Bucheinband verspricht, nein, Stefan Maiwald lässt uns anrührend intensiv und voll Witz teilhaben an dem turbulenten Leben in der italienischen Großfamilie. Schon in seinem ersten Buch "Laura, Luca, Leo und ich" nahm er uns mit auf eine chaotische Reise voll Ironie, bei der man am Ende das Gefühl hatte selbst Teil seiner Familie zu sein.
Hier nun ist die Protagonistin Minnie, die Schwiegermutter, die nicht nur (verzweifelt) versucht aus Maiwald einen waschechten Italiener (rosa Hemden, rote Hosen!!) zu machen, sondern auch auf dominant, liebenswert- lustige Weise (natürlich ohne gefragt worden zu sein) die Erziehung der Kinder übernommen hat. Und da wir uns in Italien befinden sieht das Ganze dann so aus: Minnie ist unumstößlicher AC-Mailand Fan, heißt also, hier werden die Kinder mit der gesamten AC-Produktpalette wie ein Christbaum geschmückt wobei alle Regeln des guten Kleidungsstils über den Haufen geschmissen werden um dann lautstark, rechts und links neben dem Fernseher aufgestellt, unter Minnies fuchtelnden Anweisungen, die Fangesänge zu proben, natürlich im Kanon. Wenns um Fußball geht, da kennen sie eben keine Verwandten, die Italiener!
Man könnte sagen Minnie führt aufopferungsvoll ein erfolgreiches Kleinunternehmen, was Maiwald so köstlich lebendig beschreibt, das man gar nicht mehr auftauchen will aus diesem Leben der Pasta, des Fussballs, des Geruchs der Lagune, des Feilschens (eine von Minnies Spezialitäten), dem wohltuenden Klang der italienischen Sprache der, obwohl man sie selber weder spricht noch versteht, sich wie ein warmer Sommerwind (kann u.U. des öfteren auch mal als Tornado verkleidet daherkommen) im inneren Ohr festsetzt und ganz neidfrei kommt man am Ende zu dem Schluß: Minnie ist tatsächlich cool, und zwar ordentlich!!
Dieses Buch besteht nicht nur aus den fantastischen Kurzepisoden, nein, wir haben hier, wie praktisch, gleich noch einen Reise- und Sprachführer (mit Inseider- Tipps!!), ein Buch über Verhaltensregeln in italienischen Restaurants, womit man echt beeindrucken kann (ich habs letzte Woche in Ligurien getestet: "Complimenti"!) und zu guter Letzt wird unser Allgemeinwissen erfrischend erweitert ohne, Gott sei dank, klugscheißerisch daherzukommen: Kennen Sie den Unterschied zwischen schwarzen und weißen Trüffeln? Halbfinale Deutschland-Italien 2006. Können Sie sich noch an die Highlights erinnern? Nein? Gut, "meine Schwiegermutter ist cooler als deine" lesen, dann wissen Sie's.
Prädikat sehr wertvoll!
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Die Vortsetzung von Laura, Leo, Luca und ich.
Immer noch humorvoll und mit ordentlich Sprachwitz, aber nicht so originell wie der erste Teil.
Auch der Italieneinblickteil ist nicht mehr sooo intensiv wie im ersten Teil. Eher der Eindruck: Teil 1 war erfolgreich, also schieben wir einen hinterher.

Fazit: Für Fans von Hr. Maiwald zu empfehlen. Und man sollte den ersten Teil gelesen haben um alles zu verstehen.
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am 22. September 2010
Ein sehr kurzweilig geschriebenes Büchlein, das einen immer wieder schmunzeln lässt, weil einem die eine oder andere Episode so bekannt vorkommt. Für Italienfans
ein absolutes Schmunzelbuch, das man auch mal weg legen kann, und ohne Schwierigkeiten den Faden wieder findet, um bei einem Gläschen Chianti wieder anzuknüpfen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Dezember 2009
Hab mich halb tot gelacht bei dem Buch!
Leider war auch eine Story drin , die mir weniger gefallen hat aber im Großen und Ganzen einfach genial und witzig geschrieben! Sehr viel Selbstironie des Autors! Muss mir unbedingt noch andere Bücher von Stefan Maiwald kaufen!
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am 28. Februar 2010
Natürlich kam mir das Thema bekannt vor, denn "Maria, ihm schmeckst nicht" von Jan Weiler kannte ich schon. Trotzdem ist dies Büchlein lesenswert. Da ist die ganze Familie ein wenig absonderlich, und nicht nur die Schwiegermutter.
Habe viel gelacht.
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am 11. Februar 2012
für alle, die das erste buch lieben (wie ich) ist das 2te buch "meine schwiegermutter ist cooler als deine" ein muss !!!

beide bücher sind wie ein traum. wunderbar, lustig und fesselnd ;)

viel spaß beim lesen!
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am 6. Januar 2013
Nette Kurzgeschichten für kurze Lesezeiten gut im Urlaub oder mit Kindern wenn Abends die Kraft nicht mehr für "Krieg und Frieden" ausreicht
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Januar 2009
Beim Lesen des ersten Buchs habe ich mich großartig unterhalten und mich gefreut, als ich sah, dass der zweite Band erscheint. Nun, gelesen ist er schnell. Doch der Funke springt diesmal bei mir nicht über. Habe den Kauf bereut.
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