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Meine Schwester Madonna und ich
 
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Meine Schwester Madonna und ich [Gebundene Ausgabe]

Christopher Ciccone , Wendy Leigh
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
  • Verlag: Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag (24. Oktober 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3896028677
  • ISBN-13: 978-3896028679
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 14,4 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 280.980 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Ciccones außerordentliche Memoiren beruhen auf 47 Jahren, die er mit seiner Schwester aufgewachsen ist und in denen er mit ihr gearbeitet hat. In dieser Zeit war er Madonna so nah wie kein anderer. Als ihr Bruder, aber auch als Tänzer, persönlicher Assistent, Dekorateur, Art und Tour Director spielte er immer eine wichtige Rolle im Leben der Künstlerin. In seinem Buch beschreibt Christopher Ciccone die Seite von Madonna, die noch niemand sonst kennen lernen durfte - bis jetzt. Dank ihrem Bruder ist es nun möglich, mehr über die wirkliche Frau hinter der glitzernden Fassade zu erfahren.

Ciccone erzählt aus erster Hand von den verschiedenen Lebensphasen Madonnas: von der verwöhnten Tochter über das Material Girl bis hin zur Grande Dame Englands. Sein Leben war stets mit dem seiner Schwester auf das Engste verbunden. Nun lässt Ciccone ein Spiegelbild seiner legendären Schwester entstehen - und ist dabei alles andere als zurückhaltend.


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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Mag ich Madonna nun weniger, nachdem ich das Enthüllungsbuch ihres Bruders gelesen habe? Nein. Denn ich hatte ja auch nicht nie erwartet, dass Madonna ein Synonym für Engel sei. Als ihr Stern aufging, meinte ich allerdings, diese Frau habe sich ein Pseudonym zugelegt und heiße in Wirklichkeit gar nicht so. Denn mit ihrer Biografie begann ich mich erst zu beschäftigen, als ich nach den Gründen zu suchen begann, warum wir frühe Bindungsmuster nicht mehr loswerden und unsere persönlichen Heldinnen und Helden brauchen. Kurz: Ich ging ziemlich nüchtern an dieses Buch heran und interessierte mich mehr für das Innenleben von Christopher Ciccone als für die Charakterschwächen seiner Schwester.

Die ersten Sympathiepunkte konnte Christopher Ciccone mit seinem Entscheid buchen, sich beim Schreiben von einer professionellen Ghostwriterin unterstützen zu lassen. Denn ist der Inhalt nicht weltbewegend, sollte wenigstens die Lektüre Spaß machen. Das ist dem Autorenteam denn auch gelungen, wird doch gar nicht erst versucht, eine persönliche Berichterstattung auf literarisches Niveau zu hieven. Wenn ich also von einem angenehmen Plauderton spreche, meine ich das überhaupt nicht negativ, sondern halte diesen Sprachstil für überaus passend. Wie ein etwas überengagierter Museumswächter zeigt Christopher Ciccone den Besuchern auch Räumlichkeiten, zu denen sie laut Programm eigentlich keinen Zutritt hätten. Und um den Reglementsverstoss zu kaschieren, spricht er in den verbotenen Zonen genauso wie an den offiziellen Örtlichkeiten. Diese Unaufgeregtheit gefällt mir vielleicht auch deshalb, weil ich ähnliche Erfahrungen machte, als mir durch eine persönliche Verbandelung mit Keith Richards der Blick hinter die Bühnen von Megaprominenten erlaubt wurde. Schon nach kurzer Zeit kommt man zur wenig überraschenden Erkenntnis, dass Menschen auch dann Menschen bleiben, wenn sie auf dem Olymp sitzen. Hätte sich Christopher Ciccone auf die Rolle eines Museumsführers beschränkt, wäre vielleicht ein tolles Buch herausgekommen. Aber das gemeine Volk hinter die Kulissen blicken zu lassen, war ganz offensichtlich nicht der Grund, warum der Bruder von Madonna ein Buch schrieb. Und selbst die schöne Aussicht, damit gutes Geld zu verdienen, gab kaum den Ausschlag. Auf diesen 350 Seiten geht es auch oder vor allem um Aufarbeitung ganz persönlicher Verletzungen. Und man braucht kein spezialisierter Psychologe für Geschwisterbeziehungen zu sein, um die Konflikte zu verstehen, die sich zwischen Madonna und ihrem Bruder abspielten. Innerfamiliär immer im Schatten eines bewunderten Menschen stehen zu müssen, ist nicht einfach zu verkraften. Ob dies nun bei den Jacksons, Ciccones, Stonesmitgliedern oder bei den Müllers oder Meiers ist. Wäre es Christopher Ciccone tatsächlich gelungen, mit sich und der Welt Frieden zu schließen, so hätte die Beschreibung seiner Wegroute ein Ereignis sein können. Aber genau das scheint dem Bruder von Madonna nicht gelungen zu sein. Und daher hat sein Buch unfreiwillig alle Aspekte einer Tragödie. Doch wenn Literaten wie Shakespeare einen solchen Stoff verarbeiten, sind sie nicht gleichzeitig die Hauptfigur. Daher können sie ihrem Publikum aufzeigen, warum der Held in der Opferrolle gefangen bleibt oder wie er sich aus ihr befreien kann.

Je nach Lesehaltung fällt verständlicherweise auch die Bewertung dieses Buches aus. Mein Urteil fällt deshalb positiv aus, weil es mir während der Lektüre plötzlich gelang, die Betrachterrolle zu wechseln. Auf der Bühne war Madonna nur noch eine Figur, deren dramaturgische Aufgabe darin besteht, die Nöte und inneren Kämpfe eines Menschen zu zeigen, der um seinen Platz in dieser Welt kämpft. Und je verzweifelter Christopher Ciccone den Scheinwerferkegel auf seine Schwester richtet, desto heller steht er selber im Licht. Auf ganz seltsame Weise ist sein Buch ungemein ehrlich. Sogar seine Beteuerungen, er habe sich endlich aus dem Schatten seiner übermächtigen Schwester gelöst und liebe sie von ganzem Herzen, nehme ich dem Bruder ab. Aber das Gefühl, dass er nicht gesunden kann, solange er auf Selbstbeschwörungen angewiesen ist, blieb bis zur letzten Seite erhalten.

Mein Fazit: Die eigene Lesehaltung wird darüber entscheiden, ob man dieses Buch mag oder nicht. Die groß angekündigte Enthüllungsstory ist es meiner Meinung nach ebenso wenig wie das Psychogramm eines Megastars. Ich las es als den verzweifelten und letztlich missglückten Versuch eines Menschen, der sich aus seiner Opferrolle befreien will und leider zu ungeeigneten Mitteln greift. Aber vielleicht habe ich auch nur die erste Etappe eines Weges mitbekommen, der nach Ablieferung der Manuskripts weitergeht.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
da wird schon was dran sein 11. Dezember 2009
Von Halifax
Format:Gebundene Ausgabe
ich sage gleich vorweg, dass ich seit 1982 Madonna-Fan bin. Aber ich war nie einer, der bedingungslos alles gut fand, was sie in all den Jahren ihres Erfolgs gemacht hat. Gerade seit ihrem Kaballa-Balla-Gedöhns, Ihrer teilweise durch sie selbst falsch bewerteteten Wichtigkeit in weltpolitischen Belangen und Ihrer optischen Generalüberholung hat sie schon an Ansehen für mich verloren. Aber mag sein, dass dies in dieser Branche so üblich ist. Noch dazu, wenn man "Madonna" ist....natürlich liefert sie auf der Bühne eine absolut tolle Show, aber mit "Live-Konzerten" hat das schon lange nichts mehr zu tun. Das finde ich auch nicht so schlimm. Man geht da hin um die technisch mit am aufwendigsten gestaltenen Shows zu sehen.

Selbst wenn man bedenkt, dass sich ihr Bruder eventuell ein wenig wichtig machen will, so kann man sich gut vorstellen, dass sehr viel an den Schilderungen wahr zu sein scheint. Dass Madonna kein wirklich "netter Mensch" sein kann, glaube ich sofort. Ansonsten hätte sie es nicht so weit gebracht und sich über all die Jahre oben gehalten bzw. wieder dorthin gebracht. Als sie Mutter und spirituell wurde, konnte man sich das mal kurzzeitig vorstellen...aber auch das war nur eine Art Ausflug auf ihrer "Selbstfindung" bzw. Suche nach einem wieder neuen Image.

Natürlich kann man dem Bruder in einigen Bereichen schon den Spiegel vor sein Gesicht halten. Bestimmt fand er es auch toll, neben seiner weltberühmten Schwester einen Hauch von Rampenlicht abzubekommen. Aber auch das ist vielleicht menschlich. Der Fall für ihn kam dann wohl, als er erkennen musste, dass sie ihn dort nicht länger haben wollte, weil er in Ungnade gefallen war. Madonna ist mit Sichehreit kein Mensch, der Fehler in ihrem nahen Umfeld gerne verzeiht bzw. dies kann....dies ist auch schwierig, wenn man es gewohnt ist, immer im Mittelpunkt zu stehen. Dass sie in einigen Bereichen auch eine leicht zwiegespaltene Person ist, kann ich mir gut vorstellen. Es gibt schon genügend Normalsterbliche, die zwischen Wahrheit und (Selbst-) Wahrnehmung nicht unterscheiden können.

Jemandem der einigermaßen neutral mit dem Thema "Madonna" umgehen kann, empfehle ich dieses Buch durchaus. Hardcorefans jedoch, wie der eine "Miese-Bewerter", können dieses Buch natürlich nicht bestehen sehen. Ich fand es auf jeden Fall gut zu lesen, wenn ich auch dem lieben Christopher nicht alles so eins zu eins abnehmen möchte. Dennoch halte ich es für ein gelungenes Buch das einige Einblicke gewährt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
dieses buch habe ich im letzten herbst komplett gelesen und möchte ein paar gedanken dazu schreiben:

zum buch allgemein: es liest sich interessant, flüssig, ähnlich wie ein tagebuch und man erfährt meiner meinung nach doch einiges neues über madonna, es sind sehr nette kleine anekdoten dabei, die teilweise recht witzig sind, teilweise aber auch kopfschütteln verursachen. die kritische auseinandersetzung zur person madonna finde ich auch als fan sehr interessant. ich sehe madonna nach dem buch weder positiver, noch negativer. ich kann sie in vielen punkten sogar besser verstehen: nämlich vor allem das es sehr schwierig sein muss, solch ein leben in ihrem extrem zu führen: jeder will was von ihr, viele wollen mit ihr befreundet sein und es ist wirklich schwer abzuwägen, wer es denn nun wirklich ernst meinen könnte. klar hat sie sich dieses leben selbst ausgesucht, vor allem ihre stärke, auch sämtliche krisen durchzustehen ist beachtlich, während andere berühmtheiten häufig an den dingen, die um sie herum geschehen zerbrechen.

zum ende hin wird das buch allerdings ein bisschen schwerer verdaulich, da chris ciccone versucht, madonna sehr einseitig darzustellen und sich als unverstandenes opfer von ihr betrachet... ich sehe genau darin den knackpunkt: er ist tatsächlich zum teil ein opfer, was er sich meiner meinung nach grösstenteils selbst zuzuschreiben hat. da trifft es sich gut, das ein (wohlgemerkt) erwachsener mann, einen grossteil der verantwortung an die berühmte schwester abschiebt... ab dem jahr 2000 (kapitel "hochzeit") liest sich das buch recht einseitig und lässt christopher selbst in sehr schlechtem licht erscheinen und teilweise macht er auf mich einen mehr als naiven eindruck...

zu christopher/madonna: und dann ist da auch noch ein bruder der sagt, das sie ihm 100%ig vertrauen kann, der aber doch oftmals nicht den a**** in der hose hat, ihr seine wahre meinung zu sagen... von einem erwachsenen mann, der zu seiner schwester ehrlich sein will, sollte man das durchaus erwarten können. in diesem fall widerspricht er sich unglaublich oft. warum ist es ihm so peinlich zu sagen, das er ihr garderobier bei den ersten tourneen war? wäre er nicht zu ihr nach new york nachgekommen, wäre er wahrscheinlich ziellos in michigan versauert. wer weiss? in gewisser hinsicht aber kann ich christopher verstehen, ich verstehe sogar seine unentschlossenheit, die sich darin ausdrückt, das er viel zu viel auf einmal machen will, er aber vielleicht somit einer wirklich ernsthaften eigenen karriere immer im weg stand: malen, dekorieren, regie, garderobier, empfangsboy, innenarchitekt, designer, tänzer, partyorganisator etc, um nur einige zu nennen. andererseits kommt er mir oft wie ein trittbrettfahrer vor, der sich gern im licht seiner schwester und dem anderer megastars aalen will - ob man es ihm verdenken kann/soll lässt sich schwer beantworten. manchmal verfällt christopher aber auch in eine art selbstmitleid, die teilweise schwer zu lesen ist, weil dies aus - teilweise - purer naivität seinerseits zeugt... in der zeit in der er mit madonna arbeitete und gefühlte 1000 andere jobs hatte, muss er doch eine ganze menge geld verdient haben, seine chronische finanznot resultiert meiner meinung nach daraus, das er einfach über seine verhältnisse gelebt hat, was er ja auch andeutet.

allerdings glaube ich auf keinen fall an eine baldige versöhnung zwischen ihm und madonna, dafür ist das buch ein zu heisses eisen! vielleicht in ferner zukunft, aber so bald wird das auf keinen fall geschehen, dafür hat er mit diesem buch madonnas kontrollverhalten zu sehr entgegen gewirkt. wünschen würde ich es madonna und christopher trotzdem, die beiden haben so viel durchgemacht und erlebt...

FAZIT: trotz einiger haarsträubender momente, ein absolut empfehlenswertes buch, da es mit christopher ciccone ein mensch geschrieben hat, der wirklich viel zeit mit madonna verbracht hat und es sich grösstenteils gut lesen lässt. madonna kommt meiner meinung nach nicht allzu schlecht weg, wie ich vorm lesen des buches dachte. auch die enthaltenen fotos finde ich zum teil sehr beeindruckend. man erfährt z. b. auch viel zur entstehung der "girlie show" und überhaupt wird das thema "tourleben" sehr gut durchleuchtet, das sind wunderschöne momente in diesem buch. mir gefällt die beschreibung der anfangsjahre in new york - wie fast in jeder madonna-biografie - am besten, aber diesmal hat man auch einiges neues aus der sicht eines wirklichen insiders erfahren... für fans und nicht-fans sehr interessant und aufschlussreich!
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Veröffentlicht am 30. Oktober 2008 von Simon Wilde
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