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Meine Reisen mit Herodot: Reportagen aus aller Welt [Taschenbuch]

Ryszard Kapuscinski
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Kurzbeschreibung

Oktober 2007
50 Jahre lang bereiste Ryszard Kapuściński als Reporter die Welt. Zwei Dinge trug er bei seiner Arbeit stets mit sich – eine kleine mechanische Schreibmaschine und ein jahrtausendealtes Buch: die »Historien« von Herodot (485–424 v. Chr.), dem ersten Chronisten der Antike. In ihm entdeckte Kapuściński einen treuen Begleiter. Ob in Indien, dem maoistischen China, unter Ägyptern, im Iran inmitten der letzten Tage des Schahs oder im Kongo, wo ein Blick tödlich sein kann – immer war Herodot dabei, wenn Kapuściński hinausging, um eine neue Geschichte heimzuholen.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 368 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch; Auflage: 5 (Oktober 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492247873
  • ISBN-13: 978-3492247870
  • Originaltitel: Podroze z Herodotem
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 73.180 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

"Ehe Herodot seine Reise fortsetzt, felsige Gebirgspfade bezwingt, mit dem Schiff übers Meer fährt, auf dem Pferderücken die unwegsamen Weiten Asiens durchstreift, ehe er zu den mißtrauischen Skythen gelangt, die Wunder Babylons entdeckt und die Geheimnisse des Nils erforscht, ehe er hundert andere Orte kennenlernt und tausend unbegreifliche Dinge zu Gesicht bekommt, erscheint er für einen Moment in der Vorlesung über das antikeGriechenland, die Frau Professor Biezuiska-Malowist zweimal in der Woche für Studenten des ersten Jahres der Geschichte an der Universität Warschau hält.
Er erscheint und verschwindet gleich wieder.
Er verschwindet augenblicklich und so gründlich, daß ich jetzt, wenn ich Jahre später meine Mitschriften von diesen Vorlesungen durchsehe, seinen Namen darin gar nicht finde. Da gibt es Aischylos und Perikles, Sappho und Sokrates, Heraklit und Platon, doch keinen Herodot. Dabei verfaßten wir diese Notizen mit größter Sorgfalt, denn sie waren die einzige Quelle unseres Wissens: knapp fünf Jahre zuvor war der Krieg zu Ende gegangen, die Stadt lag in Trümmern, die Bibliotheken hatte das Feuer verschlungen, so daß wir keine Skripten besaßen und uns Bücher fehlten.Unsere Frau Professor hatte eine ruhige, leise, leichmäßigeStimme. Ihre dunklen, aufmerksamen Augen musterten uns durch dicke Gläser mit merklichem Interesse. Sie saß an einem hohen Katheder und hatte Hunderte junger Menschen vor sich, von denen die meisten keine Ahnung hatten, daß Solon groß war oder Antigone verzweifelt, und auch nicht erklären konnten,auf welche Weise Themistokles die Perser bei Salamisin die Falle gelockt hatte.

Um die Wahrheit zu sagen, wußten wir nicht einmal richtig, wo Griechenland lag und daß ein Land dieses Namens eine so unerhörte, beispiellose Geschichte besaß, die es wert war, daß man sie an der Universität studierte."

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Kundenrezensionen

4.2 von 5 Sternen
4.2 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
34 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unsere Reisen mit Kapuscínski 5. November 2007
Format:Taschenbuch
Ein wenig flunkert der Verlag, wenn er Kapuscinskis Buch über seine Reisen mit Herodot den Untertitel "Reportagen aus aller Welt" gibt. Zwar berichtet Kapuscinski auch aus Asien und Afrika, eigentlich hat das Buch aber nur ein Thema, nämlich das Reisen als solches. Daher erfahren wir auch gar nicht so viel über Indien und China, Äthiopien und dem Kongo, Länder aus denen Kapuscinski berichtet; sehr viel jedoch über die eigentümliche Faszination, die das Reisen selber ausmacht.
Anhand seiner außergewöhnlichen Biographie versucht Kapuscinski zu ergründen, was den Menschen beim Reisen wirklich bewegt: Es ist vor allem die Überschreitung der Grenze. Als junger Mann im Polen der 50er Jahre hat diese Vorstellung einen sehr realen Ursprung, denn an eine Überschreitung des Eisernen Vorhangs war zu jener Zeit nicht zu denken. Für Kapuscinski jedoch soll das Bild der Grenzüberschreitung zu einer sinnstiftenden Erfahrung des Lebens überhaupt werden. Im Grenzübergang zum Neuen und Fremden ist für Kapuscinski all unser Sein und Werden bewahrt.
Noch seinen Schilderungen der ersten Reisen nach Rom, Indien und China merkt man diese initialzündende Bedeutung an. Sie kommen einer Initiation gleich, die das Leben auf eine neue Stufe hebt. Es sind großartige Beschreibungen einer beginnenden Reisleidenschaft. Die Überschreitung der Grenze ins Fremde wird zeitlebens das Thema für Kapuscinski bleiben und er erklärt diese Leidenschaft am Beispiel des antiken Historikers Herodot, für den der Autor eine mindestens so große Leidenschaft hegt wie für das Reisen selber.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Meine Reisen mit Herodot - Ryszard Kapuscinski 29. März 2009
Format:Taschenbuch
Die Möglichkeit, die Reisen u.a. durch Indien und China mit den Augen eines total Sprachlosen" zu betrachten, fand ich beeindruckend. Die Passagen aus Herodots Historien" ausgezeichnet und wie immer lesenswert und gut für die eigene Erinnerung. Leider fand ich einige Kommentare und viele der gestellten Fragen nicht unbedingt als der Weisheit letzter Schluß.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Reise durch zwei Welten 15. August 2010
Von I.W.
Format:Taschenbuch
Mit fast schon kindlicher Naivität begibt sich Ryszard Kapuscinski auf eine Reise durch die halbe Welt und schildert seine Erfahrungen, die er als Außenkorrespondent für eine polnische Zeitung gemacht hat. Gefühle, die man als Reisender immer hat, beschreibt er mit wunderbaren Worten und auf eine Art, die für jeden nachzuvollziehen ist. Man fühlt sich fremd, man hat Heimweh, man versteht vieles nicht. Doch man ist offen und man will es verstehen. Man saugt alles auf wie ein Schwamm. Wen Geschichte interessiert, wird auch die Passagen von Herodot lieben und die beiden Parallelwelten nicht mehr missen wollen. Das Buch hätte ruhig doppelt so dick sein können.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zeitloser Erzähler 6. April 2010
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Herrlich unprätentiös erzählt der Reporter aus humanistischer Sicht. Die Begebenheiten machen einen tiefen Eindruck und zeichnen zeitlose, subjektive Bilder ferner Kulturen. Herodot im Hintergrund lockert alles auf und gibt die zeitliche Tiefe.
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2 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Konstuert und Misslungen 13. Juni 2009
Von jojo
Format:Taschenbuch
Das ganze Konzept des Buches wirkt sehr konstruiert und ausdruckslos. Auch der Stil des "Autors" ist sehr hölzern, zumindest in der deutschen Übersetzung.
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