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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Odyssee des ersten Rad-Globetrotters voller USA-Anekdoten,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Meine Radreise um die Erde vom 2. Mai 1895 bis 16. August 1897: Der Bericht des ersten deutschen Fahrrad-Weltreisenden anno 1895 (Gebundene Ausgabe)
Der bisher jüngste Weltumradler - und erste deutsche dazu - startet vor 106 Jahren im heutigen Wuppertal aufgrund einer Wette und kommt zwei Jahre später wieder an: Wette verloren, aber ein Buch voll erlebt. Der belgische König und Präsident McKinley empfangen ihn, aber so richtig komisch wird erst der tägliche Kampf ums Bier in den prohibitiven USA. Strassen gabs auch keine, deshalb fuhr der Autor meist auf dem Bahndamm - auf der Südroute durch die Wüsten Arizonas. Er erlebt die Situation der deutschen Einwanderer, deren German Inns als kurios, aber wohlschmeckend empfunden werden wie die Jugoslawen-Gaststätten heute bei uns. Das Buch galt lange als verschollen; das letzte bekannte Exemplar hat der Herausgeber in einer Stadtbibliothek ausgegraben und noch Nachkommen aufgespürt, sodass das weitere Leben des Autors nun bekannt ist. Der Inhaber einer Wein- und Zigarrenhandlung am Berliner Ranke-Platz starb vier Tage vor der Kapitulation Berlins in seiner Villa. Er hatte es bis zum Acht-Zylinder-Horch mit Chauffeur geschafft, denn einen Führerschein hatte er nie besessen.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
So war es damals.....,
Von
Rezension bezieht sich auf: Meine Radreise um die Erde vom 2. Mai 1895 bis 16. August 1897: Der Bericht des ersten deutschen Fahrrad-Weltreisenden anno 1895 (Gebundene Ausgabe)
Sehr interessantes Buch über den ersten Deutschen, der mit dem Fahrrad die Welt durchquerte. Sehr schöne Sprache und flüssig, teilweise witzig geschrieben. Auch wie damals die Welt aussah, besonders die USA fand ich sehr interessant. Ob ich ihm aber alles glauben soll, weiss ich nicht. 130 KM an einem Tag, bei der er die Hälfte, wegen der schlechten Strassenverhältnisse, schieben musste, ist meiner Meinung nach zu hoch gegriffen (Ich bin selbst Langstreckenfahrer). Aber darum geht es in dem Buch auch nicht, sondern um die Landschaft, die Orte, die er besucht und das Bier was er überall in der Welt von deutschen Emigranten ausgeschenkt bekommt. Das Buch ist darüber hinaus ein guter Ratgeber für seine eigene Weltreise.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Lesenswert,
Von
Rezension bezieht sich auf: Meine Radreise um die Erde vom 2. Mai 1895 bis 16. August 1897: Der Bericht des ersten deutschen Fahrrad-Weltreisenden anno 1895 (Gebundene Ausgabe)
Mir viel dieses Buch bei einem Besuch im Museumsshop des Verkehrszentrums (Deutsches Museum) in München in die Hände - eine passende Atmosphäre, zumal man gleich die Räder jener Zeit besichtigen kann, mit denen Horstmann&Co. zu jenen Zeiten durch die Lande reisten.Wenngleich der Autor keine literarische Ausnahmeerscheinung ist, so habe ich das Buch mit großer Freude gelesen! Flüssig geschrieben, mit Wortwitz jener Zeit - einfach eine tolle Geschichte und durchaus nicht nur für den Fahrradbegeisterten zu empfehlen. Man kann kaum glauben, was Heinrich Horstmann zu jener Zeit erlebt hat, denn Strassen in unserem heutigen Sinne gab es wohl in Amerika noch nicht! Und auf Bahnschwellen durch das Land zu fahren... Es wird schnell deutlich, dass Heinrich Horstmann dem Gerstensaft sehr zugetan war und er spart nicht mit Erläuterungen darüber. Interessant finde ich auch die Begegnungen, die er mit ausgewanderten Deutschen hat, die er scheinbar sehr oft in den USA traf. Auch wenn es nun keine wirkliche Radfahrt um die Erde war, sondern er "lediglich" die USA und einen Teil Europas durchquert hat - Indien konnte er wegen Pest und Cholera nicht beradeln und machte nur gelegentliche Landausflüge per Rad - so ist es trotzdem eine tolle Leistung! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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