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Meine Psychose, mein Fahrrad und ich. Zur Selbstorganisation der Verrücktheit
 
 
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Meine Psychose, mein Fahrrad und ich. Zur Selbstorganisation der Verrücktheit [Taschenbuch]


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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Carl-Auer-Systeme Verlag; Auflage: 8
  • ISBN-10: 389670186X
  • ISBN-13: 978-3896701862
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 13,6 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 435.685 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Fritz B. Simon
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Dieses Buch ist von einem Mann geschrieben, der eben nicht den in unserem Fache traditionellen Fehler begeht, die Speisekarte statt der auf ihr angeführten Speisen zu essen, sich über den schlechten Geschmack zu beschweren und Verdacht zu schöpfen, daß man ihn vergiften will.
Dieses Buch stellt viele gängige Vorannahmen der Psychiatrie in Frage. Es erschließt fast von Seite zu Seite klinisches und theoretisches Neuland und bringt zugleich eine erste umfassende Ordnung in das sich stürmisch entwickelnde Feld der systemischen Theorie und Therapie. Dabei ist es so anschaulich und spannend geschrieben, daß man es im Bett oder (fast) auf dem Fahrrad lesen könnte.

Über den Autor

Fritz B. Simon, Dr. med. habil., Professor für Führung und Organisation am Institut für Familienunternehmen der Universität Witten/Herdecke. Systemischer Organisationsberater, Psychiater, Psychoanalytiker und systemischer Familientherapeut. Geschäftsführender Gesellschafter der Management Zentrum Witten GmbH und der Simon, Weber and Friends, Systemische Organisationsberatung GmbH. Autor bzw. Herausgeber von ca. 200 wissenschaftlichen Fachartikeln und 20 Büchern, die in 10 Sprachen übersetzt sind. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

65 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Es hätte zehn Sterne verdient, 23. Oktober 2001
Rezension bezieht sich auf: Meine Psychose, mein Fahrrad und ich. Zur Selbstorganisation der Verrücktheit (Taschenbuch)
Normalerweise lese ich sehr schnell, bei diesem Buch gelingt mir das einfach nicht. Nach jeder halben Seite muss ich es sinken lassen und über eine(n) brillante(n) Formulierung/Idee/Hinweis nachdenken. Und wenn man in der Mitte des Buches angelangt ist, haben sich neue Ideen,Vorstellungen und Erkenntnisse derart angehäuft, dass man wieder von vorn anfangen muss, um vieles vom bereits Gelesenen noch einmal, diesmal etwas erhellter, auf der Zunge zergehen zu lassen. So gesehen, wird man mit dem Buch niemals fertig. Und dazu macht es noch Spaß! Simon gelingt der wundersame Spagat zwischen Philosophie und Psychoanalyse, dabei ist er auch noch witzig und originell. Manchmal muss ich laut lachen. Kein Wunder, dass Watzlawick ihn in den höchsten Tönen lobt - die beiden sind sehr verwandt im Geiste.
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30 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Gutes Training der Hirnmuskulatur oder wie ....., 22. Februar 2004
Von 
Stalder Martin (Rifferswil) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Meine Psychose, mein Fahrrad und ich. Zur Selbstorganisation der Verrücktheit (Taschenbuch)
...man mit einer Türklingel erklärt wie ein Paradoxon trozdem zu etwas gut sein kann.

Das Buch führt rund um das Thema Verrücktheit aus systemischer Sicht durch Gedankengänge die einem manchmal die die Gehirnmuskeln anschwellen lassen. Wenn ich dann (manchmal nach zweimaligem lesen) die beschriebenen Gedankengänge begriffen habe, war ich immer wieder verblüfft, welche neuen und unorthodoxen Blickwinkel sie mir eroffneten.
Besonders haben es mir die Gedankenexperimente und Analogien angetan. Zum Beispiel zeigt er (der Autor) anhand der Funktion einer Türklingel, wie ein Paradoxon oder ein logischer Widerspruch unter Berücksichtigung des Faktors Zeit ein durchaus sinnvolles und nützliches Gebilde sein kann. Die Klingel hat nämlich einen Klöpel der durch einen logischen Widerspruch im Schaltkreis ins Schwingen gerät und so die Glocke zum Klingen bringt.
Alles in allem ein faszinierendes Buch, das einen immer wieder zu Pausen nötigt, um über das gelesene staunen zu können.

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Spannende Denkanstöße - aber viel Spekulation, 23. August 2009
Von 
Tobias Stephan "psycho-leipzig" (Leipzig) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Lesen Sie gerade wirklich in dem vorliegenden Buch? Oder stellen Sie sich gerade nur vor, in diesem Buch zu lesen? - Anhand dieser Eingangsfragen versucht der Autor, die Vorstellungen seiner Leser, über das, was gesund und das, was "verrückt" ist, zu verwirren. Für Simon sind Gesundheit und Verrücktheit einfach zwei Seiten der gleichen Medaille und funktionieren nach den gleichen Regeln. Warum manche Menschen schließlich schizophren werden, andere hingegen nicht, erklärt der Autor anhand der Systemtheorie. Schizophrene Muster entstünden als Folge ganz bestimmter Kommunikations- und Machtstrukturen in den Familien der Betroffenen.

Großer Verdienst des Autors ist es, die vermeintlich klaren Grenzen zwischen Normalität und Verrücktheit in Frage zu stellen. Das Normale ist gar nicht unbedingt wahrscheinlicher als das Verrückte. Viele originelle Denkexperimente verdeutlichen dies.

Doch leider wählt der Autor eine sehr mühsame Sprache, benutzt viele umständliche Begriffe und auch sein Humor ist oft keineswegs lustig. Problematisch wird das Buch aber v.a. zum Ende hin, wenn schizophrenes Denken und Fühlen als Folge bestimmter familiärer Strukturen erklärt wird. Woher nimmt der Autor diese Erkenntnis? Offenbar aus seinen eigenen Beobachtungen, doch empirische Belege bleibt er schuldig. Auch die Frage, ob die geschilderten Familienstrukturen nicht erst durch das Auftreten der Krankheitssymptome enstehen, wirft er gar nicht auf. Wie sich seine Theorie therapeutisch nutzen (und somit in der Praxis verifizieren oder falsifizieren) ließe, bleibt ebensfalls offen. So bleibt letztlich beim Lesen trotz interessanter Denkanstöße ein fader Beigeschmack.
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