"Eine Größe war Andrew Bird durch geniale Live-Auftritte und einiger toller Platten schon lange. 2007 veröffentlichte er sein Meisterwerk. Ein einzigartiger Songwriter!"
"Deutschsprachige Musik hat es bei mir nicht einfach. Zu schnell können deutsche Text peinlich sein, auch der ganz große Tocotronic Fan war ich nie. Dann: Ein Konzeptalbum übers kapitulieren, brilliant"
"Allerorten hoch gejubelt habe ich das Debut lange unterschätzt (2005: Platz 16). Und mit dem Nachfolger übertreffen sie sich gar selber! Arcade Fire sind einer der besten Bands überhaupt."
"Auch Bloc Party übertrafen sich nach dem sehr guten Debut selber. Textlich und musikalisch, die einzige politische Band der "Class of 2005", wird -so doof das auch klingt- zur Stimme einer Generation."
"Für mich waren CocoRosie 2007 einer der ganz großen Neuentdeckung. Ihre beiden ersten Alben, aber auch dieses hip-hop(!)-geprägte Album kommen aus einer anderen, fantastischen Welt."
"Radiohead geben ihr Album jedem für den Preis den er möchte. Mit Radiohead konnte ich nie etwas anfangen und habe es daher umsonst runtergeladen. Und hiermit habe ich die Großartigkeit begriffen."
"Gefolgt von der Enttäuschung 2007. Eine Enttäuschung auf sehr hohem Nievau, doch nach dem Album des Jahres 2005 hatte ich von Ausnahmetalent Connor Oberst mehr erhofft."
"Nach zwei fünften Plätzen (2004 & 2006) enttäuschte auch Jens Lekman ein klein wenig. Alles größer angelegt, doch zwei, drei Songs hatten es diesmal nicht drauf. Ansonsten: Weiter großer Pop!"
"Interpol waren eine positive Überraschung, obwohl ich ihre Alben immer mochte, hatte ich nie ganz zu ihnen gefunden. Dieses Jahr schrieben sie "Pioneer To The Falls" und erreichen einen Top 10 Platz."
"2005 Platz 11, wieder Platz 11. Jens Friebe schreibt weiter einzigartigen deutschsprachige Texte zu Musik, die diesmal mit geringerem Trash-Faktor auskam, was dem Album als ganzes sehr gut tat."
"Schon lustig: Patrick Wolf schafft 2007 mit seinem dritten Album seinen Durchbruch. Eben dieses ist sein bislang schwächstes, was es aber nicht schlecht macht und allein der Titelsong ist eine Hymne."
"Eine weitere Art Geheimtipp kommt vom mit Abstand ältesten Herren der Top 25. Wyatts Musik ist nicht zu beschreiben, fasziniert jedoch zwischen Polen wie Jazz und Folk."
"Für ihr zweites Album muss ich eine Lanze brechen. Natürlich ist es nicht so gut wie das Debut (2005: Platz 5), aber das war auch nicht zu erwarten. Dafür gibt es 11 neue Eddie-Argos-Pop-Orginalitäten"
"2005 war Maximo Parks Debut das Konsens-Album-des-Jahres. Zu unrecht, zu unrech! Doch ihr zweites Album ist weit besser und ist eine der besten Pop-Platten des Jahres geworden."
"17 auf 17. Ihr zweites Studioalbum kommt nicht an das 2004er IFNI (Platz 8) heran, biete jedoch wieder feinste "Hippie"-Songs und hier und da auch einges Neues."
"Erst war ich nur wegen der (brillianten) Duette mit Will Oldham interessiert. Doch dann fand ich die beste "klassische" Singer/Songwriter Platte. Und das von einer Frau!"
"Erfreulich von Doherty musikalisch wieder etwas zu hören, nach dem er es zuvor bis zu RTL2 gebracht hatte. Nicht die Klasse der Libertines, aber endlich wieder produziert und zu Ende gedacht."
"Gleiches Spiel bei den Decemberists: Einzigartige Band mit tollen Songs und leider auch wieder dem ein oder anderen schwächeren. Auch live sehr toll!"
"Leztes Jahr hatte Beirut das beste Cover. Dieses Jahr (neben Bloc Party) schon wieder! Und musikalisch ist der diesmal Frankreich beinflusste Balkanpop sogar noch schöner anzuhören."
"Zum Schlus ein weiterer Geheimtipp: Ich persönlich kann nicht viel mit den immer wieder auftauchenden Gitarrensoli anfangen, sonst gibt es jedoch Singer/Songwriter Musik im Stile eines Will Oldham."