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Meine Mitgefangenen Gebundene Ausgabe – 18. Juni 2014


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 112 Seiten
  • Verlag: Galiani-Berlin (18. Juni 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3869710896
  • ISBN-13: 978-3869710891
  • Größe und/oder Gewicht: 12,3 x 1,4 x 19,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 271.000 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Vor 14 Jahren forderte er Putin heraus, in der Folge lernte Michail Chodorkowski das System der russischen Gefängnisse und Straflager von innen kennen. 2005 wurde er nach einem mehr als umstrittenen Prozess zu neun Jahren Haft verurteilt. Nach Berufungen, Hungerstreik, Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte und einem zweiten Prozess stufte Amnesty International seinen Status als »gewaltloser politischer Gefangener« ein. Doch eine Waffe blieb ihm: das Wort. Im Dezember 2013 wurde Chodorkowski überraschend aus der Haft entlassen.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Honeybal Lektor TOP 50 REZENSENT am 17. Juni 2014
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Michail Chodorkowski gibt in seinem Buch „Meine Mitgefangenen“ den Gefangenen in Russlands Gefängnissen und Lagern eine lang ersehnte Stimme und schildert zutiefst verstörende Einzelschicksale voller Lügen, Gewalt, Erniedrigungen, aber auch von Standhaftigkeit und Prinzipientreue.
Chdorkowski schildert in viele kleine Kapitel unterteilt, die persönlichen Schicksale von Mithäftlingen aber auch von Wärtern und Ermittlern. Dabei kommt ein verheerendes Bild über den Zustand des russischen Strafvollzugs, aber noch viel mehr des aktuellen politischen Systems Russlands hervor. Gefälschte Beweise, Korruption, Druck, Gewaltandrohung und –anwendung, Verlogenheit sind offensichtlich keine bedauernswerten Einzelfälle, sondern fundamentale Werkzeuge zum Funktionieren eines autoritären politischen Systems, das keine Skrupel kennt. Viele der geschilderten Erfahrungen über den russischen Strafvollzug decken sich hierbei auch mit Anatoli Pristawkins Buchs „Ich flehe im Hinrichtung“.
Einige der Mitgefangenen haben tatsächlich schwere Straftaten begangen, aber dennoch ist eine derartige Behandlung von Strafgefangenen in einem Staat in aller Schärfe zu verurteilen. Die größeren Verbrecher sitzen offenbar an allen wichtigen Schaltstellen des russischen Machtapparates.
Bleibt nur zu wünschen, dass Chodorkowskis Vision für Russland einst in Erfüllung geht: „…über jenes Russland … das letztlich den Weg der europäischen Zivilisation gehen wird. Unseren gemeinsamen Weg.“ (S. 8.)
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20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Felix Richter TOP 100 REZENSENT am 15. Juni 2014
Format: Gebundene Ausgabe
Mancher Luxus, in dem man lebt, ist einem häufig nicht bewusst. Dazu gehört zum Beispiel ein unabhängig funktionierendes Rechtssystem, und es ist kein Fehler, wenn uns verwöhnten Mitteleuropäern das hin und wieder klar gemacht wird. Die Lektüre von Michail Chodorkowskis Büchlein ist so eine Gelegenheit.

Er hat eine absurde, für russische Verhältnisse aber nicht untypische Karriere hingelegt. Drei Jahre nach seinem Universitätsabschluss 1986 ist er bereits Chef einer der ersten Privatbanken Russlands (wie er das geschafft hat, lässt der ansonsten recht ausführliche Lebenslauf im Anhang leider offen), wird, noch nicht einmal dreißig Jahre alt, Berater Jelzins, und nach einigen raffinierten Deals in kurzer Zeit einer der reichsten Männer Russlands.

So schnell, wie es aufwärts ging, geht es aber auch wieder abwärts: Einer der sichersten Wege, in Russland ins Gefängnis zu kommen, ist, etwas zu besitzen, was jemand anderes gerne hätte, vor allem dann, wenn man sich erdreistet, einen bestimmten lupenreinen Demokraten gegen den Strich zu bürsten. Zehn Jahre, von 2003 bis 2013, verbringt er in verschiedenen Lagern.

Wie fundiert die Anklage ist, die ihn dorthin gebracht hat, sei dahingestellt - das ist auch nicht das Thema des Buches. Hier geht es um die Menschen, denen er dort begegnet ist, und um ihre Geschichten. Da, wie er sagt, in Russland jeder ins Gefängnis geraten kann (und etwa jeder 10. tut es im Laufe seines Lebens auch), hat man es hier mit einem recht repräsentativen Querschnitt durch die Gesellschaft zu tun.
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Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Michail Chodorkowski porträtiert Mitgefangene. Es sind kurze Fallschilderungen von meist einfachen Menschen, Dieben, Drogensüchtigen, Nazis, oftmals Unschuldigen, die korrupten Polizist/-innen, Richter/-innen, Gefängniswärter/-innen, Bürokrat/-innen ausgeliefert waren.

Da wird ein junger Mann wegen Pädophilie eingesperrt, weil er – mit Duldung der Eltern – eine minderjährige Freundin hat. Die Miliz muss Erfolge im Kampf gegen Pädophile nachweisen. Ein Ingenieur springt ein, weil seine Chefs plötzlich verreisen müssen. Sie verschwinden mit der Firmenkasse. Der Ingenieur wird wegen Unterschlagung der Firmenkasse verurteilt. So geht das immer weiter.

Die Berichte sind sachlich – aber nicht ohne Empathie – erzählt. Erzählungen wie die “Kolyma-Tagebücher” von Warlam Schalamov oder Solschenyzins “Ein Tag im Leben des Iwan Dennissowitsch” bleiben wegen ihrer eindrücklichen Schilderungen des grausamen Lagerlebens länger im Gedächtnis des Lesers. Dabei sind Chodorkowskis Porträts schlimmer: Er macht deutlich, was für ein Land seine Heimat auch 25 Jahre nach dem Zusammenbruch des Kommunismus noch immer ist: Es herrschen Willkür und Rechtlosigkeit, Korruption und Gewalt. Es kann jeden treffen, die Reichen und die Armen, die Gebildeten und die einfachen Leute. Für die meisten Russen ist das gesetzlose Treiben von Polizei, Verwaltung und Justiz der Normalzustand, den sie ergeben hinnehmen, so wie die Generationen vor ihnen die Zaren, Lenin und Stalin erduldet haben.

Die Hoffnung der Europäer, dass Russland ein “normaler” Staat werden würde, mit einer funktionierenden parlamentarischen Demokratie, ein Rechtsstaat und eine Marktwirtschaft, von der nicht nur die Reichen profitieren, hat wohl getrogen.
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