Um es voraus zu schicken: Ich liebe Cartoons! Gary Larson, Pat Mallet, Sergia Aragones, nur um ein paar zu nennen.
Doch leider kann ich den bisherigen Rezensenten von "Meine Mannschaft" nicht zustimmen: Ingrid Steegers ironischer Rückblick auf die Männer ihres Leben mag ja durchaus lesenswert sein, aber was da dem Leser als Cartoon, Karikatur oder was auch immer verkauft wird, ist an Scheußlichkeit nur noch schwer zu überbieten!! Wer hat dem (untalentierten, denn vom Gegenteil bin ich nicht überzeugt)Zeichner den Stift geführt, dass sich dergleichen Groteskes auf dem Papier wiederfindet?? Und kein barmherziger Lektor in der Nähe, der da einschreiten konnte?
Darüberhinaus ein Sternchen nur für die Steegersche Lebens- und Leidensgeschichte.Denn auch hier fehlt es merklich an Substanz. Die Geschichtchen sind doch arg kurz, und es gibt kaum Informationen über den Hintergrund zu eben diesen Stories. Mehr wäre wirklich "Mehr" gewesen. Vielleicht hätte man die Zeichnungen weglassen und den so gewonnen Platz besser verwenden können?!
Bleibt zu hoffen, dass Frau Steeger irgendwann mal eine echte Autobiographie (ohne zeichnerische Hilfe)schreibt, denn die könnte durchaus interessant sein.