für mich das schönste der Tagore-Bücher.
Tagore schreibt sehr liebevoll aus seiner Kindheit und Jugend. Er lässt uns teilhaben am Familienleben in seiner bengalischen Heimat...
Ein Ausflug in eine andere Welt, eine andere Zeit, als die Uhren noch langsamer tickten und in eine völlig andere Sichtweise des Lebens. Das Leben geschehen lassen, ohne Zwang, ohne es ständig kontrollieren, bewerten, beurteilen, verurteilen zu müssen. Aber es dennoch mit offenen Augen und vorallem mit offenem Herzen wahrzunehmen, in sich aufzusaugen. Kleine Begebenheiten haben Bedeutung.
Bildung des Herzens kann man lernen aus diesem Buch, Bescheidenheit und auch eine kritische Sichtweise, aber diese verbunden mit einer großen Toleranz.
Ich bin der Meinung etwas mehr Tagore würde unserer Zeit sehr gut tun.