Ich habe bereits viele Bücher über das Leben anderer Katzen gelesen und muss auch nach diesem sagen, dass es mich immer wieder fesselt und nie langweilig wird. Jede Geschichte ist individuell. Diese hier beschreibt das Leben des Autors, wie er vom Hundemensch zum Katzenliebhaber wurde. Zu Anfang reist der Autors weit zurück in die Vergangenheit, zu Orten seiner Kindheit, wo er mit Hunden glückliche Zeiten verbrachte. Erst nach ca. 40 Seiten kommt dann die eigentliche "Katzengeschichte" und diese ist bewegend, traurig und rührend zugleich. Es begann mit der Liebe zu einer Frau (JoAnne), die von ihren Kindern zu Weihnachten eine Katze geschenkt bekam. Zuerst war der Hundemensch nicht begeistert, doch die Tage vergingen und er freundete sich mit dem Fellbündel an, welches eines Tages die Mutter von Spit McGee sein sollte... Das Buch ist mit viel Gefühl geschrieben, so dass eindrucksvolle Momente den Leser auch vollkommen mitreißen, nicht selten hatte ich einen Kloß im Hals oder fühlte mich betroffen. Teilweise jedoch war ich aber auch geschockt z. B. über die Beschreibung, wie der Autor mit einem Spaten auf ein Opossum eingeschlug und es dann verletzt davon hinkte... Aber alles in allem sehr lesenswert.