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Meine Jahre mit Qualtinger
 
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Meine Jahre mit Qualtinger [Gebundene Ausgabe]

Gerhard Bronner
1.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 250 Seiten
  • Verlag: Amalthea (4. Februar 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3850024997
  • ISBN-13: 978-3850024990
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,2 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 1.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.912.824 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.at-Redaktion

Die "goldene Zeit des Wiener Cabarets" war aus Sicht der damaligen Akteure weniger golden: Finanzprobleme, Streitereien sowie Häme der Presse belasteten das frischgebackene Kabarett-Ensemble, das sich mit dem Programm "Brettl vor'm Kopf" im Jahre 1952 anschickte, die Zeitgenossen genüsslich aufs satirische Korn zu nehmen. Letztendlich wurde es freilich doch eine grandiose Erfolgsgeschichte für Gerhard Bronner und Kollegen wie Carl Merz, Peter Wehle und natürlich Helmut Qualtinger, in dessen Interpretation Bronner-Chansons wie "Der g'schupfte Ferdl" oder "Der Wilde mit seiner Maschin'" legendär wurden.

Aus der damals geschriebenen Kabarettgeschichte erzählt Bronner pointiert von ausgewählten Glanzpunkten der Programme, vom "Brettl vor'm Kopf" über die Fernsehauftritte 1958 mit "Spiegel vor'm Gesicht" bis zum "Hackl vor'm Kreuz" 1960, dem erfolgreichsten und gleichzeitig letzten gemeinsam mit Qualtinger bestrittenen Programm. Der Buchtitel könnte allerdings etwas irreführend sein, denn es geht nur am Rande um Qualtinger, sondern im Wesentlichen um die Entstehungsgeschichten einzelner Bronner-Chansons, die in den gut 40 kurzen Kapitel des Buches einzeln vorgestellt werden.

Die Anregungen dazu fand Bronner oft im pannenreichen Alltag und im Studium skurriler Charaktere, an denen es gerade in Wien nicht mangelt, aber auch durch Skandale aus der Lokalchronik, die für den Satiriker ein gefundenes Fressen darstellten. Zu "Der g'schupfte Ferdl" etwa wurde Bronner durch eine Keilerei in einer Tanzschule inspiriert, und "Der Papa wird's schon richten" entstand in Anlehnung an einen eklatanten Fall von Nepotismus. Ironisch behandelte Alltagsthemen finden sich ebenso im Bronner-Repertoire wie scharfe Politsatiren, etwa im "Brief an Stalin" oder in "Die Enttäuschten" zum Fall Adolf Eichmann.

Meine Jahre mit Qualtinger bietet für nostalgische Kabarettliebhaber eine ergiebige Fundgrube mit vielen Texten bekannter und weniger bekannter Bronner-Klassiker sowie sich darum rankenden Anekdoten. Zwar würde man gern mehr aus jener Zeit erzählt und nicht nur selektive Erinnerungen serviert bekommen, aber vielleicht hielt sich Bronner ja an das von Friedrich Torberg überlieferte Geheimrezept von Tante Joleschs Krautfleckerln: Deren legendärer Wohlgeschmack verdankte sich bekanntlich dem Umstand, dass es nie genug davon gab. --Mathis Zojer

Kurzbeschreibung

Gerhard Bronner erinnert sich and die Sternstunden der 50er-Jahre, an jene goldene Zeiten, als das Wiener Kabarett auf dem Höhepunkt stand. "Der Gschupfte Ferdl", "Der Papa wird's schon richten" oder die Travnicek-Dialoge sind untrennbar mit dem Duo Gerhard Bronner / Helmut Qualtinger verbunden, eine geniale Symbiose zweier sich wunderbar ergänzender Künstler. Gerhard Bronner schaute dem Volk aufs Maul und schrieb unzählige glänzende Dialoge voller Pointen, die Qualtinger mit seiner Interpretation bis heute unvergesslich gemacht hat und von denen viele wieder in den Volksmund eingezogen sind.

So ist dieses Buch eine Fundgrube: Neben einer Fülle von Erinnerungen an Qualtinger, urkomische Geschichten und bisher noch unveröffentlichten Anekdoten, sind hier auch die Texte der "Klassiker" nachzulesen.

"Gerhard Bronner ist ein Synonym für gute Wiener Unterhaltung." Süddeutsche Zeitung


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Extrem Fragwürdig 6. August 2008
Das wird wohl unter Marketing zu verbuchen sein, was Bronner sich da erlaubt, ein Buch auf den Markt zu bringen, dessesn Inhalt ein anderer ist als der Titel vermuten lässt. Gerade das das Buch eh schon verlegt worden ist, nur unter einem anderen Titel, verärgert mich sehr, zwar ist Bronner ein für sich genommen sehr Interessanter Mensch, aber dieser Gebrauch seines verstorbenen Kollegen, wertet das Buch als ganzes ab. Das wäre nicht nötig gewesen, genauso wie manche Kommentare Bronners zu Qualtiner.
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Es ist schon ein starkes Stück, was sich Bronner hier geleistet hat. Helmut Qualtinger als einen Säufer hinzustellen, der alles ihm zu verdanken hat. Er, der ohnedies viele seiner Ideen bei anderen Kaberetisten abgekupfert hat. Das einzig Positive an diesem Buch für mich sind die Liedtexte mancher Evergreens. Aber dazu hätte es ein anderes Buch auch getan und man braucht Helmut Qualtinger nicht auf 250 Seiten mies machen. Ein Buch, das ich sofort in die hinterste Ecke meines Regals verbannt habe.
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7 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
ETIKETTENSCHWINDEL 12. März 2003
Als Qualtinger-Fan und Kenner des Wiener Kabaretts habe ich mir sofort das Buch Gerhard Bronner „Meine Jahre mit Qualtinger" bestellt. Welch herbe Enttäuschung verbirgt sich unter dem Bucheinband!!!

Es handelt sich um die buchstabengetreue Wiederauflage des vor einigen Jahren im Hannibal Verlag erschienen Bandes Gerhard Bronner „Die goldene Zeit des Wiener Cabarets". Ein Titel, der im übrigen treffender ist als jener, der zu Qualtinger Bezug nimmt. Vor persönlichen Eitelkeiten Bronners strotzend führt Qualtinger ein Schattendasein in seinem Buch. Jedoch muss Qualtinger seinen Namen für einen verkaufskräftigen Titel hergeben. Jener Qualtinger, von dem Bronner im Nachwort abwertend feststellt, „Helmut Qualtinger hat sich zu Tode gesoffen"...

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