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Meine Freundin, die Nonne [Taschenbuch]

Ilka Piepgras
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

1. August 2011
Als junge Mädchen waren sie beste Freundinnen – heute führen sie Leben, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Ilka ist Journalistin und Mutter. Und Diodora leitet als Äbtissin drei Klöster in Griechenland. Zwanzig Jahre nach ihrer letzten Begegnung begibt sich Ilka auf den Weg zu ihrer Freundin. Es wird eine Reise in die Vergangenheit und zugleich eine Suche nach Spiritualität in der heutigen Zeit.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: Knaur TB (1. August 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426782715
  • ISBN-13: 978-3426782712
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 28.670 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Berührend erzählt die Autorin von der Begegnung mit ihrer Freundin." Laura, 30.06.2010

"Ilka Piepgras zeichnet in "Meine Freundin, die Nonne" nicht nur anschaulich die Entwicklung von der Kunststudentin zur Äbtissin Diodora nach, sie reflektiert auch ihr eigenes Verhältnis zur Religion. Ein bewegendes, tiefgründiges Buch." Augsburger Allgemeine, 03.04.2010

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Ilka Piepgras, Jahrgang 1964, ist Journalistin und lebt mit ihrer Familie in Berlin. Sie studierte in München Politische Wissenschaften und begann 1991 als Reporterin bei der "Berliner Zeitung" zu arbeiten. Nach einem Studienjahr in Harvard wechselte sie 1999 zur deutschen Ausgabe der "Financial Times Deutschland", wo sie die Buchseiten in der Weekend-Beilage betreute. Heute ist sie Redakteurin im Magazin der ZEIT.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eindrucksvoll 7. Oktober 2011
Von Chrkern
Format:Taschenbuch
Ilka Piepgras trifft ihre Jugendfreundin Charlotte nach vielen Jahren wieder: Allerdings heißt Charlotte jetzt Diodora und lebt als griechisch-orthodoxe Nonne in einem Kloster in Griechenland. Die Autorin versucht herauszufinden, was ihre Freundin dazu bewogen hat, diesen Schritt zu tun.
Auch mich würde es interessieren, warum sich eine Frau, mitten im Leben stehend und alle Chancen offen, dafür entscheidet als Nonne zu leben - daher habe ich dieses Buch gelesen. Als protestantische Christin (die ich auch bleiben will) habe ich viel gelernt über den orthodoxen Glauben und deren Riten. Es war spannend, die einzelnen Lebens- und Entscheidungsabschnitte von Charlotte bzw. Diodora zu verfolgen. Ich habe Respekt davor, die Suche nach Gott so auszuleben, die Familie und alle Freunde "aufzugeben", um sich einem total anderen Leben zu widmen. Diodara, ihr Glauben und ihre Glaubensschwestern und -brüder wirken echt und ehrlich. Habe fast Lust bekommen, dieses Kloster zu besuchen und sie kennenzulernen. Einzig die spirituelle Suche der Autorin kann ich nicht ganz nachvollziehen - obwohl sie gute Gedanken entwickelt im Vergleich der verschiedenen Welten, die hier aufeinander prallen. Ein lesenswertes Buch.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Mosaikstein 4. April 2010
Von Christine
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Mit ihrer Reise nach Griechenland gelingt es der Autorin eine brach liegende Freundschaft wieder zu beleben und sich selbst Antworten auf existentielle Fragen zu geben. Die Autorin Ilka und die Äbtissin Diodora waren enge Schulfreundinnen, die sich nach dem Abitur in gänzlich unterschiedliche Richtungen bewegt haben. Die eine journalistisch, die andere zunächst künstlerisch und dann - plötzlich - der Bruch mit dem westlichen, materiell orientierten Leben. Die Begegnung mit einem Priestermönch vom Berg Athos veranlasst die Kunststudentin Charlotte, sich orthodox taufen zu lassen und in ein griechisches Kloster einzutreten. Der Kontakt zwischen Ilka und Diodora bricht nie ab, wird aufrecht erhalten durch Weihnachtskarten und griechische Kalender, zu einem Treffen kommt es aber erst nach zwanzig Jahren. Diese Annäherung, verknüpft mit Rückblicken, beschreibt Ilka Piepgras in ihrem Buch. Eigene Erkenntnisse und ein neues Verständnis für die alte und neue Freundin machen das Buch zu einem aufschlussreichen Bericht und vielleicht zu einem Mosaikstein auf der Suche nach spirituellen Antworten. Lesen!
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein ganz besonderes Ja-Wort 18. September 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Um die relativierende Frage abzuwürgen, warum überhaupt in einem Individuum Frömmigkeit entsteht, hat Johannes Calvin den 'sensus divinitatis' erfunden. Dieser sei ein "natürliches", also nicht bezweifelbares "Ahnvermögen", das jeder Mensch besitze und das ihm eingebe: Glaube an Gott! Wer es nicht tut, der hat einen Defekt.
Ob einer den Weg zur Spiritualität findet, dafür gab und gibt es jedoch viele ganz diesseitige, oft zufällige Gründe. Ich bin sehr dafür, diese im Wesentlichen als Privatsache anzusehen. Ich freue mich aber auch, wenn jemand bereit ist, darüber zu reden und zu schreiben. Das Buch von Ilka Piepgras liefert dazu erhellende Stellen. Kern der - wahren - Geschichte ist die Wiederbegegnung zweier Freundinnen nach 20 Jahren. Die eine ist jetzt Redakteurin bei der "Zeit", die andere aber griechisch-orthodoxe Äbtissin in Thessalien. "Diodora" heißt sie jetzt, und sie versucht in mehreren Anläufen zu erklären, warum sie 1987 ein ganz besonderes Ja-Wort gegeben hat. Die Frage, die ein Athos-Mönch ihr bei einer eher beiläufigen Begegnung damals gestellt hatte: "Do you want to make your heart a church of Christ?"
Sie geht also ins Kloster nach Griechenland, sie schließt trotzdem ihr Berliner Kunststudium ab, sie studiert in Athen Theologie und Philosophie, sie wird Klosterchefin, sie schiebt ein Jurastudium in Toulon nach, sie verklagt erfolgreich den eigenen Bischof. Die Diesseitigkeit dieser Frau, die sich so nah an der Transzendenz erlebt, ist verblüffend. "Im Westen", sagt sie, "ist Glaube wie ein Bonbon mit Papier im Mund, in der Orthodoxie ist es das Bonbon pur."
Die andere Hauptfigur des Buches ist die Autorin.
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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Liebeserklärung an die Freundschaft 7. April 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Eine Frau in der Lebensmitte reist zurück in die Vergangenheit und sucht sich und die beste Kindheitsfreundin und all das Unbeschwerte, die Zeit, in der das Wundern und Bewundern uns glücklich machte, in der das Zerbrechen von Bindungen, der Zweifel, die gefühlte Gottverlassenheit nur eine dunkle Ahnung sind, wenn überhaupt. Dann kommen die ersten Brüche im Leben der Heranwachsenden, die Suche nach Sinn und dem eigenen Weg, mal lustvoll, mal zermürbend und in dieser Zeit verabschiedet sich die Wahlverwandte in eine andere Welt, entschwindet in den Raum byzantinischer Gesänge, hebt ab und verlangt, man möge die drastige Wandlung möglichst rasch akzeptieren, sie sogar beglückwünschen. Das funktioniert nur vordergründig, die Freundin behält einen Platz im Herzen der Autorin, aber nicht in ihrem Leben. Während die eine zur Braut Jesu wird, kommt der anderen der Glaube zwar nicht abhanden, aber bleibt voller Zweifel.
Zwanzig Jahre später macht sich die Journalistin, nun Mutter einer Großfamilie, auf den Weg nach Griechenland, um mit allen Sinnen zu verstehen, welches Glaubensmysterium ihr verborgen geblieben ist und woher die Freundin, heute erfolgreiche Äbtissin, damals die Kraft zu diesem Entschluss genommen hat. Ilka Piepgras wird kein neuer Mensch durch diese Begegnung, aber sie wird reicher um die Erfahrung, wie unterschiedlich Erfüllung erlebbar und wie wenig sinnlich unser westliches Leben im Alltag sind. Sie lässt die Gesänge, Gottesdienste, Rituale, Gebete und Ikonostasen an sich ran, ohne jedoch die Distanz zu verlieren. Ihr genauer Blick für das Detail, ihre bildhaften Beschreibungen, ihre taktvolle Annäherung an die fremde Welt und die fremd gewordene Freundin machen dieses intime Buch im Ergebnis zu einer Liebeserklärung an die Freundschaft, an den Wandel im Laufe der Jahrzehnte und die Treue, die trotzdem möglich ist.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Frei sein von sich selbst
Wer dieses Buch lesen will, muß wissen, worauf er sich einlässt. Das Streben nach Transzendenz ist jedem Menschen immanent. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von eule 52 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen suchen-finden
Das Buch erzählt den Lebensweg der Freundin der Autorin und deren Wiederbegegnung nach längerer Zeit, nachdem diese Nonne in einem griechisch-orthodoxen Kloster wurde. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von zeit&ort veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Eine andere Perspektive
Man hat mir das Buch geschenkt, weil ich zur gleichen Generation wie die Autorin und ihre Freundin gehöre und eine ähnlich Entwicklung vom verweltlichten... Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Teresa veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Beeindruckendes Buch
Glückwunsch an die Autorin. Das ist ein Reisebericht. Eine Erzählung über die Freundschaft. Und dann eine denkwürdige Annäherung an die Orthodoxie. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Ralf Kinder veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Meine Freundin die Nonne
Ich bin sehr zufrieden mit der Lieferung. Das Buch war innerhalb von drei Tagen da. Ich habe es auch schon gelesen und ich fand es interessant. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von I. Klebl veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Meine Freundin, die Nonne
Normalerweise hätte ich das Buch nach wenigen Seiten beiseitegelegt. Aber ich war zu Gast in einem Kloster, wo dieses Buch bei Tisch vorgelesen wurde, ich konnte ihm also... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Oktober 2011 von Elisheva
5.0 von 5 Sternen klasse
Dieses Buch hat sich für mich gelohnt. Auf der einen Seite kann ich so eintauchen in eine Welt der Orthodoxie, in die ich normal nicht komme. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. August 2011 von T. BERGMANN
5.0 von 5 Sternen Ein Blick in eine andere Welt
Als Katholik gab mir dieses Buch einen überraschenden Einblick, in die für mich bis jetzt verborgene Welt der griechisch orthodoxen Kirche, die scheinbar so gar nicht... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Dezember 2010 von Felicitas
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